Immobilienmakler Erftstadt: Verkauf von Haus, Wohnung und Grundstück

Nah an der Domstadt mit ländlichem Flair.

Ihr lokaler Experte für Immobilien in Erftstadt-Lechenich, Liblar und allen Stadtteilen

Wenn Sie ein Haus oder ein Grundstück im wunderschönen Erftstädter Raum verkaufen wollen, dann können wir gerne diese Arbeit für Sie übernehmen. Ihr Makler für den Erftstädter Raum. Senden Sie uns nur kurz eine Email oder rufen Sie uns an. Wir ermitteln den Wert einer Immobilie, wir heflen beim Verkauf von Immobilien egal ob mit Garage oder ohne, mit Stellplatz oder nicht! Sie such ein neues Zuhause? Sie wollen sich Wohnungen anschauen oder suchen ein Mehrfamilienhaus? Lassen Sie sich professionell beraten! Wir wohnen in Lechenich vor Ort und kennen den regionalen Immobilienmarkt im Detail.

Gerne übernehmen wir die Vermarktung Ihrer Immobilie im Rhein-Erft-Kreis für Sie. Dank einer sinnvollen Bewertung finden wir schnell einen Käufer für die angebotenen Immobilien. Denn es macht überhaupt keinen Sinn, den Verkäufer mit einem vollkommen übertriebenen Wert seiner Immobilie zu täuschen. Die kostenlose Immobilienbewertung erläutern und erklären wir deshalb immer dem Immobilienbesitzer. So gelingt der Immobilienverkauf und die Vermarktung immer ohne Probleme. Schnell und sicher, denn wir wollen beide Seiten glücklich stellen!

Ihre Spezialisten für Erftstadt: Das Veedel-Wissen zählt

Erftstadt ist ein vielschichtiger Standort im Rhein-Erft-Kreis. Der Erfolg beim Immobilienverkauf hängt entscheidend davon ab, ob man die spezifischen Mikromärkte der einzelnen Stadtteile kennt. Wir haben unseren Fokus auf die wichtigsten Wohnlagen gelegt, um für Ihr Objekt den optimalen Preis zu erzielen.

Immobilienmakler Weihofen

Ihr Ratgeber bei Immobilienangelegenheiten

Wir bieten Ihnen eine kompetente und gute Beratung inklusive der Besichtigungen der Immobilien an. Eine Immobilie in Erftstadt ist als Anlageobjekt sehr begehrt geworden, da wir eine gute Anbindung an die Autobahn haben und trotzdem schön im Grünen liegen. Egal ob Ladenlokal oder Gewerbeimmobilien: wir haben Erfahrung! Anzeigen für Immobilien wie ein Haus oder ein Grundstück sind jedoch unsere Spezialität! Schicken Sie uns eine E-Mail für den Verkauf von Ihrer Immobilie und wir melden uns schnellstmöglich, um den besten Preis für Sie zu erzielen! Haben Sie Fragen rund um Ihre Immobilie, so zögern Sie nicht und rufen Sie Ihre kostenlose Beratung ab! Professionelle Premium Vermarktung Ihres Objekts!

Marktbericht Erftstadt 2020-2025

Wohnen im Grünen mit Kölner Anbindung | Stand: Januar 2026

1. Management Summary

Erftstadt hat den Wiederaufbau nach der Flutkatastrophe 2021 weitgehend abgeschlossen und zeigt 2025 eine bemerkenswerte Resilienz. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern in Lechenich und Liblar ist ungebrochen, was die Preise auf durchschnittlich 3.650 €/m² stabilisiert hat. Der Mietmarkt verzeichnet durch den Zuzug von Kölner Pendlern einen kräftigen Schub, wobei moderne Wohnungen mittlerweile die 11-Euro-Marke im Bestand deutlich überschreiten.

Kaufpreis Wohnung

~3.120 € / m²

Leichter Anstieg bei Neubauprojekten.

Kaufpreis Haus

~3.650 € / m²

Solide Werte für EFH in Bestlagen.

Mietpreis Wohnung

~10,85 € / m²

Anstieg um ca. +4,5% zum Vorjahr.

Zuzugsfaktor

Hoch

Starker Fokus auf junge Familien aus Köln.

2. Infrastruktur & Regionalvorteile

Erftstadt profitiert von einer dezentralen, aber starken Struktur:

  • Mobilität: Der Bahnhof Erftstadt (Liblar) verbindet die Stadt in 18 Minuten mit dem Kölner Hbf (RE22/RB24).
  • Lechenich: Das historische Zentrum bietet gehobenes Wohnen, eine exzellente Gastronomie und alle Schulformen.
  • Naturwert: Die Villeseen und der Kottenforst machen Erftstadt zu einem Paradies für Outdoor-Aktivitäten.

3. Marktentwicklung Kauf

Orts-Check 2025/26

Stadtteil Ø Haus/m² Trend
Lechenich3.950 € +2,5%
Liblar3.580 € Stabil
Kierdorf3.250 € +1,8%
Gymnich3.320 € Stabil

4. Mietmarkt & Wohnen

Die Mieten sind 2025 überdurchschnittlich gestiegen. Insbesondere barrierefreie Neubauwohnungen in Liblar sind aufgrund der Bahnhofsnähe extrem gefragt und erzielen Mieten bis 14,50 €/m².

Mietspiegel Aktuell

Qualität Miete/m² Vj.
Altbau / Einfach9,20 €+2,2%
Normaler Standard10,85 €+4,5%
Neubau / Erstbezug13,80 € Stark

5. Prognose & Fazit 2026

Erftstadt bleibt der Profiteur der Kölner Wohnungsnot. Wir erwarten für 2026 eine Fortsetzung des moderaten Preiswachstums im Eigentumssegment (+2-3%) und einen anhaltenden Druck auf den Mietmarkt. Erftstadt ist aktuell einer der sichersten Häfen für Immobilieninvestments im Kölner Speckgürtel.

  • Kaufpreise: Stabilisierung bei Bestandsobjekten; Wertsteigerung bei energetisch sanierten Häusern.
  • Mietmarkt: Weiterhin hohes Wachstumspotenzial durch exzellente Bahnanbindung.

Marktbericht Immobilien Erftstadt – 2. Quartal 2025: Das Frühjahrsgeschäft

Das zweite Quartal 2025 war in Erftstadt von einer deutlichen Belebung des Marktes geprägt. Wir analysieren die Preisspitzen, die anhaltend hohe Nachfrage und die Auswirkungen des Frühjahrsgeschäfts auf Einfamilienhäuser und Wohnungen.

Zusammenfassung Q2/2025: Zuwachs bei Preis und Transaktion

Das traditionelle Frühjahrsgeschäft setzte in Erftstadt voll ein. Die stabile Zinsentwicklung des Q1 hat die Käufer in den Markt zurückgebracht. Die limitierte Verfügbarkeit von hochwertigen Objekten in Top-Lagen führte zu einer moderaten, aber spürbaren Preissteigerung.

  • Preisentwicklung: Die durchschnittlichen Angebotspreise stiegen im Vergleich zum Vorquartal (Q1/2025) um +1,5% bis +2,5% im Segment der sanierten Bestandshäuser.
  • Transaktionen: Die Anzahl der Verkaufsabschlüsse stieg saisonal bedingt um über 15% gegenüber Q1.
  • Nachfrage-Spitzen: Besonders begehrt waren schlüsselfertige Häuser und Eigentumswohnungen mit guter Energieeffizienz (Klassen A und B).

Detaillierte Analyse nach Ortsteilen und Segmenten

Die Preis-Treiber: Lechenich und Liblar

Die Ortsteile Lechenich (historischer Stadtkern) und Liblar (Nähe Bahnhof/See) agierten als Preis-Treiber. Die gute Infrastruktur und Anbindung an Köln überzeugten Pendler. Hier sehen wir vermehrt Bieterverfahren, wenn das Objekt:

  • eine moderne Heiztechnik aufweist.
  • über einen fertig ausgebauten Außenbereich (Garten, Terrasse) verfügt.

Eigentumswohnungen (ETW) – Das Investment-Segment

Das Interesse an Eigentumswohnungen als Kapitalanlage stieg weiter. Durchschnittliche Mieten in Erftstadt bleiben stabil hoch, was die Bruttorenditen für Investoren attraktiv hält. Die Verkaufsgeschwindigkeit in diesem Segment war im Q2 besonders hoch.

Herausforderung: Unsanierter Bestand

Im Gegensatz dazu zeigten unsanierte Bestandsimmobilien ohne moderne Heizung und Dämmung weiterhin eine verlängerte Vermarktungsdauer. Hier fordern Käufer deutliche Preisabschläge, um die hohen Sanierungskosten zu kompensieren. Eine realistische Wertermittlung ist für Verkäufer dieser Objekte im Q2 2025 wichtiger denn je.

Ausblick auf das 3. Quartal 2025

Wir erwarten, dass der Markt im Sommer (Q3) eine leichte Beruhigung erfahren wird, bevor die Herbstaktivität wieder einsetzt. Verkäufer, die jetzt eine Marktanalyse durchführen, können die Dynamik des Frühjahrs noch mitnehmen.

Für Käufer wird der Q3 voraussichtlich eine leicht bessere Verhandlungsposition bieten, da die intensivste Phase des Jahres abgeschlossen ist. Der Fokus bleibt auf Energieeffizienz und der Mikrolage innerhalb Erftstadts.

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Zusammenfassung Q1/2025: Stabile Preise, steigendes Interesse

Das erste Quartal 2025 in Erftstadt war durch eine leichte Entspannung bei den Bauzinsen und eine spürbare Zunahme der Kaufanfragen gekennzeichnet. Nach der üblichen Winterpause zeigte sich der Markt aktiver, wenngleich das Angebot an Bestandsimmobilien weiterhin verknappt ist.

  • Preisentwicklung: Die Angebotspreise für Ein- und Zweifamilienhäuser zeigten sich im Vergleich zum Vorquartal (Q4/2024) stabil (± 0,5%).
  • Transaktionen: Wir registrierten eine Steigerung der notariellen Beurkundungen um ca. 12% im Vergleich zum Q1 des Vorjahres, primär getrieben durch das Segment Eigentumswohnungen in Liblar und Lechenich.
  • Nachfrage: Die Nachfrage nach Baugrundstücken blieb hoch, da die Neubau-Pipeline nach wie vor nicht ausreicht.

Detaillierte Analyse nach Segmenten

Eigentumswohnungen (ETW)

Die größte Dynamik fand im Segment der Eigentumswohnungen statt. Insbesondere sanierte Wohnungen mit guter Pendleranbindung in Liblar (Nähe Bahnhof) und neuwertige Wohnungen in Lechenich erzielten Spitzenpreise. Die durchschnittliche Vermarktungsdauer konnte in diesem Segment leicht verkürzt werden.

Ein- und Zweifamilienhäuser

Die Preise für freistehende Häuser im Umland von Erftstadt (z.B. in Friesheim oder Niederberg) hielten ihr Niveau. Käufer legen verstärkt Wert auf Energieeffizienzklassen (A und B). Ältere Objekte ohne Sanierung blieben länger am Markt und erforderten eine realistische Korrektur des Angebotspreises.

Ausblick für das 2. Quartal 2025

Wir erwarten eine Fortsetzung des positiven Trends, insbesondere wenn die EZB an ihrer Zinspolitik festhält. Die Verknappung des Angebots wird die stabilen Preise in Erftstadt stützen. Verkäufer sollten jetzt die gestiegene Aktivität nutzen und ihr Objekt professionell positionieren.

Käufern empfehlen wir, weiterhin schnell zu agieren und die Finanzierungssicherheit bereits vor der Besichtigung zu klären.

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Die Marktführer in Erftstadt: Lechenich und Liblar im Fokus

Diese beiden größten Stadtteile bilden die preisliche Spitze Erftstadts, sind aber durch völlig unterschiedliche Anreize geprägt: Lechenich durch seine Historie und Zentralität, Liblar durch die Seenähe und exzellente Verkehrsanbindung.

I. Lechenich & Liblar: Historie trifft Wohnkultur

Markt-Fokus (Stand Q3 2025)

Vorherrschende Typen: Sanierte Fachwerkhäuser, zentrale Mehrfamilienhäuser und Neubau-Reihenhäuser.

Durchschn. Preis ETW/Haus: ca. 3.204 €/m² (Höchstpreise für sanierte Altstadtlagen oder neue Wohnungen).

Lagevorteil: Exzellente Nahversorgung, Gymnasium und direkte Anbindung an die B265 (Richtung Köln).

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Liblar: Seenähe und Pendler-Hotspot

Vorherrschende Typen: Großzügige EFH und DHH (70er/80er Jahre), moderne Wohnungen am See.

Durchschn. Preis ETW/Haus: ca. 3.024 €/m² (Premium-Zuschläge bei Seenähe und Bahnhofsanbindung).

Lagevorteil: Bahnhof (Köln/Euskirchen), Autobahn A1/A61, Freizeitwert durch Liblarer See.

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Marktsegmente B & C: Dörfliche Lagen und solide Dorfgemeinschaften

Der Großteil des Erftstädter Marktes besteht aus stabilen, familienfreundlichen Dörfern, die sich durch kurze Wege zu den Zentren Lechenich/Liblar auszeichnen. Die Preisstruktur ist hier homogen.

I. Gehobenes dörfliches Preisniveau (Ahrem, Bliesheim, Köttingen, Frauenthal)

  • Typen: Neuere Einfamilienhäuser (EFH), Bauplätze, große Grundstücke.
  • Durchschn. Preisspanne: ca. 2.934 €/m² bis 3.014 €/m².
  • Vorteil: Bliesheim profitiert von der Nähe zur A1. Köttingen und Ahrem sind wegen der ruhigen Wohnlage bei Familien beliebt.

II. Solide Landlagen (Gymnich, Kierdorf, Erp, Friesheim, Dirmerzheim, Konradsheim)

  • Typen: Reihenhäuser, renovierungsbedürftige Altbauten und Bauernhöfe.
  • Durchschn. Preisspanne: ca. 2.812 €/m² bis 2.910 €/m².
  • Vorteil: Gymnich und Erp bieten eine eigene, intakte Infrastruktur. Kierdorf hat eine gute Anbindung in Richtung Brühl/Hürth.

Spezialanalyse Blessem / Herrig: Wiederaufbau und Niedrigpreislagen

Nach der Flutkatastrophe 2021 unterliegt dieser Mikromarkt besonderen Bedingungen. Wir begleiten Eigentümer in Blessem und Herrig bei der realistischen Wertermittlung und dem Verkauf von Bestandsimmobilien sowie Baugrundstücken in sicheren, neu ausgewiesenen Gebieten.

I. Fokus und Marktdaten (Spezialmarkt Q3 2025)

  • Vorherrschende Typen: Neubauprojekte, sanierte Bestandsimmobilien und Baugrundstücke.
  • Preisspanne (Niedrigpreislagen): ca. 2.420 €/m² bis 2.611 €/m² (Herrig und Niederberg am unteren Rand).
  • Spezial-Know-how: Wir bieten in Blessem und Herrig eine realistische Wertermittlung, die Sanierungskosten und Förderprogramme berücksichtigt.
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Basis der Preisangaben: Durchschnittliche Angebotspreise pro m² für Häuser und Wohnungen in Erftstadt, Stand Q3 2025. Die tatsächlichen Verkaufspreise können je nach Mikrolage (z.B. Seenähe) oder Zustand stark variieren. Der Erfolg hängt entscheidend davon ab, ob man die spezifischen Mikromärkte der einzelnen Stadtteile kennt.


Erftstadt: Lebensqualität und die "Dritten Orte" – Eine Analyse für Ihr neues Zuhause

Willkommen in Erftstadt, einem Ort, der auf den ersten Blick wie ein beschauliches Refugium im Kölner Umland wirkt, bei genauerem Hinsehen aber eine bemerkenswerte Tiefe und Lebensqualität offenbart. Für viele, die dem Trubel der Metropole entfliehen, aber deren Vorzüge nicht missen möchten, stellt sich Erftstadt als eine erstklassige Wahl dar. Die Stadt verbindet auf einzigartige Weise die Nähe zur pulsierenden Wirtschafts- und Kulturregion Köln mit einem Leben, das von Natur, Gemeinschaft und einer entschleunigten Alltagsatmosphäre geprägt ist. Doch was macht einen Wohnort wirklich lebenswert? Es ist mehr als nur die Adresse. Es ist das Gefühl, angekommen zu sein, Teil einer Gemeinschaft zu werden und Räume für sich zu entdecken, die das Leben bereichern.

Genau hier setzt das Konzept der "Dritten Orte" an. Geprägt vom Soziologen Ray Oldenburg, beschreibt es jene Plätze, die weder unser Zuhause (der "erste Ort") noch unser Arbeitsplatz (der "zweite Ort") sind. Es sind die Cafés, in denen wir Freunde treffen, die Parks, in denen unsere Kinder spielen, die Bibliotheken, in denen wir schmökern, und die Marktplätze, auf denen das Leben pulsiert. Diese Orte sind das soziale Schmiermittel einer Gesellschaft, die unsichtbaren Ankerpunkte, die unsere Lebensqualität maßgeblich definieren. Sie fördern Begegnungen, schaffen Identität und bieten Raum für Entspannung und Inspiration. Eine hohe Dichte und Qualität an "Dritten Orten" ist daher ein untrügliches Zeichen für einen vitalen und attraktiven Wohnstandort.

Dieser Beitrag taucht tief in die DNA von Erftstadt ein und analysiert drei Schlüsselfaktoren, die insbesondere für Familien und anspruchsvolle Bewohner von entscheidender Bedeutung sind. Wir beleuchten die Dichte und Vielfalt der Bildungs- und Betreuungslandschaft, untersuchen den direkten Zugang zu den weitläufigen Natur- und Erholungsräumen des Kölner Umlands und analysieren die lokale Café-Kultur als Gradmesser für Authentizität und Gemeinschaftssinn. Begleiten Sie uns auf einer Entdeckungsreise durch Erftstadt und finden Sie heraus, warum dieser Ort mehr als nur ein Wohnsitz ist – er ist ein Zuhause für Lebensqualität.

Familien im Fokus: Dichte und Vielfalt an Kitas und Schulen

Für Familien ist die Frage nach der passenden Betreuung und Bildung für ihre Kinder oft das entscheidende Kriterium bei der Wahl des neuen Zuhauses. Ein Ort, der hier nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ überzeugt, schafft von Anfang an eine solide Basis für ein sorgenfreies Familienleben. Erftstadt positioniert sich in diesem Bereich als ein äußerst attraktiver Standort, der die Bedürfnisse von Familien ernst nimmt und eine beeindruckende Infrastruktur bereithält, die von der frühkindlichen Betreuung bis zum Abitur reicht.

Für die Kleinsten bestens gesorgt: Die Kita-Landschaft in Erftstadt

Die Sorge um einen Betreuungsplatz für die Jüngsten ist für viele Eltern eine große Belastung. In Erftstadt wird diesem Thema mit einem umfassenden und gut organisierten Angebot begegnet, das Eltern nicht nur Versorgungssicherheit, sondern auch echte Wahlmöglichkeiten bietet.

Ein dichtes Netz an Betreuungsmöglichkeiten

Die Zahlen sprechen für sich: Mit insgesamt rund 33 Kindertageseinrichtungen, die durch verschiedene Quellen auf bis zu 35 oder sogar 46 beziffert werden, und zusätzlich etwa 200 Plätzen in der Kindertagespflege, verfügt Erftstadt über ein bemerkenswert dichtes Betreuungsnetz. Diese Vielfalt spiegelt sich nicht nur in der schieren Anzahl, sondern auch in den unterschiedlichen Trägerschaften wider. Neben den städtischen Einrichtungen gibt es zahlreiche Kitas unter kirchlicher Trägerschaft (z.B. katholische Kindergärten des Erzbistums Köln) sowie engagierte Elterninitiativen wie die "Elterninitiative Liblarer Spatzen e.V." oder die "Erftstadt-Minis e.V.". Diese Mischung stellt sicher, dass Familien ein pädagogisches Konzept finden können, das zu ihren Werten und Vorstellungen passt.

Ein hervorragendes Beispiel für die Qualität und Durchdachtheit der Angebote ist die städtische Kita Lechenich-Süd. Mit 126 Plätzen bietet sie eine breite Palette an Gruppenformen: von einer U3-Gruppe für die Allerkleinsten (ab 6 Monaten) über altersgemischte Gruppen bis hin zu Regelgruppen und zwei inklusiven Gruppen, in denen Kinder mit besonderem Förderbedarf selbstverständlich integriert werden. Die Lage in einem verkehrsberuhigten Wohngebiet, die direkte Nachbarschaft zur Grundschule und der großzügige Außenbereich, der an Felder und Wiesen grenzt, schaffen ein ideales Umfeld für eine unbeschwerte Kindheit. Solche durchdachten Konzepte sind kein Einzelfall, sondern prägen das Bild der Betreuungslandschaft in der gesamten Stadt.

Wichtige Informationen für Eltern

Transparenz und Planbarkeit sind für Eltern von unschätzbarem Wert. Die Stadt Erftstadt hat dies erkannt und moderne, bürgerfreundliche Prozesse etabliert. Die zentrale Vormerkung und Platzvergabe erfolgt über die Online-Plattform "Kita-Navigator". Hier können sich Eltern umfassend über alle Einrichtungen informieren und ihre Kinder für bis zu fünf Wunsch-Kitas vormerken.

Besonders hervorzuheben ist die jüngste Überarbeitung der Vergabekriterien. Um der hohen Nachfrage und dem begrenzten Platzangebot fair und nachvollziehbar zu begegnen, wurde zum Kindergartenjahr 2024/2025 ein neues, transparentes Punktesystem eingeführt. Dieses Verfahren, das regelmäßig auf seine Wirksamkeit überprüft wird, soll die Vergabe der Plätze gerechter gestalten. Der zentrale Stichtag für die Bekanntgabe der Platzvergabe ist jährlich der 1. Februar. Familien haben dann 14 Tage Zeit, den angebotenen Platz anzunehmen. Für alle weiteren Fragen steht eine dedizierte Servicestelle des Kita-Navigators telefonisch und per E-Mail zur Verfügung, was den direkten und unkomplizierten Kontakt zur Verwaltung gewährleistet.

Bildungsweg mit Perspektive: Das Schulangebot

Ein nahtloser und qualitativ hochwertiger Bildungsweg ist das Fundament für die Zukunft eines jeden Kindes. Erftstadt bietet eine vollständige und diversifizierte Schullandschaft, die Kinder von der Einschulung bis zum Schulabschluss begleitet und dabei unterschiedliche Bildungswege und Talente fördert.

Von der Grundschule bis zum Abitur

Die Stadt Erftstadt ist Schulträgerin für insgesamt 12 Schulen, die sich auf 7 Grundschulen und 5 weiterführende Schulen verteilen. Dieses Netzwerk stellt sicher, dass die Wege zur Schule kurz und die Schulen selbst gut in den Stadtteilen verankert sind. Die Grundschulen wie die Nordschule Lechenich, die Grundschule Gymnich oder die Janusz-Korczak-Schule in Erp bilden ein solides Fundament.

Im weiterführenden Bereich wird die Vielfalt des deutschen Schulsystems abgebildet, sodass für jedes Kind der passende Weg gefunden werden kann:

  • Hauptschule: Die Theodor-Heuss-Hauptschule in Lechenich.
  • Realschulen: Die Gottfried-Kinkel-Realschule in Liblar und die Realschule in Lechenich.
  • Gymnasien: Das Ville-Gymnasium in Liblar und das Gymnasium Lechenich, das allein über 670 Schülerinnen und Schüler unterrichtet.

Eine besondere Ergänzung des öffentlichen Angebots ist die Freie Waldorfschule Erftstadt in Liblar. Als private Einrichtung, die sowohl Primar- als auch Sekundarstufe abdeckt, bietet sie eine alternative pädagogische Ausrichtung und bereichert die Bildungslandschaft der Stadt zusätzlich. Die geplante Ansiedlung einer neuen Fakultät für Raumentwicklung und Infrastruktursysteme der TH Köln in Erftstadt unterstreicht zudem die wachsende Bedeutung des Standorts als Bildungs- und Wissenschaftszentrum.

Lebendige Schulgemeinschaft

Eine gute Schule ist mehr als nur ein Ort des Lernens; sie ist ein lebendiger sozialer Raum. Die Schulen in Erftstadt zeichnen sich durch ein aktives Gemeinschaftsleben aus, das weit über den regulären Unterricht hinausgeht. Regelmäßige Veranstaltungen wie der "Tag der offenen Tür" am Gymnasium Lechenich geben zukünftigen Fünftklässlern und ihren Eltern die Möglichkeit, die Schule kennenzulernen und erste Kontakte zu knüpfen. Sportliche Wettkämpfe wie das von der Nordschule Lechenich ausgerichtete Völkerballturnier der Erftstädter Grundschulen fördern den Teamgeist und den Austausch zwischen den Schulen.

Darüber hinaus sind verlässliche Betreuungsangebote wie der Offene Ganztag (OGS) und der Verlässliche Halbtag (VHT) an vielen Grundschulen fest etabliert. Sie gewährleisten nicht nur die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, sondern bieten den Kindern auch ein pädagogisch wertvolles Nachmittagsprogramm mit Hausaufgabenbetreuung, kreativen AGs und freiem Spiel. Diese Elemente zusammengenommen schaffen ein Umfeld, in dem sich Kinder nicht nur akademisch, sondern auch sozial und persönlich entfalten können.

Kritische Würdigung und Ausblick

Die Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur in Erftstadt ist zweifellos eine der großen Stärken der Stadt. Die hohe Dichte an Einrichtungen, die Vielfalt der Träger und die transparenten Anmeldeverfahren schaffen ein äußerst familienfreundliches Klima. Dennoch bleibt die hohe Nachfrage, wie von der Stadt selbst kommuniziert, eine stetige Herausforderung. Die Einführung des Punktesystems ist ein proaktiver Schritt, um Fairness zu gewährleisten, doch der kontinuierliche Ausbau von Plätzen wird auch in Zukunft eine zentrale Aufgabe bleiben, um mit dem Zuzug junger Familien Schritt zu halten.

Die geplante Hochschulansiedlung könnte diesen Druck weiter erhöhen, bietet aber gleichzeitig die Chance, Erftstadt als ganzheitlichen Bildungsstandort vom Kleinkindalter bis zum Universitätsabschluss weiter zu profilieren und Synergien zwischen Schulen und Hochschule zu schaffen.

Grüne Oasen - Naturerlebnis zwischen Erftaue und Kölner Grüngürtel

In einer Zeit, in der die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit zunehmend verschwimmen und der digitale Alltag uns fest im Griff hat, wird der schnelle und unkomplizierte Zugang zur Natur zu einem unschätzbaren Luxus. Er ist nicht nur ein Ausgleich, sondern eine grundlegende Voraussetzung für körperliches und seelisches Wohlbefinden. Erftstadt brilliert in dieser Hinsicht durch eine Lage, die das Beste aus zwei Welten vereint: die direkte Anbindung an die Metropole Köln und das Eintauchen in eine der vielfältigsten Natur- und Kulturlandschaften Nordrhein-Westfalens. Die Stadt ist nicht nur von Grün umgeben – sie ist ein integraler Bestandteil eines groß angelegten, visionären Freiraumkonzepts.

Der Dritte Grüngürtel direkt vor der Haustür

Die visionäre Stadtplanung Konrad Adenauers, die Köln in den 1920er Jahren seine berühmten inneren und äußeren Grüngürtel bescherte, findet heute ihre moderne Fortsetzung. Erftstadt spielt in dieser Weiterentwicklung eine zentrale Rolle.

Mehr als nur ein Park: Der Naturpark Rheinland

Erftstadt liegt im Herzen des Naturpark Rheinland, einer riesigen Natur- und Erholungslandschaft, die sich von der Eifel bis an den Rhein erstreckt. Dieser Naturpark wird oft als der "Dritte Kölner Grüngürtel" bezeichnet. Die Idee dahinter ist, die historisch gewachsenen Grünzüge Kölns nicht an der Stadtgrenze enden zu lassen, sondern sie über sogenannte Grünkorridore weit ins Umland zu verlängern. Genau hier kommt das Projekt "RegioGrün" ins Spiel. Es vernetzt die Kölner Grüngürtel mit der Erftaue und der Ville-Seen-Platte und schafft so einen zusammenhängenden, riesigen Erholungsraum für Millionen von Menschen.

Für die Bewohner Erftstadts bedeutet das: Die Natur beginnt nicht irgendwo am Stadtrand, sondern ist Teil der eigenen Identität. Man lebt quasi in einem der wichtigsten "grünen Lungenflügel" der gesamten Region. Diese Einbettung garantiert nicht nur saubere Luft und malerische Ausblicke, sondern auch einen direkten Zugang zu einem schier endlosen Netz an Wegen, Parks und Naturerlebnissen.

Ihr schneller Weg ins Grüne

Die Nähe zur Natur ist in Erftstadt keine abstrakte Angabe, sondern lässt sich in konkreten Minuten und Kilometern messen. Die RegioGrün Erlebnisroute Südwest ist ein perfektes Beispiel. Sie startet am beliebten Decksteiner Weiher im Äußeren Kölner Grüngürtel und führt Radfahrer auf einer Strecke von rund 57 km direkt durch die abwechslungsreiche Landschaft Erftstadts – vorbei an Schlössern, durch die Erftaue und zu den Villeseen. Wer von Köln aus einen gezielten Ausflug plant, erreicht beispielsweise das Naturparkzentrum an der Gymnicher Mühle nach einer attraktiven Radtour von nur 21 km.

Diese exzellente Erreichbarkeit funktioniert in beide Richtungen. Während man mit dem Rad oder zu Fuß schnell im Grünen ist, sorgt die hervorragende Bahnanbindung für eine ebenso schnelle Verbindung in die Kölner Innenstadt. Vom Bahnhof Erftstadt-Liblar aus erreicht man den Bahnhof Köln Süd in nur 15 Minuten, den Kölner Hauptbahnhof in etwa 21 Minuten. Diese Kombination ist unschlagbar: Sie ermöglicht es, unter der Woche die urbanen Job- und Kulturangebote Kölns zu nutzen und am Wochenende oder nach Feierabend ohne lange Anfahrtswege direkt in die Natur einzutauchen.

Vielfältige Freizeitmöglichkeiten in der Natur

Die Natur rund um Erftstadt ist weit mehr als nur eine schöne Kulisse. Sie ist eine aktive Erlebnislandschaft, die für jedes Alter und jedes Interesse das passende Angebot bereithält – von lehrreichen Ausflügen für die ganze Familie bis hin zu sportlichen Herausforderungen.

Wasser, Wälder und Weitblicke

Die landschaftliche Vielfalt ist beeindruckend und bietet zahlreiche Ausflugsziele, die direkt vor der Haustür liegen:

  • Naturparkzentrum Gymnicher Mühle: Ein absolutes Highlight für Familien. Die historische Mühle beherbergt nicht nur das interaktive Erftmuseum "KM51", sondern auch einen Wassererlebnispark. Hier wird der Lebensraum Fluss auf spielerische Weise erfahrbar gemacht – ein perfekter außerschulischer Lern- und Erlebnisort.
  • Villeseen-Platte: Wo einst Braunkohle abgebaut wurde, ist eine einzigartige Seenlandschaft entstanden. Die Seen, wie der nahegelegene Otto-Maigler-See, sind heute beliebte Badeseen und Naherholungsgebiete, umgeben von rekultivierten Wäldern, die zum Wandern und Entdecken einladen.
  • Schlosspark Gracht: Mitten in Liblar gelegen, umgibt diese denkmalgeschützte Parkanlage das eindrucksvolle Wasserschloss Gracht. Der alte Baumbestand und die historischen Gartenstrukturen machen den Park zu einer Oase der Ruhe und einem beliebten Ort für Spaziergänge.
  • Umwelt- und Naturparkzentrum Friesheimer Busch: Ein wichtiger Ort für die Umweltbildung in der Region. Hier arbeiten verschiedene Naturschutzverbände und Schulen zusammen, um das Bewusstsein für ökologische Zusammenhänge zu schärfen.

Aktiv auf zwei Rädern

Für Radfahrer ist Erftstadt ein wahres Paradies. Ein Netz aus gut ausgebauten und beschilderten Themenrouten durchzieht die Region und macht die Erkundung der Landschaft zum Vergnügen. Zwei besonders familienfreundliche Routen starten direkt in Erftstadt:

  • Wasser.Erlebnis.Erft-Radrundroute (33 km): Diese Tour führt entlang der renaturierten Erft, dem "blauen Rückgrat" der Region. Sie verbindet auf einer überschaubaren Distanz Naturerlebnisse mit kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten wie Burgen, Mühlen und alten Aquädukten. Da sich die Route leicht abkürzen lässt, ist sie ideal für Familien mit Kindern.
  • Rheinische Streuobstroute (46 km): Diese ebenfalls sehr familienfreundliche Route führt durch die traditionelle Kulturlandschaft der Streuobstwiesen. Ein besonderes Highlight sind die neun Stationen mit sogenannten "Naschbäumen", an denen das Obst direkt vom Baum probiert werden darf. Informationstafeln vermitteln dabei Wissenswertes über die ökologische Bedeutung der Streuobstwiesen und alte Obstsorten.

Diese Fülle an Möglichkeiten zeigt: In Erftstadt ist die Natur kein ferner Sehnsuchtsort, sondern ein integraler, täglich erlebbarer Bestandteil des Lebens. Es ist dieser direkte, niederschwellige Zugang zu Erholung und Freizeit, der die Lebensqualität hier so außergewöhnlich hoch macht.

Treffpunkt Lebensart - Die Kultur der inhabergeführten Cafés

Die wahren "Dritten Orte" einer Stadt sind oft die unaufgeregten, alltäglichen Treffpunkte, an denen sich das soziale Leben entfaltet. Während in vielen Städten und Vororten anonyme Filialen großer Ketten das Straßenbild dominieren, offenbart Erftstadt bei genauerem Hinsehen einen ganz eigenen, authentischen Charakter. Die lokale Gastronomieszene, insbesondere die Dichte an inhabergeführten Cafés, ist ein starker Indikator für eine lebendige Gemeinschaft und eine hohe Lebensqualität, die auf Individualität und persönlicher Beziehung basiert.

Individueller Genuss statt Kettengastronomie

Wer in Erftstadt nach den bekannten Logos globaler Kaffeeketten wie Starbucks oder Coffee Fellows sucht, wird kaum fündig. Was mancher vielleicht als Mangel empfinden könnte, ist in Wahrheit die größte Stärke der Stadt. Diese Abwesenheit von standardisierter Systemgastronomie schafft Raum für eine vielfältige, persönliche und tief in der lokalen Kultur verwurzelte Genusslandschaft. Sie ist der Beweis dafür, dass hier das Individuelle über das Uniforme triumphiert.

Der Charme des Persönlichen

Stattdessen wird das Bild von einer beeindruckenden Anzahl an inhaber- und familiengeführten Betrieben geprägt. Hier kennt der Besitzer seine Gäste noch beim Namen, der Kuchen wird nach Großmutters Rezept gebacken und der Kaffee stammt nicht selten von kleinen, regionalen Röstereien. Diese Orte sind mehr als nur Dienstleister; sie sind soziale Ankerpunkte, die den Stadtteilen Lechenich, Liblar, Kierdorf und den anderen Orten ihre unverwechselbare Identität verleihen. Sie fungieren als authentische "Dritte Orte", an denen man sich willkommen und zugehörig fühlt. Die Entscheidung für ein lokales Café ist hier nicht nur eine Frage des Geschmacks, sondern auch ein Bekenntnis zur lokalen Wirtschaft und zur Stärkung der Gemeinschaft.

Diese Kultur des Persönlichen zeigt sich in einer breiten Palette von Angeboten, die weit über den einfachen Kaffee hinausgehen und die Vielfalt der Stadt widerspiegeln.

Eine Auswahl lokaler Perlen

Die Vielfalt der lokalen Café-Szene ist bemerkenswert und bietet für jeden Geschmack das richtige Ambiente:

  • Traditionelle Bäckerei-Cafés: Betriebe wie die Bäckerei Schiffer, die Bäckerei Lennartz oder die Filialen der Bäckerei Voigt in Lechenich und Liblar sind seit Jahrzehnten feste Institutionen. Sie sind die klassischen Treffpunkte für den Kaffee am Morgen, den Plausch nach dem Einkauf und den Kuchen am Sonntag. Ihr gemütliches Interieur macht sie zu den Wohnzimmern der Stadtteile.
  • Spezialisierte Kaffeekultur: Das Caffe-Caico in Lechenich ist ein Paradebeispiel für die neue Kaffeekultur. Mit regional gerösteten Bohnen, einer mobilen Espresso-Bar (Ape) und einem eigenen Kaffeeladen spricht es gezielt Kenner und Liebhaber an. Hier wird Kaffee zelebriert.
  • Moderne und trendbewusste Konzepte: Das Illi's Café in Lechenich hat sich mit vielen veganen Optionen und der Zusammenarbeit mit lokalen Produzenten, wie der Brühler Backstube "Brotbäckchen", einen Namen gemacht. Das Le Bloom kombiniert Frühstück, süße Leckereien und Floristik zu einem modernen Lifestyle-Konzept. Das neue Café Papageno wiederum präsentiert sich als schicker "Place to be" mit Kaffeehaus-Flair, der gezielt Familien anspricht.
  • Klassische Kaffeehäuser: Das Café am Stadtgarten bietet das klassische Ambiente für Kaffee und Kuchen und ist ein etablierter Treffpunkt für Jung und Alt.

Mehr als nur Kaffee: Orte der Begegnung

Die Stärke von Erftstadts "Dritten Orten" liegt in ihrer Vernetzung und ihrer Einbettung in das soziale und kulturelle Leben der Stadt. Sie existieren nicht isoliert, sondern sind Teil eines größeren Ökosystems der Begegnung.

Wo Gemeinschaft gelebt wird

Diese Cafés und Bäckereien erfüllen wichtige soziale Funktionen, die weit über die reine Gastronomie hinausgehen. Sie sind oft in unmittelbarer Nähe zu anderen zentralen Treffpunkten angesiedelt. Die Wochenmärkte in Lechenich (mittwochs und samstags), Liblar (freitags) und Kierdorf (donnerstags) sind pulsierende Zentren des öffentlichen Lebens. Hier trifft man Nachbarn, tauscht sich aus und erledigt seine Einkäufe. Der anschließende Besuch in einem der nahegelegenen Cafés ist für viele ein festes Ritual und stärkt das soziale Gefüge.

Neben diesen kommerziellen Treffpunkten spielen auch konsumfreie "Dritte Orte" eine entscheidende Rolle. Die Stadtbücherei mit ihren Standorten in Lechenich und Liblar ist ein solcher Ort. Sie ist nicht nur eine Ausleihstation für Medien, sondern auch ein Veranstaltungsort für Lesungen, den SommerLeseClub und ein Treffpunkt für alle Generationen. Das Anneliese Geske Musik- und Kulturhaus in Liblar fungiert als zentraler Kulturort für Konzerte, Kurse und Veranstaltungen der VHS.

Der Wunsch der Bürger nach genau solchen Orten ist stark und wird von der Stadtverwaltung aktiv aufgegriffen. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung zum Projekt "Campus X 2" zeigen deutlich, dass sich die Einwohner mehr öffentliche Begegnungsstätten, konsumfreie Treffpunkte und eine generelle Verbesserung der Aufenthaltsqualität wünschen. Die geplante Neugestaltung von Plätzen wie dem Marienplatz in Liblar oder die kontinuierliche Belebung des historischen Marktplatzes in Lechenich sind direkte Antworten auf diesen Bedarf. Sie zeigen das Bestreben, den öffentlichen Raum bewusst als "Dritten Ort" zu gestalten und für alle Bürger zugänglich und attraktiv zu machen.

Erftstadt – Wo Lebensqualität ein Zuhause hat

Unsere Analyse der "Dritten Orte" in Erftstadt zeichnet das Bild einer Stadt, die weit mehr ist als nur ein attraktiver Wohnort im Kölner Speckgürtel. Erftstadt ist ein Lebensraum, der bewusst auf Qualität, Gemeinschaft und eine ausgewogene Balance zwischen urbaner Anbindung und naturnahem Leben setzt. Die drei untersuchten Säulen der Lebensqualität fügen sich zu einem stimmigen und überzeugenden Gesamtbild zusammen. Die exzellente Infrastruktur für Familien, mit einem dichten Netz an Kitas und einem vollständigen Schulsystem, bietet eine solide und verlässliche Grundlage für die nächste Generation. Der direkte und nahtlose Zugang zu den weitläufigen Erholungslandschaften des Naturpark Rheinland, dem "Dritten Kölner Grüngürtel", stellt einen unschätzbaren Wert für Gesundheit, Freizeit und seelischen Ausgleich dar. Es ist der Luxus, nach einem anstrengenden Tag nicht ins Auto steigen zu müssen, um ins Grüne zu gelangen, sondern es direkt vor der eigenen Haustür zu finden.

Am deutlichsten aber zeigt sich der besondere Charakter Erftstadts in seiner sozialen und kulturellen DNA. Die Dominanz einer authentischen, von lokalen Inhabern geprägten Café- und Genusskultur ist kein Zufall, sondern Ausdruck eines starken Gemeinschaftssinns und einer Wertschätzung für das Individuelle. Diese Orte sind die lebendigen Herzen der Stadtteile, in denen Begegnung stattfindet und Identität gestiftet wird. Sie sind das Gegengift zur Anonymität der Großstadt. Die Entscheidung für Erftstadt ist somit mehr als eine rein pragmatische Wahl. Es ist eine bewusste Entscheidung für eine höhere Lebensqualität, für ein Umfeld, das Gemeinschaft fördert, und für eine ausgewogene Work-Life-Balance, die in der Hektik des modernen Lebens oft verloren geht. Erftstadt ist ein Ort, an dem man nicht nur wohnt, sondern wirklich lebt.

Bodenrichtwerte Erftstadt (Stand 01.01.2025): Die Spitzenlagen

Die höchsten Bodenrichtwerte für Wohnbauflächen in Erftstadt konzentrieren sich traditionell auf die großen, zentralen Stadtteile mit exzellenter Infrastruktur und Anbindung. Diese Lagen definieren das Premium-Segment des Marktes.

I. Höchste Bodenrichtwerte für Wohnbauland

Lechenich / Konradsheim (Spitze)

Durchschnittlicher BRW Wohnbau: ca. 384 €/m² (Spitzenwerte > 400 €/m² möglich).

Marktcharakteristik: Zentrum, Altstadt, hohe Infrastrukturdichte. Eignet sich für individuellen Wohnungsbau (EFH/DHH) und Geschosswohnungsbau.

Liblar (Zentrale & Seenähe)

Durchschnittlicher BRW Wohnbau: ca. 383 €/m² (Lagen am See mit Zuschlag).

Marktcharakteristik: Pendlerfreundlich durch Bahnhof/Autobahn (A1/A61), hohes Freizeitwertpotenzial.

Kierdorf (Hohes Niveau)

Durchschnittlicher BRW Wohnbau: ca. 320 €/m².

Marktcharakteristik: Gute Anbindung an Brühl/Hürth, attraktive Eigenheimsiedlungen.


Stabile Mitte: Regionale Zentren und dörfliche Gemeinden

Die Mehrheit der Erftstädter Stadtteile liegt in einem soliden, mittleren Richtwertsegment. Diese Lagen sind bei Familien beliebt, die eine gute Balance zwischen Preis und ruhiger Wohnqualität suchen.

I. Durchschnittliche Bodenrichtwerte (Auszug)

  • Gymnich / Mellerhöfe: ca. 306 €/m²
  • Dirmerzheim: ca. 300 €/m²
  • Erp: ca. 290 €/m²
  • Köttingen: ca. 285 €/m²
  • Bliesheim: ca. 268 €/m²

II. Gesamttrends (Wohnbauland)

  • Allgemeine Lage (Gut): 390 €/m² (Individueller Wohnungsbau).
  • Allgemeine Lage (Mittel): 290 €/m² (Individueller Wohnungsbau).
  • Entwicklung: Die Richtwerte blieben zum Stichtag 01.01.2025 in den meisten Lagen gegenüber dem Vorjahr stabil (Stagnation der Höchstpreise nach starker Vorjahresentwicklung).

Gewerbe, Agrar und die niedrigsten Lagen

Die günstigsten Wohnbauland-Werte sind in den südlichen und kleineren Ortsteilen zu finden, wobei Friesheim das untere Ende der Skala bildet. Auch die gewerblichen und landwirtschaftlichen Richtwerte sind konstant.

I. Niedrigste Wohnbauland-Richtwerte

  • Friesheim (Tiefstwert): ca. 122 €/m².
  • Herrig: ca. 169 €/m².
  • Borr / Scheuren: ca. 180 €/m².
  • Niederberg: ca. 191 €/m².

II. Gewerbe- und Agrar-Richtwerte

  • Gewerbe (Gute Lage): 95 €/m².
  • Gewerbe (Einfache Lage): 75 €/m².
  • Landwirtschaft (Acker): Die Richtwerte knacken kreisweit die 10 €/m²-Marke (stabile Entwicklung).

Hinweis: Die Bodenrichtwerte sind Durchschnittswerte und bieten keine Garantie für den tatsächlichen Verkaufspreis. Sie dienen als wichtige Grundlage für die steuerliche Bewertung von Grundstücken.


Neubauprojekte in Erftstadt: Aktuelle Baugrundstücke und Wohnkonzepte

Informieren Sie sich über die neuesten Entwicklungen im Neubau-Sektor in Erftstadt. Wir begleiten Investoren, Bauträger und Käufer von der Parzellierung bis zum Einzug in zukunftsfähige Wohnquartiere in Liblar, Lechenich und den umliegenden Ortsteilen.

Warum Neubau in Erftstadt boomt

Die Nachfrage nach modernen, energieeffizienten und zentrumsnahen Wohnlösungen ist in Erftstadt ungebrochen. Neubauten bieten entscheidende Vorteile, die den Wert und die Attraktivität des Standortes steigern:

  • Hohe Energieeffizienz: Erfüllung der neuesten Standards (KFW-Normen), was langfristig Betriebskosten senkt und den Wert der Immobilie sichert.
  • Moderne Grundrisse: Offene, flexible Wohnkonzepte, die den aktuellen Bedürfnissen von Familien und Pendlern entsprechen.
  • Begrenzte Verfügbarkeit: Trotz neuer Projekte ist die Zahl der verfügbaren Baugrundstücke und Neubauwohnungen begrenzt, was die Preisstabilität des Gesamtmarktes Erftstadt stützt.

Fokus auf die dynamischsten Ortsteile

Die meisten aktiven Neubauprojekte in Erftstadt konzentrieren sich auf Lagen, die eine hervorragende Infrastruktur oder eine schnelle Anbindung an die A1/A61 und den Bahnhof bieten:

Neubau in Erftstadt-Liblar

Durch die Nähe zum Bahnhof und die direkte Anbindung nach Köln und Euskirchen ist Liblar ein Hotspot für Pendler. Hier entstehen vor allem moderne Mehrfamilienhäuser und Reihenhäuser, die das städtische Wohnen mit naturnahen Erholungsgebieten (Liblarer See) verbinden. Wir beobachten hier eine hohe Nachfrage nach Eigentumswohnungen mit gehobener Ausstattung.

Neubau in Erftstadt-Lechenich

Lechenich zieht als größter Ortsteil mit historischem Zentrum Familien an. Die Neubauprojekte hier umfassen oft die Entwicklung kleinerer, geschlossener Wohnsiedlungen oder die Lückenschließung im innerstädtischen Bereich, häufig als Doppel- oder Einfamilienhäuser auf überschaubaren Parzellen.

Baugrundstücke im Umland (z.B. Friesheim, Bliesheim)

Wer nach Ruhe und großzügigeren Parzellen sucht, findet im ruhigeren Umland noch Potenzial für den individuellen Hausbau. Wir beraten Sie zu den aktuell verfügbaren Baugrundstücken in Erftstadt und den geltenden Bebauungsplänen.

Unser Makler-Service für Neubau & Baugrundstücke

Für Käufer & Bauherren:

  • Grundstückssuche: Wir haben exklusive Kenntnis über noch nicht öffentlich ausgeschriebene Baugrundstücke.
  • Projektberatung: Wir prüfen die Pläne auf Markttauglichkeit und unterstützen bei der Auswahl des passenden Bauträgers oder Architekten.
  • Wertstabilität: Wir analysieren, ob der Kaufpreis der Neubau-Immobilie im Verhältnis zum umliegenden Bestandsmarkt in Erftstadt steht.

Für Bauträger & Verkäufer von Grundstücken:

  • Parzellierung & Konzeption: Beratung zur optimalen Nutzung und Aufteilung von Grundstücken, um den höchsten Verkaufspreis zu erzielen.
  • Diskrete Vermarktung: Wir vermitteln Ihr Bauprojekt oder Ihr Baugrundstück gezielt an vorgemerkte, solvente Investoren und Projektentwickler.

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Zukunftsaussichten der Immobilienpreise

Experten prognostizieren, dass die Preise in den kommenden Jahren weiter moderat steigen werden. Die Nachfrage bleibt hoch, und das Angebot an neuen Immobilien kann mit dem Bedarf kaum Schritt halten. Es wird erwartet, dass die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate bei etwa 4-5% liegen wird.

Das Immobilienmakler-Fazit

Die Entwicklung der Quadratmeterpreise in Erftstadt zeigt eine klare Aufwärtstendenz. Die Kombination aus attraktiver Lage, guter Infrastruktur und bezahlbaren Preisen hat zu einer nachhaltigen Wertsteigerung der Immobilien geführt. Für potenzielle Käufer und Investoren bleibt Erftstadt ein attraktiver Standort mit positiven Zukunftsaussichten.

Die Lage

Erftstadt ist in Deutschland im Bundesland Nordrhein-Westfalen gelegen. Die Stadt gehört zum Regierungsbezirk von Köln und zum Kreis Rhein-Erft-Kreis. Die Stadt besitzt eine Fläche von 119,89 km2. Es leben in etwa 49.467 Menschen in dieser Stadt und die Bevölkerungsdichte liegt bei circa 414 Einwohnern pro km2. Die Postleitzahl lautet 50374 und die Vorwahl ist 02235. Am Holzdamm Nr. 10 ist die Administration der Stadt zu finden. Der Bürgermeister der Stadt heißt Volker Erner. Die heutige Stadt wurde ehemals aus einigen Orten im Jahre 1969 zusammengefügt. Kein Ort wurde als ein Hauptort eingestuft und daher wurde die neue Stadt nach dem Hauptfluss benannt. Dieser ist der größte Strom in dieser Gegend, die Erft. In Liblar, einem Stadtteil von Erftstadt, ist die hiesiege Stadtverwaltung ansäßig, welche sich teilweise auch in Lechenich befindet. Lechenich ist ein weiterer Erftstädter Stadtteil.

Stadtgliederung Erftstadts

Erftstadt gliedert sich nach Paragraph 1 Absatz 2 in die nachstehenden Stadtbezirke sowie Stadtteile:

Übersicht der Stadtbezirke und Ortsteile in Erftstadt

Erftstadt gliedert sich in verschiedene Stadtbezirke, wobei einige Bezirke mehrere zugehörige Stadtteile umfassen.

Stadtbezirk Zugehörige(r) Stadtteil(e)
Ahrem Ahrem
Blessem / Frauenthal Blessem sowie Frauenthal
Bliesheim Bliesheim
Borr Borr sowie Scheuren
Dirmerzheim Dirmerzheim
Erp Erp
Friesheim Friesheim
Gymnich Gymnich sowie Mellerhöfe
Herrig Herrig
Kierdorf Kierdorf
Köttingen Köttingen
Lechenich / Konradsheim Lechenich sowie Konradsheim
Liblar Liblar
Niederberg Niederberg

Erftstadt
Erftstadt

Erftstadt
Erftstadt

Erftstadt
Erftstadt

Die Zweitwohnsitzsteuer

Seit 1998 gibt es in der Stadt die Zweitwohnsitzsteuer. Dabei werden 10 Prozent von der Rohmiete eines Jahres eingehoben. Alle Einwohner der Stadt sollen sich somit an Kosten beteiligen, die für die Infrastruktur in Erftstadt anfallen. Daneben soll dazu animiert werden, aus dem Zweitwohnsitz einen Hauptwohnsitz zu machen. Die Zweitwohnsitzsteuer gilt hier auch für Wohnmobile, Mobilheime oder Campingwagen, wenn sie als Wohnheim genutzt werden.

Erftstadt
Erftstadt

Erholungsgebiete

Der Naturpark Rheinland ist 880 km2 groß. Erftstadt liegt gleich neben dem Park und dieser wartet mit zahlreichen Seen auf. Hier gibt es Roteichen, Kiefern sowie Buchen, deren Aufforstung 1920 begann. Auch Lärchen wurden angepflanzt und die Zahl der Seen liegt bei ungefähr 40.

Die größten Seen sind: der Concordiasee, der Liblarer See (54 ha, ein öffentlicher Badesee) und der Köttinger See.

Der Frauenthaler Gesundheitsgarten ist über seine Grenzen bekannt. Auch das Marienhospital oder das Erftaue Hospiz sind bekannt. Daneben gibt es ein Altersheim, wobei diese drei den Garten benutzen können. Er beinhaltet einen Brunnen, der einen Bachlauf besitzt. Der Garten wurde mit Skulpturen sowie einem Buchsbaum-Labyrinth bereichert. Er dient der Erholung sowie auch Ruhe, Stille. Ein Förderverein kommt für die Kosten auf und private Gönner oder Firmen kümmern sich um die Anpflanzungen. Eine Besonderheit ist eine sehr alte Eiche, die sich in Konradsheim befindet. Diese ist mehr als 650 Jahre alt und könnte wohl viel erzählen!







Wirtschaft sowie Infrastrukturelles

In fünft Stadtteilen sind Gewerbeflächen vorhanden. Der Wirtschaftspark Erftstadt gilt als sehr wichtig. Dieser liegt zwischen dem Stadtteil Liblar sowie Lechenich. Es gibt einen Anschluss, der zur A 1 / 61 führt. Auch die Maywerke sind ein wichtiges Gewerbeunternehmen in Erftstadt.

Verkehrstechnisches

Liblar besitzt den Bahnhof Erftstadt und es findet Schienenpersonenverkehr statt.

  • Eifel-Mosel-Express fährt die Strecke Köln, Eiskirchen, Gerolstein bis nach Trier.
  • Eifel-Express - fährt von Köln, Euskirchen, Gerolstein mit einer Durchbindung bis nach Trier.
  • Eifel-Bahn fährt von Köln, Euskirchen, Kall bis nach Gerolstein.

DB Regio NRW führt den Schienenpersonennahverkehr durch und der Eifel-Express erreicht Geschwindigkeiten von bis zu 140 km pro Stunde. Auch mit der Eifel-Bahn der Baureihe 620 sowie 622 gibt es eine Einfach- oder Dreifachtraktion, die diese Geschwindigkeiten erreichen. In der Stadt verkehren Busse für den Straßenpersonennahverkehr. Daneben kommt man in Erftstadt mit einem Anrufsammeltaxisystem weiter. Weitere Buslinien fahren Orte in der Umgebung an.

Der Straßenverkehr

Die Stadt verfügt über vier Autobahn-Anschlussstellen, welche auf die Autobahn 1 sowie 61 führen. Das Autobahnkreuz Bliesheim vereinigt diese Autobahnen. In Blessem gibt es eine Gabelung, welche im Nordosten liegt, wo sich die Straßen im Autobahndreieck Erfttal treffen. Über die Bundesstraße 265 gelangt man nach Köln, die auch an Brühl vorbeiführt.

Das Bildungswesen

Es gibt folgende Grundschulen (insgesamt sieben) Erich-Kästner-Schule in Bliesheim, die Donatus-Schule in Liblar, die Nordschule Lechenich, die Südschule Lechenich, die Grundschule in Gymisch, die St. Barbara-Concordia-Schule Kierdorf sowie die Janusz-Korczak-Schule in Erp. In Friesheim lieg die Don-Bosco-Schule, welche für Lernbehinderte bestimmt ist. Die Theodor-Heuss-Schule befindet sich im Stadtteil Lechenich. Die Gottfried-Kinkel-Schule ist eine Realschule und liegt in Liblar. Eine weitere befindet sich in Lechenich. In Liblar liegt das Ville-Gymnasium und in Lechenich gibt es ein zweites Gymnasium. Liblar verfügt über eine Waldorfschule. ESMT ist eine Wirtschaftshochschule und hat in Liblar den Cologne Campus.



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