Die berühmte Schlacht in Worringen! Dieser Stadtteil liegt im äußersten Norden von Köln. Worringen ist ein Teil des Bezirkes Chorweiler. Das Viertel hat eine Fläche von ungefähr 12 Quadratkilometer. Worringen ist im linksrheinischen Köln gelegen, am Niederrhein. Heute leben in etwa 10.000 Bewohner in diesem Viertel.
Wohnen im Kölner Norden | Stand: Januar 2026
Worringen hat das Jahr 2025 als attraktiver Standort für preisbewusste Käufer und Familien abgeschlossen. Während die Kölner Kerngebiete oft unerschwinglich bleiben, bietet Worringen mit einem durchschnittlichen Kaufpreis von ca. 3.835 €/m² für Eigentumswohnungen ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis. Besonders gefragt sind Einfamilienhäuser im Bestand (ca. 3.800 €/m²). Der Mietmarkt verzeichnete ein deutliches Plus und liegt nun bei durchschnittlich 11,40 €/m² Kaltmiete.
3.835 € / m²
Zuwachs: +5,0%
3.800 € / m²
Trend: Stabil
11,40 € / m²
Zuwachs: +7,7%
697 € / m²
Ø Bodenrichtwert 2025
| Lage | Ø Preis/m² | Trend |
|---|---|---|
| Erdweg / Ernst-Wolff-Str. | 3.949 € | Hoch |
| Ansteler Weg | 3.872 € | Stabil |
| Bolligstraße | 3.649 € | Normal |
| Kernort (Bestand) | 3.480 € | Einstieg |
Die Mieten in Worringen sind im Vergleich zum Kölner Durchschnitt (ca. 15,30 €/m²) moderat, steigen aber stetig. Neubau-Erstbezüge oder sanierte Wohnungen im Ortskern erreichen Spitzenwerte bis zu 17,50 €/m².
| Kategorie | Miete/m² | Vj. |
|---|---|---|
| Bestand (gepflegt) | 11,40 € | +7,7% |
| Einfache Ausstattung | 9,80 € | +2,1% |
| Neubau / Top-Zustand | 16,50 € | Stark |
Für 2026 erwarten wir in Worringen eine stabile Seitwärtsbewegung bei den Preisen für ältere Bestände und ein leichtes Plus bei modernen, energieeffizienten Immobilien. Geplante Projekte wie die Entwicklung der **Brombeergasse** (Wohnbebauung) könnten neue Impulse setzen.
Der Immobilienmarkt in Köln Worringen zeigt sich in den letzten Jahren von einer deutlichen Aufwärtstendenz geprägt, auch wenn das Preisniveau im Vergleich zu zentraleren Stadtteilen nach wie vor moderater ausfällt. Eigentumswohnungen im Bestand bewegen sich aktuell im Bereich von 2.800 bis 3.200 Euro pro Quadratmeter, wobei sanierte Objekte mit gehobener Ausstattung bereits bis zu 3.500 Euro pro Quadratmeter erreichen können. Neubauwohnungen werden zunehmend nachgefragt und liegen derzeit bei durchschnittlich 3.700 bis 4.200 Euro pro Quadratmeter. Auf dem Mietmarkt lassen sich Bestandswohnungen zu Preisen von 9,00 bis 10,50 Euro pro Quadratmeter vermieten, während Neubauwohnungen in modernen Projekten 11,00 bis 12,50 Euro pro Quadratmeter erzielen. Reihenhäuser werden für 420.000 bis 560.000 Euro angeboten, während freistehende Einfamilienhäuser – je nach Grundstücksgröße und Ausstattung – Verkaufspreise zwischen 600.000 und 850.000 Euro erreichen.
In Worringen rückt die Entwicklung neuer Wohnprojekte zunehmend in den Fokus, da der Stadtteil aufgrund seiner Nähe zum Rhein und seiner vergleichsweise ruhigen Lage verstärkt Käufer und Investoren anspricht. Mehrfamilienhäuser mit energieeffizienten Wohnungen sind ein zentrales Element der neuen Projekte und werden häufig mit Kaufpreisen von 3.900 bis 4.400 Euro pro Quadratmeter angeboten. Reihen- und Doppelhäuser in kleinen Quartiersentwicklungen bewegen sich zwischen 480.000 und 620.000 Euro und sind vor allem bei jungen Familien gefragt. Auch moderne Baukonzepte wie KfW-40-Häuser oder Passivhaus-Standards finden zunehmend Anwendung, da sie sowohl den energetischen Anforderungen als auch den Erwartungen nach Nachhaltigkeit gerecht werden. Diese Neubauten erreichen Mietpreise von bis zu 13,00 Euro pro Quadratmeter und bieten Investoren damit eine interessante Renditeoption. Hinzu kommen kleinere Bauvorhaben, die auf Baulücken oder Nachverdichtungen setzen, was den Markt durch zusätzliche Wohnangebote belebt.
Die Nachfrage in Köln Worringen verteilt sich über verschiedene Käufergruppen, wobei Familien mit mittlerem Einkommen den größten Anteil ausmachen. Besonders beliebt sind Reihenhäuser und Doppelhaushälften im Bereich zwischen 450.000 und 600.000 Euro, die ausreichend Wohnfläche und Gärten bieten. Junge Paare und Singles bevorzugen Eigentumswohnungen mit einer Größe zwischen 60 und 90 Quadratmetern, die sich preislich im Segment von 200.000 bis 350.000 Euro bewegen. Kapitalanleger interessieren sich zunehmend für kleinere Zwei- bis Drei-Zimmer-Wohnungen, die durch stabile Mieteinnahmen und ein moderates Preisniveau gute Investitionsmöglichkeiten bieten. Grundstücke sind nur noch vereinzelt verfügbar und erreichen Quadratmeterpreise von 550 bis 700 Euro, was vor allem für Bauherren die Einstiegskosten erhöht. Auffällig ist, dass Neubauprojekte häufig bereits in der Planungs- oder Bauphase einen hohen Vorverkaufsgrad erzielen, da die Nachfrage das Angebot weiterhin übersteigt und viele Käufer langfristig in Worringen investieren möchten.
Die mittelfristige Entwicklung des Immobilienmarktes in Köln Worringen lässt auf eine weitere Preissteigerung schließen, da sowohl die Nachfrage nach familienfreundlichem Wohnen als auch die Bedeutung von Neubauprojekten zunimmt. Bestandswohnungen dürften in den kommenden Jahren Werte zwischen 3.200 und 3.600 Euro pro Quadratmeter erreichen, während Neubauwohnungen perspektivisch auf 4.500 Euro pro Quadratmeter steigen könnten. Reihenhäuser werden sich voraussichtlich bei Preisen zwischen 500.000 und 650.000 Euro stabilisieren, während Einfamilienhäuser zunehmend die Marke von 900.000 Euro überschreiten könnten. Auf dem Mietmarkt ist ebenfalls mit einem moderaten Anstieg zu rechnen, sodass Bestandswohnungen künftig bei 10,50 bis 11,50 Euro pro Quadratmeter liegen könnten, während Neubauten mit 13,50 bis 14,00 Euro pro Quadratmeter kalkuliert werden. Durch die kontinuierlichen Bauvorhaben und die wachsende Nachfrage dürfte sich Worringen mittelfristig als stabiler Wohn- und Investitionsstandort im Kölner Norden etablieren.
Worringen gliedert sich in malerische Unterviertel, die jeweils dörfliches Flair ausstrahlen. Alt-Worringen im Herzen des Bezirks fasziniert mit seiner historischen Substanz und Nähe zur Kirche, ideal für ein traditionelles Leben mit Rheinblick. Worringen-Mitte, zentral und belebt, überzeugt durch grüne Anlagen und Spielplätze – ein Paradies für Familien mit Märkten und Cafés. Das Rheinufer-Viertel bringt abwechslungsreiches Grün mit, dank Promenaden und Auenwäldern, was es für Aktive und Naturliebhaber attraktiv macht.
Die Straßen von Worringen sind charmante Wege durch Geschichte und Natur. Die Worringer Straße, die zentrale Meile, pulsiert mit Boutiquen, dem Wochenmarkt und der Nähe zur Uferpromenade, perfekt für den rheinischen Alltag. Die Rheinauer Straße, idyllisch und belebt, strahlt mit Uferwegen und Bootshäusern eine sommerliche Atmosphäre aus. Ruhiger und grüner präsentiert sich der Auf der Hardt, umgeben von Wiesen und Pfaden, wo man die Auen genießen kann. Die Am Rheinbogen rundet ab: Bekannt für ihre Spazierwege und Nähe zu Radwegen, ist sie ein Favorit unter Erholungssuchenden.
Die Immobilienpreise in Worringen haben sich 2025 sanft gesteigert und bieten ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Viertel insgesamt liegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen bei etwa 3.800 bis 4.500 Euro pro Quadratmeter, während Häuser mit 4.200 bis 5.200 Euro pro Quadratmeter gehandelt werden. In Alt-Worringen, der historischen Lage, erreichen Wohnungen Preise um die 4.200 Euro pro Quadratmeter, getrieben durch den Dorfcharme und Ufernähe. Worringen-Mitte ist zugänglicher mit rund 3.900 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen, ideal für Familien in zentraler Umgebung. Das Rheinufer-Viertel notiert bei etwa 4.100 Euro pro Quadratmeter, beeinflusst von der Flussnähe und Erholungsfaktor. Auf der Worringer Straße steigen Altbau-Preise auf bis zu 4.600 Euro pro Quadratmeter, während der Auf der Hardt mit seiner Auenlage Häuser bis 5.300 Euro pro Quadratmeter rechtfertigt. Diese Werte basieren auf Marktdaten und deuten auf ein Wachstum von 1,5 bis 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich hin.
Worringen bleibt 2025 ein Hort für rheinische Gemütlichkeit. Ob eine historische Wohnung an der Rheinauer Straße oder ein Haus am Rheinbogen – hier investieren Sie in zeitlose Idylle. Ein Gang entlang der Promenade lohnt sich, um die einzigartige Dorfseele dieses Veedels zu spüren.
Worringen liegt als nördlicher Stadtteil im Bezirk Chorweiler und zählt zum unteren Preissegment der Kölner Stadtteile.
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Erschlossen) | Bandbreite der Richtwerte (Wohnlagen) |
|---|---|---|
| 01.01.2024 (Offizieller Wert) | ca. 697 € | 125 € bis 790 € |
| Prognose/Schätzung (ca. 2025) | ca. 830 € | Fortgeschriebener Schätzwert für erschlossenes Bauland |
Hintergrundinformationen zu Köln-Worringen:
*Der offizielle Bodenrichtwert ist der Wert zum Stichtag 01.01.2024 (Quelle: Gutachterausschuss).
Ganz im Norden von Köln, wo die Stadt beinahe ländliche Züge annimmt, liegt Worringen. Dieser Stadtteil, der historisch eine eigenständige Stadt war, bevor er 1922 nach Köln eingemeindet wurde, hat sich einen ganz eigenen Charakter bewahrt. Für viele ist Worringen ein Geheimtipp: eine Oase der Ruhe mit starkem Gemeinschaftsgefühl, umgeben von beeindruckender Natur und doch per S-Bahn in rund 20 Minuten mit dem Kölner Hauptbahnhof verbunden. Mit einer Bevölkerung von knapp 10.400 Menschen auf einer Fläche von über 11 Quadratkilometern bietet der Stadtteil eine angenehme Wohndichte und eine Atmosphäre, die besonders Familien und Naturliebhaber anzieht. Wer hier lebt, schätzt die Mischung aus dörflichem Charme und der Nähe zur Metropole.
Für Familien ist die Frage nach guter Kinderbetreuung und Bildung zentral. Worringen präsentiert sich hier als ein Stadtteil, der eine verlässliche Grundversorgung bietet und gleichzeitig aktiv an seiner Zukunft arbeitet. Das Engagement der Gemeinschaft ist in den Bildungseinrichtungen deutlich spürbar.
Insgesamt sechs Kindergärten stehen für die Betreuung der jüngsten Worringer zur Verfügung. Das Angebot ist vielfältig und deckt unterschiedliche Träger und pädagogische Konzepte ab, sodass Eltern eine passende Einrichtung für ihre Bedürfnisse finden können.
In Worringen gibt es zwei Grundschulen, die sich ein Schulgelände "An den Kaulen" teilen und eine bemerkenswerte Gemeinschaft bilden. Das Engagement geht hier weit über den reinen Lehrplan hinaus.
Die starke Unterstützung durch Fördervereine und die Nachbarschaft, wie die Spende aus dem Erlös eines Straßenfestes im Neubaugebiet, beweist, dass Bildung in Worringen eine Herzensangelegenheit der gesamten Gemeinschaft ist.
Ein lange beklagter Mangel in Worringen war das Fehlen einer weiterführenden Schule seit der Schließung der Hauptschule im Jahr 2011. Schüler mussten bisher auf benachbarte Stadtteile oder die Stadt Dormagen ausweichen. Doch hier gibt es hervorragende Nachrichten für die Zukunft: Der Kölner Stadtrat hat den Bau einer neuen Gesamtschule am Holzheimer Weg beschlossen. Der Abriss des alten Gebäudes soll 2025/2026 erfolgen, um Platz für eine moderne Schule mit rund 650 Plätzen zu schaffen. Diese Entwicklung ist ein entscheidender Faktor, der die Attraktivität Worringens für Familien in den kommenden Jahren massiv steigern wird.
Worringens Lage am nördlichen Stadtrand ist ein Segen für alle, die Natur und Freiraum schätzen. Der Stadtteil ist von zwei bedeutenden Naturschutzgebieten umgeben, die zu den wertvollsten Kölns zählen.
Der Worringer Bruch ist eine hufeisenförmige Altrheinschleife und mit 37,5 Metern über dem Meeresspiegel der tiefste Punkt Kölns. Das 166 Hektar große Naturschutzgebiet ist ein Mosaik aus Auenwäldern, Röhricht, Seen und Obstwiesen. Es besitzt überregionale Bedeutung für den Naturschutz.
Östlich von Worringen erstreckt sich die Rheinaue Worringen-Langel, ein weiteres Naturschutzgebiet von über 200 Hektar. Die Auenlandschaft mit ihren Wiesen und dem direkten Zugang zum Rhein ist perfekt für Spaziergänge, Radtouren auf dem Rheindamm und zur Vogelbeobachtung. Der Rheindamm selbst ist eine beliebte Strecke für Jogger und Radfahrer und bietet einen weiten Blick über den Fluss.
Das Vereinsleben in Worringen ist außergewöhnlich stark. Mit rund 70 Vereinen gibt es für fast jedes Interesse ein Angebot. Die Sportgemeinschaft Köln-Worringen (SG Worringen) gehört zu den größten Sportvereinen der Stadt und bietet ein breites Spektrum an Aktivitäten. Daneben gibt es einen Tennisclub, einen Tanzsportclub und viele weitere Möglichkeiten, sich sportlich zu betätigen. Die Nähe zur Natur macht den Stadtteil zudem zum idealen Ausgangspunkt für Radtouren entlang des Rheins oder Wanderungen durch den Bruch.
Was Worringen von vielen anderen Stadtteilen unterscheidet, ist das ausgeprägte Gemeinschaftsgefühl. Es hat sich ein dörflicher Charakter erhalten, in dem man sich kennt und gegenseitig unterstützt. Dieses Gefühl wird durch ein reges Vereinsleben und zahlreiche lokale Treffpunkte gestärkt.
Während große Ketten hier kaum eine Rolle spielen, blüht die lokale Gastronomie. Diese "dritten Orte" sind das Herz des sozialen Lebens.
Das soziale Leben in Worringen wird vom Kalender der Feste und Vereine bestimmt. Sechs Karnevalsgesellschaften organisieren hier einen der wenigen Rosenmontagszüge, die außerhalb der Innenstadt stattfinden dürfen. Weitere Höhepunkte sind:
Köln-Worringen ist ein Stadtteil mit zwei Gesichtern: Auf der einen Seite die Nähe zur chemischen Industrie, auf der anderen Seite eine Oase der Natur mit unschätzbarem Wert für die Naherholung. Für Familien bietet Worringen eine solide und engagierte Bildungslandschaft, die durch den geplanten Bau der neuen Gesamtschule eine enorme Aufwertung erfährt.
Das herausragendste Merkmal ist jedoch der starke, fast dörfliche Zusammenhalt, der sich in einem pulsierenden Vereinsleben und zahlreichen Festen manifestiert. Wer ein Zuhause sucht, das Ruhe, Natur und eine aktive, herzliche Nachbarschaft vereint, ohne auf die Vorteile der Großstadt verzichten zu müssen, wird in Worringen fündig. Es ist ein Ort, an dem Kinder naturnah aufwachsen können und an dem Gemeinschaft noch wirklich gelebt wird.
Einer der größten Pluspunkte Worringens ist die exzellente Balance zwischen ruhiger, naturnaher Lage und einer überraschend schnellen Anbindung an die Kölner Innenstadt sowie das Umland. Der Stadtteil ist verkehrstechnisch gut aufgestellt, was ihn besonders für Pendler und mobile Familien attraktiv macht.
Das Rückgrat der Anbindung bildet der S-Bahnhof Köln-Worringen. Von hier aus ist man bestens vernetzt:
Auch für Autofahrer ist Worringen strategisch günstig gelegen. Die Bundesstraße 9 (B9), die als Neusser Landstraße direkt durch den Ort führt, ist die Hauptverkehrsachse, die Worringen mit der Kölner Innenstadt im Süden und Neuss sowie Dormagen im Norden verbindet. Die Autobahnen A57 und A1 sind schnell erreichbar, was eine gute Anbindung an das überregionale Verkehrsnetz sicherstellt. Für Radfahrer bietet der Rheinradweg (Rheinradweg) eine malerische und autofreie Strecke entlang des Flusses, ideal für den Weg zur Arbeit in benachbarte Stadtteile oder für ausgedehnte Touren am Wochenende.
Die wirtschaftliche Struktur Worringens ist von einem spannenden Kontrast geprägt. Einerseits ist der Stadtteil ein wichtiger Industriestandort, andererseits hat er sich einen starken lokalen, fast kleinstädtischen Charakter bewahrt.
Unmittelbar nördlich von Worringen, an der Grenze zu Dormagen, befinden sich ausgedehnte Anlagen der chemischen Industrie. Unternehmen wie INEOS in Köln sind nicht nur prägende Landschaftselemente, sondern auch bedeutende Arbeitgeber für die gesamte Region. Gleichzeitig ist das wirtschaftliche Leben im Ort selbst von kleinen und mittleren, oft familiengeführten Betrieben geprägt. Die landwirtschaftlichen Flächen rund um Worringen werden weiterhin aktiv bewirtschaftet und tragen zum ländlichen Flair bei.
Für den täglichen Bedarf ist in Worringen gesorgt. Mehrere Filialen der Bäckerei Kraus und die letzte Traditionsbäckerei Schüler versorgen die Bewohner mit frischen Backwaren. Kleinere Supermärkte und Geschäfte decken die Grundversorgung ab. Für den großen Wocheneinkauf oder spezialisierte Besorgungen fahren viele Worringer in das nahegelegene Chorweiler oder nutzen die gute Anbindung an die umliegenden Städte. Dieser kleine Mehraufwand wird von den meisten Bewohnern gerne in Kauf genommen – als Preis für die hohe Lebensqualität, die Ruhe und die starke Gemeinschaft.
Worringen ist ein gewachsener Stadtteil, dessen Bevölkerungsstruktur von Stabilität und einem starken Gemeinschaftsgefühl zeugt. Gleichzeitig deuten neue Bauprojekte auf eine dynamische Entwicklung und eine wachsende Attraktivität für Zuzügler hin.
Die demografischen Daten zeichnen das Bild einer etablierten Gemeinschaft. Mit einem Durchschnittsalter von 43,1 Jahren liegt Worringen leicht über dem Kölner Durchschnitt, was auf viele langjährige Bewohner und eine geringere Fluktuation hindeutet. Das durchschnittliche Haushaltsnettoeinkommen liegt mit rund 3.095 € im städtischen Mittelfeld. Gleichzeitig ist der Stadtteil vielfältig: Rund 38 % der Einwohner haben einen Migrationshintergrund, was das offene und integrative Klima unterstreicht, das auch in den Schulen mit dem Motto "Alle sind willkommen" gelebt wird.
Das Immobilienangebot in Worringen ist vielfältig. Neben den charakteristischen Häusern im alten Ortskern gibt es zahlreiche Siedlungen aus verschiedenen Jahrzehnten. In den letzten Jahren ist der Stadtteil verstärkt in den Fokus von Projektentwicklern gerückt. Neubaugebiete wie in der Heinz-Böggering-Straße oder die geplante Bebauung des ehemaligen "Frenger-Bauernhofes" an der St.-Tönnis-Straße schaffen modernen Wohnraum, der gezielt auf die Bedürfnisse von Familien zugeschnitten ist. Diese Entwicklung, gepaart mit dem zukünftigen Bau der Gesamtschule, macht Worringen zu einem der vielversprechendsten Stadtteile für Immobilieninvestitionen im Kölner Norden.
Die Entscheidung für einen neuen Wohnort ist immer eine sehr persönliche Abwägung von Prioritäten. Köln-Worringen ist kein Stadtteil, der jedem gefallen wird, aber für eine bestimmte Zielgruppe bietet er eine Lebensqualität, die in der Großstadt selten geworden ist. Wer hier glücklich wird, sucht nicht das pulsierende Herz der Metropole, sondern einen Ankerpunkt mit starkem sozialen Netz und viel Grün.
Für viele, insbesondere für Familien und Menschen, die einen Ausgleich zum hektischen Berufsalltag suchen, überwiegen die Vorteile bei Weitem:
Potenzielle Zuzügler sollten sich auch der Aspekte bewusst sein, die den Charakter Worringens ausmachen, aber nicht für jeden Lebensentwurf passend sind:
Köln-Worringen ist ein Stadtteil mit einem klaren Profil. Er ist die ideale Wahl für alle, die die Vorzüge des Landlebens – Ruhe, Natur, Gemeinschaft – schätzen, aber nicht auf die beruflichen und kulturellen Möglichkeiten einer Metropole wie Köln verzichten wollen. Die Investitionen in die Bildungsinfrastruktur, insbesondere der Bau der neuen Gesamtschule, signalisieren eine positive Entwicklung und machen Worringen zu einem Ort mit großem Potenzial. Wer ein Haus im Grünen mit einem starken sozialen Umfeld für seine Familie sucht und bereit ist, für den Wocheneinkauf auch mal ins Auto zu steigen, könnte hier sein perfektes Stück Köln finden – authentisch, bodenständig und mit viel Herz.
Es gibt im Norden von Worringen die Stadt Dormagen. Zwischen Worringen sowie Dormagen befinden sich Chemie-Industrie Anlagen. Zum Teil liegen diese auf Kölner Areal. Die anderen Teile befinden sich in Dormagen. Ineos ist ein Chemiekonzern, welcher sich in diesem Stadtteil befindet. Der deutsche Sitz dieses Konzerns liegt in Worringen. Daneben gibt es hier mehrere Familienbetriebe. Rund um Worringen befinden sich zahlreiche Ackerfelder. Diese werden noch für die Landwirtschaft verwendet. Es gab in Worringen einst ein Spital. 1981 wurde in Dormagen ein Kreiskrankenhaus errichtet. Danach wurde das Krankenhaus in Worringen stillgelegt. Zur Römerzeit führte ein Straßenzug von Köln bis nach Neuss.
Auch heute existiert diese Straße noch. Die Straße wurde zur Bundesstraße erweitert. Die 1930er wurden genutzt, um eine Umgehungsstraße zu bauen. Dies trug wesentlich zur Verkehrsentlastung bei. In den 1960ern wurde die A 57 errichtet. Dies führte auch zur Verkehrsentlastung. Es gab Pläne, um eine Querspange zu errichten. Die Autobahnen A 57, A 59 sowie A 3 sollten so verbunden werden. Diese Autobahnen sind rechtsrheinisch gelegen. So sollte es zur südlichen Rhein-Überquerung kommen. Es blieb jedoch nur bei diesen Plänen. Eine Umsetzung fand niemals statt.
Es gibt eine Anschlussstelle mit „Köln-Worringen“. Somit gibt es eine Anbindung zur A 57. Die Eisenbahnstreckenlinie „Köln-Krefeld“ wurde gebaut. Darum baute man im Stadtteil einen Bahnhof. Diesen Bahnhof fahren heutzutage nur die S-Bahnlinien 6 und 11 an. Die S-Bahnlinie 6 gehört zur Rhein-Ruhr Bahn. Diese Bahnlinien verkehren in die City Kölns, nach Dormagen, Essen, Düsseldorf, Neuss und Ratingen. Bei der Eingemeindung von Worringen wurde den Bewohnern versprochen, eine Straßenbahn zu bauen.
Es gab Pläne, eine Überlandstraßenbahn zu errichten, welche bis nach Neuss fahren sollte. Diese Pläne wurden jedoch ad acta gelegt. Man nahm an, diese Bahn würde nicht wirtschaftlich sein. Dafür wurde eine Busverbindung errichtet. Diese verkehrte bis zur nächstgelegenen Straßenbahnendhaltestelle. Die Haltestelle lag in Weidenpesch. Heute verkehrt die Buslinie nach Fühlingen sowie Chorweiler und auch Blumenberg wird angefahren. Es gibt auch Busse, die nach Dormagen sowie Pulheim-Sinnersdorf fahren. In Worringen befinden sich gleich sechs Kindergärten. Auch zwei Grundschulen liegen in Worringen. Bis zum Jahr 2011 lag in Worringen auch eine Hauptschule.
Worringen ganz im Norden von Köln – für viele der Stadtteil, der sich anfühlt wie ein eigenes kleines Dorf: weite Felder, alte Höfe, ruhige Straßen und eine Gelassenheit, die man in der Innenstadt vergeblich sucht. Der Rhein ist nah, die A57 bringt einen schnell in die City. Als Makler höre ich hier oft: „Hier hat man noch das echte Landleben.“ Doch wer die Strom- und Heizkosten oder den Energieausweis aufschlägt, sieht schnell: Viele Häuser sind energetisch noch meilenweit von modernen Standards entfernt – und das wird beim Verkauf oder Kauf immer öfter zum entscheidenden Punkt.
Der typische Bestand dreht sich um Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäuser aus den 60er bis 80er Jahren, ergänzt durch alte Bauernhöfe, Siedlungsbauten und vereinzelte Neuerungen. Dieser Beitrag nimmt Worringen mal ganz direkt ins Visier: Was ist schon zukunftsfähig? Wo liegt der größte Nachholbedarf? Mit aktuellen Köln-Daten und realistischen Einschätzungen für genau diesen Stadtteil bekommst du einen Überblick, der wirklich hilft – ob du verkaufst, kaufst oder einfach nur Klarheit haben möchtest.
Köln-weit haben 40–50 % aller Gebäude noch schwache Energieklassen – der Modernisierungsbedarf ist überall enorm.
In Worringen sieht es nicht viel anders aus als in den anderen nördlichen Randvierteln: Alte Heizkessel, ungedämmte Dächer, dünne Außenwände – das ist immer noch Alltag in vielen Häusern. Positiv ist: Immer mehr Eigentümer nutzen die Förderprogramme für Wärmepumpen, neue Fenster oder Dämmung – der Fortschritt ist spürbar. Meine Einschätzung: Etwa 35–45 % der Häuser sind bereits saniert oder zumindest teilweise fit. Der Rest braucht noch dringend Arbeit. Typisch für Außenbezirke: Der Wandel geht langsamer als in der Innenstadt, aber genau deshalb ist das Potenzial hier besonders groß.
Auf einer Skala von 1 bis 10 würde ich Worringen bei 4–5 einordnen – der Rückstand ist noch deutlich sichtbar, aber die Aufholchancen sind enorm.
In Köln insgesamt dominieren Klasse D und schlechter. Worringen liegt ähnlich: Schätzungsweise 30 % in A/B/C (gut bis teilsaniert), 40 % in D/E und 30 % in F–H (noch hoher Bedarf). Ältere Familienhäuser prägen das Bild, die Effizienz ist meist nur Durchschnitt. Die neuesten Analysen für Köln zeigen ein gigantisches Wertsteigerungspotenzial durch Sanierungen – Worringen kann da voll mitziehen. Wer jetzt investiert, macht aus einem ganz normalen Haus schnell ein echtes Schmuckstück.
Der Schwachpunkt liegt auf der Hand: Viele Häuser aus den 70ern und 80ern haben noch alte Brenner und kaum Dämmung – der Verbrauch ist hoch, die Rechnungen auch.
Aber das Potenzial ist gigantisch! Große Grundstücke, viel Sonne und die offene Landschaft schreien förmlich nach Solaranlagen und Wärmepumpen. Die Förderungen von KfW und BAFA machen das Ganze machbar und bezahlbar. In Köln gibt es Tausende unsanierte Objekte – Worringen ist mittendrin. Wer saniert, halbiert oft den Verbrauch und steigert den Wert um 15–20 %. Genau das suchen Käufer heute: Grün drumherum und drinnen moderne, günstige Technik.
Tipp an alle Eigentümer: Buchen Sie auf jeden Fall einen Energieberater – der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist meist gefördert und zahlt sich fast immer aus.
Priorität: zuerst die Heizung, dann Dach und Außenwand, schließlich Fenster. In Worringen lohnt sich eine PV-Anlage besonders – offene Dächer, viel Sonne. Käufer: Energieausweis genau prüfen – schlechte Klasse? Das ist euer stärkster Verhandlungs-Hebel. Sanierungskosten einrechnen, Förderungen nutzen – und ihr habt plötzlich ein echtes Schnäppchen mit richtig viel Zukunft.
Der Zeitpunkt ist perfekt! Die Wärmewende rollt an – und macht Worringen noch interessanter.
Worringen liegt noch im mittleren Feld – der Sanierungsbedarf ist spürbar, aber die Möglichkeiten enorm.
Rund 40–50 % der Häuser sind noch nicht saniert – es gibt also reichlich zu tun. Köln schiebt massiv Fördergelder rein, und Worringen bringt Grün, Ruhe und eine starke Familienlage mit. Wer jetzt handelt, macht aus einem ganz normalen Haus einen echten Gewinner: leise, grün und langfristig wertstabil. Die nächsten Jahre werden spannend – und für vorausschauende Eigentümer sehr lukrativ. Ein Viertel, das gerade erst richtig an Fahrt aufnimmt!
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