Poll bedeutet Wassertümpel! Poll ist gleich beim Rhein gelegen und befindet sich im Südosten Kölns. Der Stadtteil hat ein Areal von 5,168 Quadratkilometern zur Verfügung. Im Jahre 1975 kam es zur Neugliederung der Kommunen. Poll ist das einzige Viertel, welches unter Administration des Amtes Porz steht.
Urbanes Lebensgefühl am Poller Rheinknie | Stand: Januar 2026
Poll hat sich 2025 fest im oberen Mittelfeld des Kölner Immobilienmarktes etabliert. Die direkte Nähe zu Deutz und der Innenstadt macht das Veedel besonders für junge Berufstätige und Familien attraktiv. Während die Kaufpreise für Eigentumswohnungen nach einer Korrekturphase nun bei ca. 4.525 €/m² liegen, bleibt das Angebot an Einfamilienhäusern extrem knapp, was die Preise stabil bei rund 4.980 €/m² hält. Der Mietmarkt ist mit einer Durchschnittsmiete von 14,37 €/m² dynamisch.
4.525 € / m²
Trend: +5,0% (vs. 2024)
4.980 € / m²
Trend: Stabil
14,37 € / m²
Zuwachs: +7,5%
Sehr hoch
Beliebtes "In-Veedel".
| Bereich | Ø Preis/m² | Status |
|---|---|---|
| Ensener Str. (Rheinnähe) | 5.190 € | Premium |
| Siegburger Str. | 4.250 € | Zentral |
| Hans-Keul-Weg | 4.810 € | Gefragt |
| Am Grauen Stein | 3.860 € | Einstieg |
Poll ist preislich deutlich über den südlicheren Stadtteilen angesiedelt. Insbesondere modernisierter Bestand und kleine Wohnungen für Singles/Pendler erzielen Höchstpreise.
| Standard | Miete/m² | Vj. |
|---|---|---|
| Bestand (einfach) | 12,10 € | +2,4% |
| Mittlerer Standard | 14,37 € | +2,6% |
| Guter/Neubau Standard | 18,25 € | +4,4% |
Poll wird auch 2026 von der Knappheit in Deutz und der Innenstadt profitieren. Wir prognostizieren eine weitere moderate Wertsteigerung von ca. 3-4%, wobei energetisch sanierte Objekte im Ortskern besonders im Fokus stehen werden. Das Mietniveau wird aufgrund der Beliebtheit stabil hoch bleiben.
Der Immobilienmarkt in Köln Poll zeigt eine anhaltend hohe Dynamik, die vor allem durch die Nähe zum Rhein, die gute Anbindung an die Innenstadt sowie die wachsende Nachfrage nach familienfreundlichem Wohnraum bestimmt wird. Eigentumswohnungen bewegen sich derzeit in einer Spanne von 3.900 bis 4.600 Euro pro Quadratmeter, wobei sanierte Bestandsobjekte im unteren Segment liegen und moderne Neubauten bereits deutlich höhere Werte erzielen. Besonders gefragte Lagen mit Rheinblick oder in Neubauquartieren überschreiten inzwischen die Grenze von 5.000 Euro pro Quadratmeter. Reihenhäuser und Doppelhaushälften sind auf dem Markt eher knapp, erreichen aber Preise zwischen 520.000 und 680.000 Euro. Freistehende Einfamilienhäuser sind selten und können, je nach Grundstücksgröße, sogar Werte von 750.000 bis 1,1 Millionen Euro erzielen. Im Mietsegment werden aktuell durchschnittlich 11,20 bis 12,80 Euro pro Quadratmeter verlangt, wobei Neubauten und hochwertige Objekte vereinzelt bei 13,50 bis 14,20 Euro liegen.
Köln Poll steht aktuell stark im Fokus von Neubau- und Stadtentwicklungsmaßnahmen, die den Stadtteil langfristig modernisieren und attraktiver machen sollen. Insbesondere im Bereich entlang der Siegburger Straße sowie auf Brachflächen in Rheinnähe entstehen neue Wohnquartiere mit einer Mischung aus Mehrfamilienhäusern, Reihenhäusern und kleineren Stadtvillen. In diesen Projekten beginnen die Quadratmeterpreise bei etwa 4.800 Euro, steigen aber je nach Lage und Ausstattung auf 5.400 bis 5.800 Euro. Reihenhäuser in den neuen Siedlungen werden derzeit ab 540.000 Euro angeboten, gehobene Ausführungen überschreiten allerdings bereits 650.000 Euro. Die Bauherren setzen stark auf moderne Energiekonzepte, darunter Photovoltaikanlagen, Wärmepumpen und nachhaltige Baustoffe, um den steigenden Anforderungen an Klimaschutz und Energieeffizienz gerecht zu werden. Durch diese Entwicklungen wird nicht nur neuer Wohnraum geschaffen, sondern auch die Attraktivität des gesamten Stadtteils erheblich gesteigert.
Der Mietmarkt in Poll verzeichnet seit einigen Jahren kontinuierliche Zuwächse, die auf eine stabile Nachfrage treffen. Besonders Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sind sehr gefragt und liegen im Preisbereich von 950 bis 1.250 Euro Kaltmiete. Neubauwohnungen mit gehobener Ausstattung erzielen Monatsmieten von 1.350 bis 1.600 Euro, während größere Wohnungen mit über 100 Quadratmetern auch Werte von 1.700 bis 1.900 Euro erreichen können. Für Kapitalanleger bietet Poll damit solide Chancen: Die Bruttorenditen bewegen sich im Schnitt zwischen 3,1 und 3,7 Prozent, können bei Bestandswohnungen mit modernem Standard aber auch darüber liegen. Da Poll zunehmend von jungen Familien und Berufspendlern entdeckt wird, ist davon auszugehen, dass die Nachfrage weiter steigt und Leerstände nahezu ausgeschlossen bleiben. Diese Faktoren machen den Stadtteil besonders interessant für Investoren, die sowohl auf Wertsteigerung als auch auf stabile Mieteinnahmen setzen.
Die Stadt Köln plant für Poll weitere Maßnahmen zur Nachverdichtung und Quartiersgestaltung, sodass sich in den kommenden Jahren zusätzliche Investitionschancen ergeben. Neben den größeren Bauprojekten im Bereich der Poller Hauptstraße sind auch kleinere Projekte in Nebenstraßen vorgesehen, die durch moderne Mehrfamilienhäuser und Townhouses das Angebot erweitern. Prognosen gehen davon aus, dass die Kaufpreise für Neubauten in den kommenden Jahren auf durchschnittlich 5.500 bis 6.000 Euro pro Quadratmeter ansteigen könnten, während Bestandswohnungen im mittleren Segment stabil bei 4.000 bis 4.500 Euro liegen dürften. Im Mietmarkt erwarten Experten einen weiteren Preisanstieg, sodass bis 2030 Werte zwischen 13,50 und 15,00 Euro pro Quadratmeter realistisch erscheinen. Parallel dazu werden Infrastrukturerweiterungen wie verbesserte Verkehrsanbindungen, zusätzliche Grünflächen und neue Nahversorgungsangebote umgesetzt, die Poll für eine breite Zielgruppe attraktiv machen und die Immobilienwerte weiter nach oben treiben dürften.
Poll unterteilt sich in naturnahe Unterviertel, die jeweils rheinische Gemütlichkeit ausstrahlen. Alt-Poll im Herzen des Bezirks fasziniert mit seiner historischen Substanz und Nähe zum Ufer, ideal für ein traditionelles Leben mit Flussblick. Die Poller Wiesen, das grüne Juwel im Westen, überzeugt durch ausgedehnte Auen und Spielplätze – ein Paradies für Familien mit Radwegen und Parks. Das Vingst-Viertel bringt abwechslungsreiches Flair mit, dank der Grenznähe zu Porz und vielfältiger Freizeitangebote, was es für Pendler und Aktive attraktiv macht.
Die Straßen von Poll sind entspannte Wege durch Natur und Alltag. Die Geislarer Straße, eine der zentralen Adern, lädt mit Geschäften, Cafés und der Nähe zur Deutzer Brücke zum Bummeln ein. Die Am Kielshof, idyllisch und belebt, strahlt mit Gärten und lokalen Märkten eine dörfliche Atmosphäre aus. Ruhiger und grüner präsentiert sich der Auf dem Sandberg, umgeben von Wiesen und Pfaden, wo man die Rheinauen genießen kann. Die Dixberg rundet ab: Bekannt für ihre Anbindung und Nähe zu Sportanlagen, ist sie ein Favorit unter Familien.
Die Immobilienpreise in Poll haben sich 2025 stabilisiert und bieten ein solides Preis-Leistungs-Verhältnis. Im Viertel insgesamt liegen die Durchschnittspreise für Eigentumswohnungen bei etwa 4.000 bis 4.800 Euro pro Quadratmeter, während Häuser mit 4.200 bis 5.000 Euro pro Quadratmeter gehandelt werden. In Alt-Poll, der traditionellen Lage, erreichen Wohnungen Preise um die 4.500 Euro pro Quadratmeter, getrieben durch den historischen Charme und Ufernähe. Die Poller Wiesen sind zugänglicher mit rund 4.200 Euro pro Quadratmeter für Wohnungen, ideal für Familien in grüner Umgebung. Das Vingst-Viertel notiert bei etwa 4.300 Euro pro Quadratmeter, beeinflusst von der Verkehrsanbindung und moderner Ausstattung. Auf der Geislarer Straße steigen Altbau-Preise auf bis zu 4.700 Euro pro Quadratmeter, während der Auf dem Sandberg mit seiner Wiesenlage Häuser bis 5.200 Euro pro Quadratmeter rechtfertigt. Diese Werte basieren auf Marktdaten und zeigen ein Wachstum von 1 bis 2,5 Prozent im Vorjahresvergleich.
Poll bleibt 2025 ein Highlight für rheinische Ruhe und StadtNähe. Ob eine charmante Wohnung an der Am Kielshof oder ein Haus in den Poller Wiesen – hier investieren Sie in ausgewogenes Glück. Ein Spaziergang am Ufer lohnt sich, um die einzigartige Fischerseele dieses Veedels zu erahnen.
Poll liegt rechtsrheinisch im Bezirk Porz und zählt zum mittleren bis gehobenen Preissegment der rechtsrheinischen Stadtteile.
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Wohnbauland) | Bandbreite der Richtwerte (Wohnlagen) |
|---|---|---|
| 01.01.2024 (Offizieller Wert) | ca. 781 € | 470 € bis 930 € |
| Prognose/Schätzung (ca. 2025) | ca. 1.227 € | Fortgeschriebener Schätzwert für erschlossenes Bauland |
Hintergrundinformationen zu Köln-Poll:
*Der offizielle Bodenrichtwert ist der Wert zum Stichtag 01.01.2024 (Quelle: Gutachterausschuss). Beachten Sie, dass unterschiedliche Quellen leicht abweichende Durchschnittswerte (z.B. 1.227 €/m² vs. 781 €/m²) je nach Berechnungsbasis und Erhebungszeitpunkt ausweisen können.
In Poll befinden sich drei Autobahnanschlüsse. Poll hat eine Verbindung mit den Autobahnen 4 sowie 559. Der Kölner Verkehrsverbund besitzt Haltestellen der S-Bahnlinien. Poll verfügt auch über eine Buslinie. Früher besaß Poll auch einige Fähren. Dadurch wurde das linksrheinische mit dem rechtsrheinischen Ufer verbunden. Einen ersten Fährverkehr gab es auf Autobahnbrücken-Höhe. Die Fähre fuhr nach Rodenkirchen / Marienburg. Eine andere Fähre verkehrte nach Bayenthal. Daneben gab es auch Ruderboote. Diese waren für die Verbindung nach Westhoven zuständig. Auch Köln sollte von Poll aus erreicht werden können.
In Poll gibt es heutzutage einige Kleinsiedlungen. 1923 und 1924 wurde eine Wohnhaussiedlung errichtet. Diese wurde „An den Maien“ genannt. Zur selben Zeit wurde eine Siedlung aus Mehrfamilienhäusern gebaut. In den 1930ern entstand auch eine Siedlung. Nach dem 2. Weltkrieg kam es wiederum zu einer Bauphase. 1955 – 1957 kam es zum Siedlungsbau in der Schreberstraße. Auch eine Siedlung namens „Milchmädchen“ wurde erbaut. Von 1960 – 1972 wurde eine Siedlung gebaut. Der Standort ist die Raabestraße / Laurenz-Kiesgen-Straße. 2007 wurde ebenfalls eine Siedlung errichtet. Hier herrscht eine autofreie Zone.
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