Bewohner betrieben Viehzucht sowie Ackerbau! Das Viertel Lind ist Teil des Porzer Stadtbezirks. Der Stadtteil bietet eine Fläche von ungefähr 2,3 Quadratkilometern. Es leben circa 4000 Bewohner in Lind.
Zwischen Wahner Heide und Weltraumforschung | Stand: Januar 2026
Lind erlebt derzeit eine signifikante Transformation. War der Stadtteil lange Zeit ein Geheimtipp für dörfliches Wohnen, rückt er nun durch Großprojekte wie die Klimaschutzsiedlung am Senkelsgraben und die Konversion ehemaliger Bundeswehrflächen (800-1200 Wohneinheiten geplant) verstärkt in den Fokus. Die Kaufpreise für Bestandshäuser haben sich 2025 stabilisiert (~4.112 €/m²), während der Mietmarkt aufgrund der hohen Nachfrage von Fachkräften der ansässigen Forschungszentren unter Druck steht.
~3.681 € / m²
Preisanstieg im Neubausegment deutlich spürbar.
~4.112 € / m²
Einfamilienhäuser stabil mit leichtem Abwärtstrend (-0,5%).
~11,28 € / m²
Zunahme um ca. +5,1% gegenüber Vorjahr (Q3/2024).
Hoch
Vervielfachung des Wohnraums durch Neubaugebiete.
Lind zeichnet sich durch eine exzellente funktionale Mischung aus:
| Objekttyp | Ø Preis/m² | Trend |
|---|---|---|
| Einfamilienhaus (Bestand) | 4.112 € | -0,5% |
| Reihenhaus (Neubau/Projekt) | 4.813 € | +3,9% |
| Eigentumswohnung (Bestand) | 3.681 € | +6,6% |
| Eigentumswohnung (Neubau) | 5.100 €+ | Stark |
Der Mietmarkt in Lind ist zweigeteilt: Günstige Bestandsmieten treffen auf ein hochpreisiges Neubausegment. Durch die "Klimaschutzsiedlung" entstehen zudem preisgedämpfte und geförderte Mietangebote.
| Wohnungstyp | Miete/m² | Vj. |
|---|---|---|
| Bestand (Ø) | 11,28 € | +5,1% |
| Gute Lage / Saniert | 13,76 € | +5,6% |
| Haus (Miete) | 15,08 € | Stabil |
Lind steht vor einem massiven Einwohnerwachstum. Die Realisierung der Klimaschutzsiedlung und die Erschließung der Bima-Flächen werden den Stadtteil nachhaltig verändern. Während die Preise für ältere Bestandsimmobilien stagnieren könnten, wird das moderne, energieeffiziente Segment neue Höchststände erreichen.
Der Immobilienmarkt in Köln Lind zeigt aktuell eine deutliche Dynamik, die sich vor allem in steigenden Preisen und einer stabil hohen Nachfrage widerspiegelt. Besonders Einfamilienhäuser sind stark gefragt und erzielen inzwischen Quadratmeterpreise zwischen 4.200 und 4.800 Euro, je nach Lage und Ausstattung. Neubauten mit moderner Architektur und energieeffizienter Haustechnik liegen teilweise sogar bei 5.000 bis 5.300 Euro pro Quadratmeter. Eigentumswohnungen, die im Stadtteil bisher seltener waren, gewinnen zunehmend an Bedeutung und bewegen sich preislich im Bereich von 3.700 bis 4.300 Euro pro Quadratmeter. Auch die Mieten haben angezogen und liegen im Durchschnitt aktuell zwischen 11,50 und 12,80 Euro pro Quadratmeter, wobei moderne Neubauwohnungen mit gehobener Ausstattung leicht darüber liegen können.
In Köln Lind werden derzeit mehrere Bauprojekte realisiert, die das Angebot an Wohnraum erweitern sollen und zugleich die Stadtteilentwicklung vorantreiben. Neben klassischen Einfamilienhäusern entstehen kleinere Mehrfamilienhäuser sowie Reihenhausanlagen, die insbesondere für Familien mit mittlerem bis gehobenem Einkommen interessant sind. Auffällig ist, dass viele Neubauprojekte auf nachhaltige Bauweise setzen und Standards wie Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen oder hochgedämmte Fassaden beinhalten. Ein aktuelles Projekt umfasst etwa 30 Wohneinheiten mit Preisen ab 340.000 Euro für eine moderne Dreizimmerwohnung mit 85 Quadratmetern. Baugrundstücke sind äußerst selten und erzielen bei Ausschreibungen Quadratmeterpreise von bis zu 650 Euro, was die Knappheit deutlich macht und den Druck auf die Kaufpreise verstärkt.
Die Käuferstruktur in Lind ist sehr vielfältig. Familien mit Kindern stellen einen großen Teil der Nachfrage, da sie die ruhige Wohnqualität und die vorhandenen Neubauangebote schätzen. Gleichzeitig treten auch Berufspendler als Käufer auf, die die Nähe zu wichtigen Verkehrsachsen nutzen möchten und trotzdem Wert auf ein grünes Umfeld legen. Kapitalanleger entdecken den Stadtteil zunehmend für sich, da die Mietrenditen aufgrund der stabilen Nachfrage und steigenden Mietpreise interessant sind. Besonders gefragt sind Einfamilienhäuser mit Grundstücken im Preisbereich von 500.000 bis 750.000 Euro, während Reihenhäuser und Doppelhaushälften zwischen 420.000 und 550.000 Euro gehandelt werden. Eigentumswohnungen im mittleren Segment ab 250.000 Euro werden vor allem von jüngeren Paaren und Singles nachgefragt.
Die Immobilienentwicklung in Köln Lind wird auch in den kommenden Jahren stark vom begrenzten Flächenangebot geprägt sein. Schon jetzt zeigt sich, dass Neubauprojekte nahezu vollständig verkauft sind, bevor die Bauarbeiten abgeschlossen sind. Bestandsimmobilien, die modernisiert wurden, erzielen ebenfalls hohe Preise, da Käufer den Vorteil der sofortigen Verfügbarkeit schätzen. Prognosen gehen davon aus, dass die Kaufpreise für Eigentumswohnungen in den nächsten Jahren auf bis zu 4.600 Euro pro Quadratmeter steigen könnten, während hochwertige Neubauten im Premiumsegment Preise von über 5.500 Euro pro Quadratmeter erreichen dürften. Investoren und Eigennutzer sehen in Lind daher gleichermaßen einen attraktiven Standort, der durch Stabilität, Qualität und Nachfrage überzeugt und langfristig Potenzial für weitere Wertsteigerungen bietet.
Köln Lind liegt strategisch günstig zwischen der A59, dem Flughafen und dem Industriegebiet Porz-Lind. Die Preisbildung hängt stark von der Abschirmung zu diesen Faktoren ab.
Die Wohngebiete, die am weitesten von der Autobahn und dem Gewerbegebiet entfernt liegen, bilden die Premium-Lagen Linds.
Objekte, die näher an der A59 oder dem Industriegebiet Porz-Lind liegen.
Lind zeichnet sich durch einen hohen Anteil an Bungalows und Einfamilienhäusern aus den 1960er und 1970er Jahren aus. Dies bietet großes Erweiterungspotenzial.
Werthebel: Hohe Attraktivität für barrierefreies Wohnen im Alter oder für Familien, die eine Aufstockung planen. Die Substanz ist oft solide.
Potenzial: Der Wert steigt massiv, wenn die Bungalows um eine Etage erweitert werden dürfen (Genehmigung erforderlich).
Knappheit: Lind ist fast vollständig bebaut. Neubau findet fast ausschließlich durch Abriss des Bestands statt.
Achtung: Grundstücke sind meist nur als Teil einer älteren Erbmasse verfügbar. Der Bodenrichtwert ist hoch und unterliegt starker Dynamik.
Während der Fluglärm in Lind weniger dominant ist als in Wahn/Wahnheide, spielt der Verkehrslärm der A59 eine wichtige Rolle. Die ÖPNV-Anbindung ist mittelmäßig.
Lagefaktor: Immobilien nahe der A59 oder den Hauptzufahrten zum Gewerbegebiet sind preissensitiver.
Wichtig: Käufer sollten auf jüngere oder sanierte Fenster mit besserem Schallschutz achten, da dies den Wohnwert maßgeblich verbessert.
Fakt: Lind besitzt keinen direkten S-Bahn-Anschluss (im Gegensatz zu Wahn). Dies macht das Auto für viele Pendler unumgänglich.
Folge: Häuser und Wohnungen mit Garage oder mindestens zwei Stellplätzen sind deutlich werthaltiger und gefragt.
Lind ist kein klassischer Investorenmarkt, aber Neubauwohnungen bieten eine stabile Rendite, da die Mieter vor allem aus dem Mittelsegment stammen.
Attraktivität: Kleine Mehrfamilienhäuser in den Neubaugebieten bieten KfW-Standards, was die Nebenkosten reduziert und die Vermietbarkeit anspruchsvoller Mieter sichert.
Rendite: Die Mieten liegen im oberen Segment und versprechen eine Bruttorendite von 3,5–4,2 % bei moderaten Leerstandsrisiken.
Potenzial: Sehr große Grundstücke mit altem Bestand (Bungalows) bieten die Möglichkeit der Nachverdichtung (zwei Doppelhaushälften oder ein kleines MFH), falls der Bebauungsplan dies zulässt.
Gewinn: Dies ist oft der einzige Weg, um in diesem Stadtteil neue Wohnfläche zu schaffen und damit hohe Gewinne zu realisieren.
Lind ist der südlichste Stadtteil im Bezirk Porz und weist im Kölner Vergleich unterdurchschnittliche Bodenrichtwerte auf.
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Lind) | Bandbreite der Richtwerte |
|---|---|---|
| 01.01.2024 (Offizieller Wert) | ca. 732 € | 690 € bis 750 € |
| Prognose/Schätzung (ca. 2025) | ca. 811 € (Erschlossen) | Geringe Schwankungen |
Hintergrundinformationen zu Köln-Lind:
*Der offizielle Bodenrichtwert ist der Wert zum Stichtag 01.01.2024 (Quelle: Gutachterausschuss). Die Schätzungen/Prognosen für 2025 basieren auf der Fortführung von Marktdaten und können je nach Quelle und Datenbasis variieren.
Das Viertel hat Anbindungen mit der Autobahn A59 sowie der Bundesstraße B8. Im Stadtteil befindet sich auch ein Autobahnkreuz. Das Viertel Lind hat die Buslinien 162 sowie 160. Mit der RSVG verkehrt auch die Buslinie 505. Es liegt auch der „S-Bahnhof Wahn“ unweit des Stadtteils. Dort verkehren noch die S-Linien S 19 sowie S12.
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