Einst „Gudegedorp“ genannt! Südlich in Köln gelegen liegt Godorf. Das Viertel ist Teil von Rodenkirchen und hier leben ungefähr 2671 Menschen. Der Stadtteil ist etwa 4,6 Quadratkilometer groß.
Detaillierte Auswertung der Immobilienwerte | Stand: Januar 2026
Der Immobilienmarkt in Köln-Godorf zeigt sich im ersten Quartal 2026 als bemerkenswert resilient. Während viele innerstädtische Lagen mit einer sinkenden Nachfrage aufgrund der hohen Finanzierungskosten zu kämpfen haben, profitiert Godorf von seiner Rolle als "funktionaler Anker" im Kölner Süden. Die Kombination aus massiver lokaler Wirtschaftskraft durch ansässige Global Player und der gleichzeitig begrenzten Neubautätigkeit schafft ein Marktumfeld, in dem die Werte stabil bleiben. Wir beobachten eine signifikante Verschiebung der Nachfrage hin zu energetisch optimierten Bestandsimmobilien, da Käufer heute verstärkt auf die langfristigen Bewirtschaftungskosten achten. Godorf bietet hier im Vergleich zu den hochpreisigen Nachbarstadtteilen wie Rodenkirchen ein deutlich attraktiveres Chance-Risiko-Verhältnis für Investoren und Eigennutzer gleichermaßen.
3.240 € / m²
Wachstumsstark (+2,8%).
3.780 € / m²
Stabiles Niveau (+1,2%).
12,65 € / m²
Hoher Druck (+4,1%).
760 € / m²
Referenzwert BRW 2025.
Die Standortqualität von Godorf wird oft unterschätzt. Dabei bietet die Lage eine strategische Relevanz, die nur wenige Stadtteile im Kölner Süden vorweisen können. Die unmittelbare Anbindung an die A555 sowie die Stadtbahnlinie 16 ermöglicht eine nahtlose Vernetzung zwischen den Wirtschaftszentren Köln und Bonn. Dies macht Godorf besonders attraktiv für Fachkräfte der Chemie- und Logistikbranche, die kurze Arbeitswege schätzen. Die lokale Infrastruktur hat sich in den letzten Jahren deutlich modernisiert; neben den bekannten großflächigen Einzelhandelsangeboten entstanden vermehrt kleinteilige Versorgungsstrukturen, die den Wohnwert steigern. Zudem bietet der nahegelegene Forstbotanische Garten und das Rheinufer einen hohen Freizeitwert, der einen wichtigen Ausgleich zur industriellen Präsenz schafft. Die demografische Entwicklung ist stabil, wobei eine Verjüngung der Quartiere durch den Zuzug junger Familien aus teureren Kölner Kernlagen erkennbar ist.
Der Markt für Eigentumswohnungen in Godorf wird maßgeblich durch Bestandsobjekte geprägt. Da Neubauprojekte aufgrund fehlender Ausweisungsflächen selten sind, konzentriert sich das Geschehen auf die Revitalisierung vorhandener Einheiten. Wohnungen im Segment von 60 bis 90 m² sind besonders gefragt und erzielen durchweg Preise oberhalb der 3.000-Euro-Marke. Käufer achten hierbei penibel auf die Protokolle der Eigentümerversammlungen und geplante energetische Maßnahmen, was die Spreizung zwischen sanierten und unsanierten Objekten vergrößert. Die moderate Preisgestaltung im Vergleich zum Gesamtkölner Schnitt macht Godorf zu einem "sicheren Hafen" für Kapitalanleger, die eine solide Mietrendite ohne das hohe Leerstandsrisiko der Vorstadt suchen.
| Objekt-Kategorie | Ø Preis/m² |
|---|---|
| Einfacher Bestand (bis 1975) | 2.850 € |
| Gepflegter Bestand (ab 1980) | 3.240 € |
| Modernisiert / Sanierter Erstbezug | 3.680 € |
Im Bereich der Ein- und Zweifamilienhäuser zeigt sich Godorf als klassischer Familienstandort. Besonders Reihenhäuser und Doppelhaushälften in den gewachsenen Wohnsiedlungen sind begehrt. Wir beobachten, dass Verkäufer, die in moderne Heizsysteme (Wärmepumpen) oder Photovoltaik investiert haben, kaum Preisverhandlungen führen müssen. Freistehende Einfamilienhäuser auf größeren Grundstücken bleiben die Ausnahme und erzielen Spitzenpreise, sofern die Lage zum Rhein hin orientiert ist. Der Markt wird hier zunehmend durch Eigennutzer dominiert, die langfristig planen und Godorf als preisgünstige Alternative zu Rodenkirchen oder Marienburg schätzen, ohne auf die infrastrukturellen Vorteile verzichten zu müssen.
| Haustyp | Ø Preis/m² |
|---|---|
| Reihenmittelhaus | 3.420 € |
| Doppelhaushälfte | 3.950 € |
| Freistehendes Einfamilienhaus | 4.150 € |
Die Mietpreisentwicklung in Godorf kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Mit einem Durchschnittswert von 12,65 €/m² ist die Miete innerhalb eines Jahres um über 4% gestiegen. Dieser Trend wird durch den massiven Zuzug von Arbeitskräften befeuert, die eine wohnortnahe Versorgung suchen. Kleine Einheiten für Einpersonenhaushalte sind extrem knapp und werden oft zu Preisen vermietet, die deutlich über dem Durchschnitt liegen. Für Vermieter bietet Godorf somit eine außergewöhnlich hohe Sicherheit. Die Fluktuation ist gering, da Mieter aufgrund des mangelnden Angebots in angrenzenden Stadtteilen dazu neigen, länger in ihren Objekten zu verbleiben. Dies stabilisiert die Cashflows für institutionelle und private Anleger gleichermaßen.
| Wohnfläche | Ø Kaltmiete 2026 |
|---|---|
| Single-Wohnung (bis 45 m²) | 13,80 €/m² |
| Standard-Wohnung (50-80 m²) | 12,65 €/m² |
| Einfamilienhaus (Miete) | 13,90 €/m² |
Die Marktdynamik in Godorf wird von zwei gegensätzlichen Faktoren bestimmt: der industriellen Expansion und der ökologischen Transformation. Die geplanten Investitionen in den "Energy and Chemicals Park Rheinland" sichern Tausende von Arbeitsplätzen und damit die fundamentale Nachfrage nach Wohnraum. Parallel dazu zwingt die Gesetzgebung (GEG) Eigentümer zu Investitionen in den Bestand. Objekte, die diese Transformation bereits hinter sich haben, entwickeln sich zu Premium-Assets im Stadtteil. Ein weiterer Faktor ist die "Rheinspange" – die geplante Autobahnquerung zwischen Köln und Bonn könnte Godorf langfristig noch besser vernetzen, birgt jedoch auch Diskussionen über lokale Belastungen, was Käufer genau beobachten sollten. Insgesamt bleibt das Angebot künstlich verknappt, da Godorf geographisch zwischen Industriearealen und dem Rhein "eingekesselt" ist, was einen natürlichen Schutz gegen Preisverfall darstellt.
Für die kommenden 18 Monate erwarten wir eine Fortsetzung der stabilen Wertentwicklung. Die Kaufpreise werden voraussichtlich im Bereich von 2-3% pro Jahr steigen, während der Mietmarkt aufgrund der allgemeinen Wohnungsknappheit in Köln noch stärker unter Druck geraten könnte. Eigennutzern empfehlen wir, jetzt in sanierte Bestände zu investieren, bevor die Zinspolitik der EZB möglicherweise neue Käuferschichten aktiviert und den Wettbewerb verschärft. Investoren sollten den Fokus auf 2- bis 3-Zimmer-Wohnungen legen, da hier das Verhältnis von Kaufpreis zu Mietertrag in Godorf am attraktivsten ist. Der Standort wird seine Bedeutung als stabiler Wohnort im Süden Kölns weiter festigen.
Köln-Godorf, ein Stadtteil im äußersten Süden der Domstadt, war lange Zeit vor allem als Standort für Industrie und Logistik bekannt. Zwischen Hafenanlagen, Gewerbegebieten und alten Wohnsiedlungen erlebt das Viertel derzeit eine bemerkenswerte Transformation. Neue Bauprojekte entstehen auf ehemaligen Gewerbeflächen und Brachgrundstücken, wodurch moderner Wohnraum geschaffen wird, der sowohl funktional als auch nachhaltig ist. Durch die Kombination von traditionellen Elementen und zeitgemäßer Architektur entwickelt sich Godorf zu einem Stadtteil, der mehr als nur ein Industriestandort ist. Die Neubauprojekte zielen darauf ab, Wohnen, Arbeiten und Freizeit miteinander zu verbinden und das soziale sowie ökologische Gleichgewicht des Viertels zu stärken.
Eines der spannendsten Neubauprojekte in Köln-Godorf entsteht in unmittelbarer Nähe des Godorfer Hafens. Auf einer bislang ungenutzten Fläche werden moderne Mehrfamilienhäuser errichtet, die sich durch eine offene und lichtdurchflutete Architektur auszeichnen. Geplant sind Wohnungen in unterschiedlichen Größen, von kompakten Zwei-Zimmer-Einheiten bis hin zu großzügigen Familienwohnungen mit Balkonen oder Dachterrassen. Das Quartier legt großen Wert auf Nachhaltigkeit: Photovoltaikanlagen auf den Dächern, energiesparende Heizsysteme und Regenwassernutzung gehören zur Grundausstattung. Begrünte Innenhöfe und gemeinschaftliche Freiflächen bieten Raum für Begegnung und Erholung, während die Nähe zum Rhein und zu Grünzonen eine besondere Wohnqualität schafft.
Entlang der Godorfer Hauptstraße entstehen derzeit mehrere kleinere Bauprojekte, die bestehende Baulücken schließen und das Ortsbild aufwerten. Diese Neubauten fügen sich durch ihre moderne, aber zurückhaltende Architektur harmonisch in die gewachsene Umgebung ein. Neben klassischen Mehrfamilienhäusern entstehen auch Stadthäuser mit kleinen Gärten, die insbesondere für junge Familien interessant sind. Die Projekte legen Wert auf hohe Energieeffizienz und nachhaltige Materialien. Große Fensterfronten sorgen für viel Tageslicht, während grüne Innenhöfe und bepflanzte Fassaden das Mikroklima verbessern. Die neuen Gebäude tragen nicht nur zur Verschönerung der Hauptstraße bei, sondern auch zur Belebung des gesamten Stadtteils.
Ein zentraler Bestandteil der Stadtentwicklung in Godorf ist die Umnutzung brachliegender Gewerbeflächen. Früher industriell genutzte Grundstücke werden revitalisiert und bieten Platz für moderne Wohn- und Mischquartiere. Dabei wird großer Wert auf ökologische Standards gelegt: Altlasten werden fachgerecht saniert, Böden begrünt und neue Verkehrsanbindungen geschaffen. Besonders interessant sind Projekte, bei denen alte Hallen zu Loftwohnungen umgebaut werden. Diese verbinden den industriellen Charme der Vergangenheit mit modernem Wohnkomfort. Durch die Revitalisierung solcher Flächen wird die Lebensqualität in Godorf erheblich gesteigert, ohne zusätzliche Flächenversiegelung zu verursachen.
Neben großflächigen Quartiersentwicklungen entstehen in den ruhigeren Seitenstraßen Godorfs mehrere kleinere Bauprojekte, die auf individuelle Wohnformen setzen. Moderne Doppelhaushälften, Reihenhäuser und Eigentumswohnungen mit privatem Garten oder Terrasse prägen hier das Bild. Diese Neubauten richten sich vor allem an Familien, die die Nähe zur Natur und gleichzeitig die gute Verkehrsanbindung schätzen. Viele dieser Häuser werden in energieeffizienter Holz- oder Hybridbauweise errichtet, was nicht nur ökologische Vorteile bietet, sondern auch ein angenehmes Raumklima schafft. Diese dezent geplanten Projekte tragen dazu bei, den dörflichen Charakter Godorfs zu bewahren und zugleich neuen Wohnraum zu schaffen.
Die Neubauprojekte in Köln-Godorf folgen konsequent modernen Nachhaltigkeitsstandards. Viele Bauherren orientieren sich am KfW-Effizienzhaus-Standard, integrieren Wärmepumpen, Photovoltaikanlagen und begrünen Dächer sowie Fassaden. Regenwassermanagement, energiesparende Beleuchtung und umweltfreundliche Baustoffe sind in den meisten Projekten selbstverständlich. Darüber hinaus setzen die Planer auf Mobilitätskonzepte, die den Verzicht auf das Auto erleichtern: Fahrradstellplätze, Carsharing-Angebote und E-Ladestationen sind fester Bestandteil der Wohnanlagen. So entsteht ein zukunftsweisender Stadtteil, der auf ökologische Verantwortung und modernes Wohnen gleichermaßen setzt.
Ein besonderes Neubauprojekt in Godorf konzentriert sich auf generationenübergreifendes Wohnen. Geplant sind barrierefreie Wohnungen, Seniorenapartments und familienfreundliche Einheiten in einer gemeinsamen Wohnanlage. Gemeinschaftsräume, Gärten und Aufenthaltszonen sollen die Begegnung und den Austausch zwischen den Bewohnern fördern. Durch dieses Konzept wird nicht nur sozialer Zusammenhalt gestärkt, sondern auch eine lebendige Nachbarschaft geschaffen. Besonders ältere Menschen profitieren von der ruhigen Lage, der guten Nahversorgung und den kurzen Wegen. Solche Projekte stehen exemplarisch für die sozialen Aspekte der Stadtentwicklung in Köln-Godorf.
Die Neubauprojekte in Godorf profitieren von einer gut ausgebauten Infrastruktur. Der Stadtteil verfügt über eine direkte Anbindung an die Autobahn A555 sowie über eine Stadtbahnlinie, die schnelle Verbindungen in die Kölner Innenstadt ermöglicht. Einkaufsmöglichkeiten, Schulen und Kindergärten befinden sich in der Nähe, während der Godorfer Hafen und der angrenzende Grüngürtel zahlreiche Freizeitmöglichkeiten bieten. Die Stadt Köln unterstützt die städtebauliche Entwicklung durch gezielte Investitionen in Verkehr, Grünflächen und Versorgungsnetze. Damit werden die Rahmenbedingungen geschaffen, um Godorf langfristig zu einem attraktiven Wohnstandort zu machen.
Die aktuellen Neubauprojekte in Godorf zeigen deutlich, dass sich der Stadtteil im Wandel befindet. Wo früher überwiegend Industrie dominierte, entstehen heute vielfältige, moderne Wohnformen mit hohem architektonischem Anspruch. Nachhaltigkeit, Lebensqualität und soziale Durchmischung stehen im Mittelpunkt der Planungen. Durch die Verbindung von neuen Wohnquartieren, sanierter Infrastruktur und grünen Erholungsflächen entwickelt sich Godorf zu einem lebendigen Stadtteil, der seine industrielle Geschichte respektiert und zugleich den Blick auf die Zukunft richtet.
Godorf bietet im Kölner Süden weiterhin ein sehr moderates Preisniveau, das hauptsächlich durch die Neubauaktivität angehoben wird.
Bestand: Die Kaufpreise liegen durchschnittlich zwischen 3.400 und 4.100 Euro pro Quadratmeter.
Neubau: Moderne Wohnungen in neuen Quartieren erzielen Preise von 4.300 bis 5.000 Euro pro Quadratmeter, insbesondere bei Rhein- oder Parknähe.
Häuser: Reihenhäuser im Bestand kosten zwischen 480.000 und 650.000 Euro.
Miete: Das Mietniveau bewegt sich stabil zwischen 10,50 und 12,50 Euro pro Quadratmeter, was für Pendler attraktiv ist.
Die Preisunterschiede in Godorf ergeben sich aus der Nähe zu Industrie/Hafen und der Anbindung an die Stadtbahn.
Charakter: Geprägt von älterem Bestand und der Nähe zum Godorfer Hafen/Industrie. Höhere Verkehrsdichte.
Marktwert: Hier finden sich die preisgünstigsten Einstiegsmöglichkeiten (ab 3.400 €/m²). Attraktiv für Anleger aufgrund der Nähe zu Arbeitsplätzen.
Struktur: Neu entwickelte, ruhige Quartiere, oft mit Blick oder kurzem Weg zum Rhein und den angrenzenden Feldern.
Prämie: Neubaupreise erreichen Spitzenwerte (bis 5.000 €/m²). Familien schätzen die neuen Reihenhäuser und die grüne Umgebung.
Godorf bietet eine attraktive Balance aus bezahlbaren Kaufpreisen und solider Mietrendite.
Level: Die Bruttorenditen sind mit 3,5 bis 4,2 Prozent vergleichsweise hoch für den Kölner Raum.
Fokus: Investoren suchen kleine bis mittlere Wohnungen im Bestand, die von Pendlern und Beschäftigten der umliegenden Unternehmen gemietet werden.
Chance: Die Umnutzung ehemaliger Industrieflächen zu Wohnraum und die laufende Aufwertung der Infrastruktur garantieren eine langfristige Wertsteigerung.
Risiko: Die Nähe zu Industrie und Chemieparks kann die Spitzenpreise begrenzen.
Godorf wird sich weiter transformieren und als bezahlbarer Wohnstandort mit guter Anbindung etablieren.
Kaufpreisziel: Das obere Neubau-Segment wird auf 4.800 bis 5.300 €/m² anziehen, getragen durch die Neubau-Projekte am Rhein.
Mietwachstum: Die Durchschnittsmiete wird auf bis zu 13,50 €/m² steigen.
Entwicklung: Die Umnutzung von Gewerbe zu Wohnraum (Konversion) wird die Wohnqualität deutlich verbessern.
Fazit: Godorf ist ideal für Käufer, die im Kölner Raum ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis suchen, Wert auf Rhein-Nähe legen und die Vorteile der Industrie-Anbindung nutzen möchten.
Godorf liegt im Süden Kölns (Stadtbezirk Rodenkirchen) und ist bekannt für den Godorfer Hafen sowie größere Gewerbe- und Industriegebiete, was die Bodenwerte im Vergleich zu anderen südlichen Stadtteilen beeinflusst.
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Godorf Ortsteil) | Bandbreite der Richtwerte (ca.) |
|---|---|---|
| Prognose/Daten für Stichtag 01.01.2025* | ca. 455 € | MIN 210 € / MAX 490 € |
| Entwicklung zum Vorjahr (ca. 2024)* | ca. -14,2 % |
Hintergrundinformationen zu Köln-Godorf:
*Die angegebenen Durchschnittswerte (Datenbasis von Immobiliendienstleistern) sind als Richtwerte und Prognosen zu verstehen. Die offiziellen, rechtsverbindlichen Werte werden vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Die Werte können sich je nach Mikro-Lage, Grundstücksgröße und Bebauungsart stark unterscheiden.
Quartal 1 / 2024: Deutliche Korrektur bei Bestandsimmobilien
Köln-Godorf verzeichnete im Q1 2024 eine spürbare Preisbereinigung, insbesondere im Segment der Ein- und Zweifamilienhäuser mit älterem Baujahr. Die gestiegenen Finanzierungskosten und die geringere Attraktivität der Lage im Vergleich zu den südlichen Premium-Stadtteilen drückten die Preise deutlich. Neubauprojekte blieben aufgrund der Knappheit stabil.
Quartal 2 / 2024: Käufermarkt konsolidiert sich
Die Marktaktivität blieb im zweiten Quartal verhalten. Die Preise stabilisierten sich auf dem gesunkenen Niveau, da Verkäufer nicht bereit waren, weitere drastische Abschläge hinzunehmen. Insbesondere Objekte mit attraktiven Grundstücken oder gutem Zustand fanden bei ernsthaften Käufern schneller Abnehmer, wenn der Preis angepasst war.
Quartal 3 / 2024: Erneute Belebung durch angepasste Preise
Im Q3 belebte sich der Markt in Godorf leicht. Die gesunkenen Preise der Vorquartale lockten wieder mehr Käufer an, die bereit waren, in sanierungsbedürftige Objekte zu investieren. Dies galt insbesondere für Reihen- und Doppelhäuser, die für junge Familien mit handwerklichem Geschick attraktiv wurden. Die Korrektur schien hier ihren Tiefpunkt erreicht zu haben.
Quartal 4 / 2024: Jahresende mit stabiler Nachfrage und festen Preisen
Godorf schloss das Jahr 2024 mit einer stabilen Preisentwicklung ab, was auf eine erreichte "Talsohle" bei den Kaufpreisen hindeutete. Die Nachfrage nach Einfamilienhäusern war weiterhin hoch, insbesondere bei Objekten, die nach der Preisanpassung im ersten Halbjahr als fair bewertet galten. Der Mietmarkt zeigte weiterhin einen leichten, aber konstanten Anstieg.
Der Hafen trägt heute zur Versorgung der Gegend mit Mineralölen bei. Der Hafen besitzt drei Hafenbecken. Das Areal verfügt auch über 192.900 Quadratmeter Wasserfläche sowie 170.200 Quadratmeter Landfläche. Die Becken dienen als Umschlagplätze verschiedener Flüssiggüter. Das Unternehmen Shell liegt gleich neben den Hafenbecken, wie auch Basell. Es führen Pipelines direkt dorthin. Der Hafen hat auch einen eigenen Bahnhof. Es existieren Ausziehgleise für Züge, womit diese die Hafenbecken im Norden und Süden bis an die Kais erreichen können. Im Godorfer Hafen verkehren keine Freizeitschiffe.
Köln Godorf liegt ganz im Süden der Stadt, ein ruhiges, fast dörfliches Viertel mit viel Grün, Feldern und einer entspannten, naturnahen Atmosphäre. Als Makler kenne ich es als echten Geheimtipp für alle, die Abstand vom Trubel suchen – doch bei der Energieeffizienz zeigt sich in vielen Häusern noch ein klarer Handlungsbedarf.
Der Bestand wird vor allem von Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern aus den 60er bis 80er Jahren geprägt, ergänzt durch einige ältere und neuere Bauten. In diesem Check werfen wir einen ehrlichen Blick darauf: Wie viele Objekte sind bereits saniert? Wo lauert der größte Stau? Basierend auf aktuellen Köln-weiten Daten und fundierten Schätzungen für Godorf entsteht ein praxisnaher Überblick, der Käufern und Eigentümern echte Orientierung bietet.
Godorf grenzt an Meschenich und das Vorgebirge – umgeben von Feldern, Grünflächen und viel Natur, die eine wunderbare Erholung bieten, während die Anbindung an Köln und die A555/A553 solide ist.
Der Bestand besteht überwiegend aus Ein- und Zweifamilienhäusern aus der Nachkriegszeit und dem Wirtschaftswunder. Das Durchschnittsalter der Gebäude in Köln liegt bei etwa 50 Jahren, in Godorf oft ähnlich oder leicht höher, da es sich um eine typisch suburbane Entwicklung handelt. Neuere Bauten sind vereinzelt, doch Modernisierungen nehmen spürbar zu. Godorf verkörpert ein echtes Familienidyll inmitten von Grün – allerdings benötigen viele Häuser einen umfassenden energetischen Schub, um zeitgemäßen Standards gerecht zu werden.
In Köln insgesamt weisen 40 bis 50 Prozent der Gebäude schwache Energieklassen auf – ein hoher Sanierungsstau prägt das Bild der Stadt.
Für Godorf gilt Ähnliches, als klassisches Außenviertel mit älterem Bestand. Viele Häuser verfügen noch über alte Gas- oder Ölheizungen sowie ungedämmte Dächer und Wände. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass Modernisierungen zunehmend in Gang kommen, oft getrieben durch attraktive Förderprogramme für Wärmepumpen oder Dämmmaßnahmen. Schätzungen gehen von etwa 35 bis 45 Prozent sanierten oder teilweise aufgerüsteten Objekten aus, während der Rest deutlichen Bedarf zeigt. Südliche Außenviertel wie Godorf hinken häufig etwas hinter dem Zentrum her – doch genau hier schlummert enormes Potenzial.
Den Sanierungs-Score für Godorf würde ich auf einer Skala von 1 bis 10 bei etwa 4 bis 5 einordnen – ein klarer Stau ist vorhanden, doch das Aufholpotenzial ist beeindruckend.
In Köln liegen viele Gebäude in Klasse D oder schlechter. Godorf dürfte ähnlich abschneiden: Wahrscheinlich rund 30 Prozent in A/B/C (gut oder teilsaniert), 40 Prozent in D/E und 30 Prozent in F-H (hoher Stau). Ältere Familienhäuser dominieren, die Effizienz bleibt oft mittelmäßig. Studien zur Stadt Köln sehen ein enormes Wertsteigerungspotenzial durch Sanierungen – Godorf profitiert davon in vollem Maße. Wer hier saniert, hebt den Wert schnell und nachhaltig, besonders in den grünen, ruhigen Straßen.
Der Stau in Godorf macht sich bemerkbar: Viele Häuser aus den 70er und 80er Jahren arbeiten mit ineffizienten Heizsystemen und mangelnder Isolierung – der Verbrauch ist hoch, die Kosten steigen stetig.
Das Potenzial jedoch ist riesig! Weite Flächen, sonnige Grundstücke und die grüne Umgebung eignen sich hervorragend für Photovoltaikanlagen oder Wärmepumpen. Förderprogramme wie KfW machen Sanierungen attraktiv und bezahlbar. In Köln gibt es Tausende unsanierte Einheiten, Godorf ist mittendrin. Wer investiert, halbiert den Verbrauch und steigert den Wert um 15 bis 20 Prozent. Ideal für Familien, die Ruhe in der Natur mit moderner Effizienz verbinden wollen.
Eigentümer sollten einen Energieberater hinzuziehen – der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird oft gefördert. Setzen Sie Prioritäten: Heizungstausch, Dämmung, neue Fenster. In Godorf lohnt sich Solar durch die sonnigen, offenen Lagen besonders. Käufer: Prüfen Sie den Energieausweis genau – eine schlechte Klasse? Nutzen Sie das zum Verhandeln, planen Sie Sanierungskosten ein. Mit Förderungen wird es machbar – und absolut lohnenswert.
Greifen Sie zu! Die Wärmewende rollt an – und macht Godorf noch begehrter.
Godorf weist einen mittleren Sanierungs-Score auf – der Stau ist vorhanden, das Potenzial jedoch hoch.
Mit geschätzt 40 bis 50 Prozent unsanierten Objekten gibt es Arbeit. Doch Köln treibt Programme intensiv, und Godorf profitiert von seiner grünen, familienfreundlichen Lage. Saniert wird es zum echten Gewinner: Ruhig, naturverbunden und effizient. Die Zukunft sieht grün und wertvoll aus. Ein Viertel, das definitiv aufblüht!
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