Bewohner nennen es Lunke! Dieses Viertel befindet sich im linksrheinischen Köln. Longerich ist ein Teil des Stadtbezirks Nippes. In Longerich wohnen und leben mehr als 13.600 Einwohner. Dieser Stadtteil hat ein Areal von circa 6,5 Quadratkilometer.
Wohnen in der Gartenstadt | Stand: Januar 2026
Longerich zeigt sich im Jahr 2025 als stabiler, familiengeprägter Markt. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen bewegen sich um die 4.360 €/m², während die für Longerich typischen Ein- und Zweifamilienhäuser Durchschnittspreise von ca. 5.060 €/m² erzielen. Besonders das Segment der Reihenmittelhäuser und Doppelhaushälften verzeichnete durch das knappe Angebot in den Gartenstädten einen Wertzuwachs. Die Durchschnittsmiete liegt aktuell bei ca. 12,65 €/m².
4.367 € / m²
Trend: +5,0%
5.064 € / m²
Trend: +0,7%
12,65 € / m²
Trend: +6,5%
968 € / m²
BRW 2025 (Wohnen)
| Typ | Ø Preis/m² | Vj. |
|---|---|---|
| Eigentumswohnung | 4.367 € | +5,0% |
| Einfamilienhaus | 5.064 € | +0,7% |
| Reihenmittelhaus | 4.383 € | +4,9% |
| Doppelhaushälfte | 4.688 € | +2,9% |
Die Mietpreise in Longerich sind 2025 spürbar gestiegen (+6,5% gegenüber 2024). Während Bestandswohnungen moderat bei ca. 12,65 €/m² liegen, erreichen Neubauten und sanierte Objekte Spitzenwerte von bis zu 17,90 €/m².
| Standard | Miete/m² | Trend |
|---|---|---|
| Bestand (Ø) | 12,65 € | Steigend |
| Gute Wohnlage | 14,50 € | Fest |
| Neubau (>2015) | 17,91 € | Stark |
Longerich wird 2026 weiterhin als "Sicherer Hafen" für Familien gelten. Wir erwarten eine Seitwärtsbewegung bei den Hauspreisen auf hohem Niveau, während die Mieten aufgrund des geringen Neubauangebots im Kölner Norden weiter unter Druck bleiben könnten. Energetisch sanierte Siedlungshäuser in der Gartenstadt werden die Preisspitzen im Segment der Bestandshäuser setzen.
Der Immobilienmarkt in Köln Longerich zeigt sich in den letzten Jahren zunehmend dynamisch. Die Nachfrage nach Wohnraum hat spürbar angezogen, was sich in steigenden Preisen widerspiegelt. Eigentumswohnungen bewegen sich aktuell im Bereich von 3.900 bis 4.800 Euro pro Quadratmeter. Neubauten, die in den vergangenen Jahren entstanden sind, erzielen teils schon Preise von bis zu 5.600 Euro pro Quadratmeter, insbesondere wenn sie über moderne Ausstattung und energieeffiziente Standards verfügen. Häuser in Longerich, insbesondere Reihenhäuser und Doppelhaushälften, liegen preislich bei 480.000 bis 680.000 Euro, während freistehende Einfamilienhäuser deutlich darüber hinausgehen und zwischen 750.000 und 1,1 Millionen Euro gehandelt werden. Die Mieten für Bestandswohnungen bewegen sich aktuell zwischen 10,50 und 12,50 Euro pro Quadratmeter, bei Neubauten sind Mieten von 13,50 bis 15,00 Euro pro Quadratmeter keine Seltenheit mehr.
In Longerich laufen mehrere Neubauprojekte, die den Wohnungsmarkt nachhaltig beeinflussen. Im Bereich der Mehrfamilienhäuser entstehen derzeit verschiedene kleinere Anlagen mit Fokus auf familienfreundlichen Grundrissen, die Kaufpreise zwischen 5.100 und 5.700 Euro pro Quadratmeter aufrufen. Ergänzt wird das durch Projekte mit Reihenhäusern, die für Familien mit mittlerem Budget interessant sind. Auch Modernisierungsmaßnahmen prägen die aktuelle Entwicklung. Viele ältere Bestandsgebäude werden energetisch saniert, was neben neuen Heizsystemen auch Maßnahmen wie Dämmungen und den Einbau von Photovoltaikanlagen umfasst. Parallel dazu investiert die Stadt Köln in die Verbesserung der Infrastruktur: neue Radwege, ein Ausbau der Straßenverbindungen sowie geplante Erweiterungen im Bereich des öffentlichen Nahverkehrs sollen die Attraktivität des Stadtteils weiter erhöhen und somit die Nachfrage nach Immobilien in Longerich zusätzlich ankurbeln.
Die Käufergruppen in Longerich sind breit gefächert. Familien stellen eine zentrale Zielgruppe dar, da der Stadtteil mit seinen Grünflächen und Schulen eine hohe Lebensqualität bietet. Diese Nachfrage konzentriert sich insbesondere auf Einfamilienhäuser und Doppelhaushälften im Preissegment zwischen 500.000 und 800.000 Euro. Junge Paare und Singles hingegen tendieren eher zu Eigentumswohnungen im mittleren Preissegment, häufig zwischen 250.000 und 400.000 Euro. Kapitalanleger sind ebenfalls stark vertreten, da Wohnungen in Longerich eine solide Vermietbarkeit aufweisen und Renditen von 3,5 bis 4,0 Prozent erzielen können. Besonders kleinere Wohnungen mit Flächen von 40 bis 60 Quadratmetern sind gefragt, da sie sich sowohl an Studenten als auch an Berufstätige richten, die eine gute Anbindung an die Kölner Innenstadt schätzen. Die Prognosen deuten darauf hin, dass die Nachfrage in den kommenden Jahren weiter zunehmen wird.
Für die kommenden Jahre ist zu erwarten, dass die Immobilienpreise in Longerich weiter steigen werden, da die Nachfrage das Angebot deutlich übertrifft. Insbesondere Neubauprojekte mit energieeffizienten Konzepten werden in Zukunft eine zentrale Rolle spielen. Bereits heute zeichnen sich Preissteigerungen von rund 6 bis 8 Prozent pro Jahr ab, sodass bis 2027 Quadratmeterpreise von durchschnittlich 5.500 Euro für Neubauwohnungen und 4.500 Euro für Bestandsobjekte realistisch erscheinen. Hinzu kommen städtebauliche Maßnahmen, die den Stadtteil aufwerten und damit auch für Investoren interessanter machen. Dazu gehört die Verdichtung vorhandener Flächen, die Umwandlung ungenutzter Areale in Wohngebiete sowie die stärkere Integration von Grünflächen in neue Baukonzepte. Insgesamt entwickelt sich Longerich damit zu einem attraktiven Standort für Eigennutzer wie auch für Anleger, die langfristig von den positiven Perspektiven profitieren möchten.
Longerich teilt sich in eine historisch gewachsene Mitte und großzügige, moderne Einfamilienhaus-Siedlungen auf.
Lage: Das Gebiet rund um die Neusser Straße und den historischen Kern. Hier finden sich Altbau, Geschäfte und die beste ÖPNV-Anbindung.
Prämie: Die Nähe zum S-Bahnhof ist ein entscheidender Werttreiber und löst Preisaufschläge von bis zu 10% auf den Median aus.
Lage: Geprägt von großzügigen Einfamilienhaus-Siedlungen aus den 50er bis 70er Jahren. Hier steht das Wohnen im Grünen im Vordergrund.
Fokus: Der Markt für Familienhäuser ist hier am stärksten. Das begrenzte Angebot an Freiflächen sichert langfristig die Werthaltigkeit.
Köln-Longerich, im Kölner Norden gelegen und von den Einheimischen liebevoll „Lunke“ genannt, präsentiert sich als ein Stadtteil, der eine bemerkenswerte Balance zwischen ruhigem, familienfreundlichem Wohnen und einer hervorragenden städtischen Anbindung schafft. Geprägt von der historischen Idee der Gartenstadt, ist das Veedel von Grünanlagen durchzogen und bietet überwiegend Einfamilienhaussiedlungen, die besonders für Familien ein attraktives Umfeld schaffen. Die Gliederung in das alte Dorf, die Alte und Neue Gartenstadt sowie die Ungarnsiedlung zeugt von einer gewachsenen, vielschichtigen Geschichte. Diese Analyse beleuchtet die Facetten, die Longerich zu einem Ort mit hoher Lebensqualität machen.
Für Familien mit Kindern ist die Infrastruktur im Bereich Bildung und Betreuung ein entscheidender Faktor. Longerich kann hier mit einem außergewöhnlich dichten und vielfältigen Angebot punkten, das von der frühkindlichen Betreuung bis zu weiterführenden Schulen mit innovativen Konzepten reicht.
Die Auswahl an Kindertagesstätten ist beachtlich und deckt unterschiedliche Träger und pädagogische Ausrichtungen ab. Eltern finden hier eine verlässliche und qualitativ hochwertige Betreuung für ihre Kinder. Das Angebot wird zudem stetig erweitert, um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden.
Auch die Schullandschaft in Longerich ist breit aufgestellt. Neben soliden Grundschulen gibt es insbesondere im Bereich der weiterführenden Schulen Leuchtturmprojekte, die weit über die Stadtteilgrenzen hinaus bekannt sind.
Ein besonderes Aushängeschild des Stadtteils ist die Carl-von-Ossietzky-Gesamtschule. In einem modernen Neubau untergebracht, hat die Schule ihr pädagogisches Konzept konsequent weiterentwickelt. Sie versteht sich als „Schule der Vielfalt“ und setzt Inklusion im Alltag vorbildlich um. Ein multiprofessionelles Team aus Lehrkräften, Sonderpädagogen und Schulsozialarbeitern arbeitet hier Hand in Hand. Der Ganztag ist rhythmisiert und bietet von Arbeitsgemeinschaften über Werkstattunterricht bis hin zu Schüler-initiierten Projekten wie einer Hip-Hop-AG ein breites Spektrum. Die Schule öffnet sich aktiv ins Veedel, etwa durch Kooperationen mit einem benachbarten Pferdeschutzhof oder die Nutzung der Turnhalle durch lokale Vereine. Ein starker musikalischer Zweig in Kooperation mit der Rheinischen Musikschule und eine hervorragend ausgestattete Stadtteilbibliothek im Schulgebäude machen die CvO zu einem echten Bildungs- und Kulturzentrum in Longerich.
Der Charakter als Gartenstadt ist in Longerich bis heute spürbar. Die Nähe zur Natur und die zahlreichen Grünflächen sind ein wesentlicher Bestandteil der hohen Lebensqualität und bieten den Bewohnern vielfältige Möglichkeiten zur Erholung und Freizeitgestaltung.
Longerich profitiert von seiner direkten Lage am Äußeren Grüngürtel, einer der wichtigsten grünen Lungen Kölns. Dieser riesige Landschaftspark lädt zu ausgedehnten Spaziergängen, Joggingrunden oder Fahrradtouren ein. Die Anbindung ist ideal, es gibt sogar eine eigene KVB-Haltestelle namens „Grüngürtel Longerich“. Wander- und Radrouten, wie sie auf Plattformen wie Komoot zu finden sind, verbinden Longerich direkt mit den benachbarten Grünzügen und ermöglichen Touren rund um die Stadt.
Neben dem großen Grüngürtel gibt es auch innerhalb des Stadtteils zahlreiche kleinere Parks und Nischen für die Naherholung. Der Nordpark ist ein beliebter Ort für einen entspannten Spaziergang. Für Sportbegeisterte bietet Longerich ebenfalls attraktive Möglichkeiten:
Ein besonders spannendes Projekt zeigt, dass Longerich sich dynamisch weiterentwickelt. Eine ehemalige Deponie an der Autobahn A57 soll in eine neue, öffentliche Grünfläche umgestaltet werden. Die Pläne sehen vor, das Gelände aufzufüllen und als Lärmschutzwall zur Autobahn zu nutzen. Darauf soll eine abwechslungsreiche Parklandschaft mit Wiesen, Baumreihen, Teichen und wertvollen Nistplätzen für Tiere entstehen. Dieses Vorhaben verspricht nicht nur eine erhebliche Aufwertung des direkten Umfelds, sondern schafft auch ein neues Naherholungsgebiet für das gesamte Veedel.
Die Lebensqualität eines Stadtteils bemisst sich nicht nur an harten Faktoren wie Infrastruktur, sondern auch an der Qualität des sozialen Miteinanders. Hier spielen sogenannte „Dritte Orte“ – öffentliche Räume der Begegnung abseits von Zuhause (Erster Ort) und Arbeit (Zweiter Ort) – eine entscheidende Rolle. Longerich verfügt über eine solide Basis an solchen Orten, die das Gemeinschaftsgefühl stärken.
Das soziale Leben in Longerich wird durch eine Vielzahl von Institutionen getragen, die als Ankerpunkte für die Gemeinschaft dienen.
Die Longericher Hauptstraße bildet das kommerzielle Zentrum des Veedels. Auch wenn der lokale Einzelhandel wie in vielen Stadtteilen vor Herausforderungen steht, gibt es eine stabile Grundversorgung. Der Supermarkt EDEKA Engels ist ein moderner Nahversorger, der sich gut in den Stadtteil integriert hat. Daneben finden sich Fachgeschäfte wie Kappes Köln für Party- und Dekorationsartikel, die das Angebot bereichern. Das Gewerbegebiet an der Robert-Perthel-Straße bietet zudem Arbeitsplätze direkt vor Ort.
Während Longerich vielleicht nicht für eine hohe Dichte an Szene-Cafés bekannt ist, gibt es doch traditionsreiche Orte, die als soziale Treffpunkte fungieren. Der historische Mühlenhof in der Wirtsgasse ist ein solcher Ankerpunkt mit langer Geschichte. Die starke Struktur an Gemeinschaftszentren und Büchereien bietet zudem ein enormes Potenzial für die Entwicklung neuer „Dritter Orte“. Es ist gut vorstellbar, dass in Zukunft Initiativen entstehen, die leerstehende Ladenlokale in gemütliche Nachbarschaftscafés oder Kulturwohnzimmer verwandeln und so das soziale Gewebe des Veedels weiter stärken.
Köln-Longerich erweist sich als ein äußerst attraktiver Stadtteil, insbesondere für Familien. Die Kombination aus einer herausragenden Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur, der direkten Nähe zum Äußeren Grüngürtel und einer soliden sozialen und kommerziellen Grundversorgung schafft eine hohe Lebensqualität. Die verkehrstechnisch günstige Lage mit schnellen S-Bahn-Verbindungen in die Innenstadt und direktem Autobahnanschluss macht das Veedel auch für Pendler interessant. Projekte wie die Umwandlung der alten Deponie in einen Park zeigen zudem, dass der Stadtteil nicht stagniert, sondern eine positive Entwicklungsperspektive hat. Longerich vereint auf gelungene Weise die Vorzüge eines ruhigen, grünen Vororts mit den Annehmlichkeiten der Großstadt.
Die direkte Bahnanbindung unterscheidet Longerich von vielen anderen nördlichen Randlagen und ist ein starker Preisstabilisator.
Funktion: Die Anbindung an die S11 (Richtung Neuss/Düsseldorf und Bergisch Gladbach) ist das wichtigste Verkaufsargument.
Nachfrage: Sie macht Longerich attraktiv für Pendler, die in den höherpreisigen Veedeln (z.B. Ehrenfeld) nicht fündig werden.
Einfluss: Die Nähe zur A57 ist optimal für den Individualverkehr. Gleichzeitig begrenzt das Kasernengelände die Ausbreitung, was die Wohnlagen schützt.
Potenzial: Die Spekulation über die zivile Umnutzung von Militärflächen bietet langfristig hohes Entwicklungspotenzial.
Longerich ist primär ein Eigennutzer-Markt, der durch seine familienfreundliche Infrastruktur attraktiv ist.
Schulen: Die Präsenz von Grundschulen, Gesamtschulen und zahlreichen Kindergärten reduziert den täglichen Pendelaufwand der Eltern.
Grünflächen: Grünflächen wie der Longericher Wald und die Nähe zum Fühlinger See sorgen für einen hohen Freizeitwert.
Verlagerung: Viele Familien, die sich die hohen Preise im angrenzenden Nippes nicht leisten können, weichen auf Longerich aus.
Effekt: Dieser Abstrahleffekt hält die Kaufpreise für Familienhäuser stabil und sorgt für einen konstanten Zuzug kaufkräftiger Haushalte.
Longerich bietet eine hohe Vermietbarkeit, insbesondere für kleinere Einheiten in Bahnhofsnähe.
Segment: Kleine Wohnungen (1-2 Zimmer) in Laufnähe zum S-Bahnhof erzielen die besten Renditen (bis zu 4,0 %).
Mieter: Zielgruppe sind Studenten und junge Berufstätige, die die schnelle Anbindung zur Innenstadt und den Universitäten suchen.
Werterhalt: Longerich besitzt kaum "Problemzonen". Die homogene Mischung aus Eigenheimen und gepflegten Mehrfamilienhäusern sichert langfristig den Wert.
Fazit: Die positive demografische Entwicklung und die S-Bahn-Anbindung machen Longerich zu einem sicheren Investment im Kölner Norden.
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Erschlossen) | Bandbreite der Richtwerte (ca.) |
|---|---|---|
| Prognose/Daten für Stichtag 01.01.2025 | ca. 968 €/m² bis 1.142 €/m² | MIN 730 € / MAX 1.220 € |
| Vorjahreswert (Stichtag 01.01.2024) | ca. 1.121 €/m² (abgeleitet) |
Hintergrundinformationen zu Köln-Longerich:
Hinweis: Die offiziell rechtsverbindlichen Bodenrichtwerte werden vom Gutachterausschuss zum Stichtag 01.01. veröffentlicht. Die hier genannten Werte sind Marktanalyse- und Prognosewerte. Der Vorjahreswert (2024) von ca. 1.121 €/m² ist abgeleitet aus dem genannten Rückgang von -13,7 % auf den Wert von 968 €/m² für 2025.
Köln-Longerich, ein traditionelles Veedel im Bezirk Nippes, zeichnet sich durch seine grünen Flächen, die Nähe zum Rhein und eine gute Anbindung an die Stadtmitte via S-Bahn und Busse aus. Als ruhiges Wohngebiet mit kleinstädtischem Charme, umgeben von der Longericher Straße und lokalen Annehmlichkeiten wie dem Schutzhof für Pferde, zieht Longerich Familien, Pendler und Investoren an, die Wert auf bezahlbaren Wohnraum und Natur legen. Der Immobilienmarkt in Köln kämpft weiterhin mit Wohnraummangel und steigenden Preisen, doch Longerich bietet eine willkommene Balance durch gezielte Neubauten auf Baulücken und ehemaligen Industrieflächen.
Im November 2025 laufen mehrere Projekte in Phase 1 oder im Bau, die von großen Mietquartieren bis zu kleineren Eigentumsentwicklungen reichen und zunehmend auf Nachhaltigkeit setzen. Dieser Bericht, basierend auf Entwicklerangaben und öffentlichen Quellen, präsentiert eine Auswahl aktueller Initiativen. Viele Bauten erfüllen KfW-55- oder Effizienzhaus-Standards, integrieren Wärmepumpen, barrierefreie Designs und grüne Elemente, um den Klimazielen Kölns zu entsprechen. Preise beginnen bei rund 300.000 € für kleinere Wohnungen und erreichen bis zu über 600.000 € für geräumige Einheiten. Große Ensembles wie das GAG-Projekt in Longerich adressieren den Bedarf an gefördertem Wohnraum, während kleinere Projekte den familiären Charakter des Viertels bewahren. Trotz Verzögerungen durch Materialmangel und Planungsprozesse zeigt Longerich Vitalität und Wachstumspotenzial.
Der Fokus liegt auf Vielfalt: Von energieautarken Quartieren bis zu gemischt genutzten Arealen. Im Folgenden werden die Projekte ausführlich beschrieben, inklusive Art, Namen, Adressen und Links für weitere Infos.
Art der Immobilie: Mehrfamilienquartier mit 51 Mietwohnungen in sechs Gebäuden.
Name: LEG-Wohnquartier Longerich.
Anschrift: August-Haas-Straße / Johannes-Rings-Straße, 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Dieses LEG-Projekt schafft bezahlbaren Wohnraum in ruhiger Lage, mit Einheiten von 62 bis 111 m² (2- bis 4-Zimmer). Die Bauten erfüllen den Effizienzhaus-55-Standard durch Wärmepumpen, dreifach verglaste Fenster und barrierefreie Aufzüge für Inklusion aller Generationen. Jede Wohnung bietet Balkone, ergänzt durch Tiefgarage und Fahrradkeller. Der Bau begann 2022 und wurde bis Frühjahr 2023 abgeschlossen, im November 2025 dient es als etabliertes Modell für nachhaltiges Wohnen. Mieten ab ca. 700 €, ideal für Familien nahe Parks und Verkehr. Es adressiert den Mangel an energieeffizientem Mietraum und integriert sich nahtlos in Longerichs grüne Struktur, mit Fokus auf soziale Mischung.
Link: LEG-Wohnquartier Longerich.
Art der Immobilie: Mehrfamilienhaus mit ca. 50–60 Mietwohnungen, überwiegend gefördert.
Name: GAG-Neubau Longerich.
Anschrift: (Exakte Adresse auf Anfrage, Phase 1), 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Die GAG Immobilien AG plant dieses Projekt als Ergänzung zum lokalen Mietbestand, mit Einheiten von 50 bis 100 m² im EH-55-Standard. Features: Balkone, Keller, Wärmepumpen und barrierefreie Aufzüge. Die Lage nahe der Longericher Straße bietet schnellen ÖPNV-Zugang und Nähe zu Einkäufen. Im November 2025 startet Phase 1 mit Registrierung, Bau ab 2026, Vermietung ab 2027, Mieten ab 750 €. Es schafft bezahlbaren Wohnraum für Singles und Familien in Longerichs multikultureller Umgebung und unterstützt die soziale Vielfalt des Bezirks. Als eines der größeren Vorhaben trägt es zur Verdichtung bei, ohne den grünen Charakter zu beeinträchtigen.
Link: GAG Neubauprojekte.
Art der Immobilie: Mehrfamilienhaus mit ca. 40–50 Mietwohnungen im geförderten Wohnungsbau.
Name: Lachemer Weg Neubau.
Anschrift: Lachemer Weg o. Nr., 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Auf städtischem Grund entsteht dieses Projekt zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums, mit Einheiten von 50–90 m² (2- bis 4-Zimmer). Standards: KfW-40, Wärmepumpen, barrierefreie Elemente und Grünflächen. Baufortschritt: Genehmigt 2018, Start 2021, im November 2025 nahe Fertigstellung (18 Monate Bauzeit), Bezug ab Q1 2026. Mieten ab 650 €, geeignet für Familien. Die Lage in ruhiger Umgebung nahe Rhein fördert Lebensqualität. Es adressiert den Bedarf an sozialem Wohnraum und integriert sich in Longerichs Siedlungsstruktur.
Link: Stadt Köln Lachemer Weg.
Art der Immobilie: Mehrfamilienhaus mit 47 öffentlich geförderten Mietwohnungen.
Name: Altonaer Straße Neubau.
Anschrift: Altonaer Straße, 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Die GAG ersetzte Nachkriegsbebauung durch diesen modernen Neubau, mit 47 Einheiten (50–100 m²) und einer Wohngruppe. Features: Monolithische Bauweise, EH-55, Balkone und Tiefgarage. Abgeschlossen 2018, im November 2025 etabliert mit hoher Nachfrage. Mieten ab 700 €, ideal für Inklusion. Die Erweiterung der Wohnfläche um 50 % stärkt Longerichs soziale Struktur und betont Nachhaltigkeit.
Link: GAG Altonaer Straße.
Art der Immobilie: 15 Einfamilienhäuser auf ehemaligem Siedlungsgrund.
Name: Ginsterberg Neubau.
Anschrift: Ginsterberg (Grenze zu Longerich), 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Die Stadt plant den Abriss maroder Bauten und Neubau von 15 Einfamilienhäusern (ca. 120–150 m²) mit Gärten und KfW-Standards. Features: Wärmepumpen, barrierefrei, Grünflächen. Rückbau ab 2025, Fertigstellung bis 2035 (10 Jahre). Preise ab 500.000 €, für Familien. Die isolierte Lage nahe Schutzhof fördert Privatsphäre. Es revitalisiert das Areal und schafft langlebigen Wohnraum.
Link: Rundschau Ginsterberg.
Art der Immobilie: Gemischtes Gebiet mit Wohnungen und Gewerbeflächen (ca. 50 Einheiten).
Name: Longericher Straße Bebauungsplan.
Anschrift: Longericher Straße östlich, 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Der Bebauungsplan sichert Wiedernutzung für Gewerbe und Wohnen (60–100 m²), mit Fokus auf KMU und barrierefreiem Design. EH-55, E-Ladestationen. Planung 2024, Bau ab 2025, Fertigstellung 2027. Preise ab 350.000 €. Ideal für Pendler nahe S-Bahn. Es balanciert Wirtschaft und Wohnen in Longerich.
Art der Immobilie: Mehrfamilienhaus mit 20–30 Eigentumswohnungen.
Name: Etzelstraße Neubau.
Anschrift: Etzelstraße, 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Kompaktes Ensemble mit Einheiten (50–90 m²), KfW-40, Balkonen. Fertig 2025, Preise 300.000–500.000 €. Nahe Gewerbe, für Paare. Integriert in städtebauliche Entwicklung.
Link: Stadt Köln Etzelstraße.
Art der Immobilie: Sanierung mit 40 Wohneinheiten.
Name: Longerich Siedlung Upgrade.
Anschrift: Verschiedene Lagen, 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Aufwertung mit Energieupgrade, barrierefrei. Abgeschlossen 2025, Mieten ab 650 €. Erhält Veedel-Charme.
Link: GAG Sanierungen.
Art der Immobilie: Haltestellenumbau mit angrenzenden 10–15 Wohnungen.
Name: Stommeler Straße Neubau.
Anschrift: Longericher Straße / Stommeler Straße, 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Barrierefreier Umbau ab Januar 2025, ergänzt durch kleine Anlage (50 m² Einheiten). Fertig Q2 2025, Preise ab 250.000 €. Verbessert Mobilität und Wohnen.
Link: Stadt Köln Baustellen.
Art der Immobilie: Mehrfamilienhaus mit 12–18 Eigentumswohnungen.
Name: Longerich Baulücke.
Anschrift: Nähe Longericher Hauptstraße, 50739 Köln-Longerich.
Beschreibung: Neubau mit 50–80 m², Balkone und Effizienzhaus. Fertig 2025, Preise 300.000–500.000 €. Für junge Familien.
Link: Neubaukompass Longerich.
Maklerfazit: Longerichs Baulandschaft 2025 ist geprägt von Nachhaltigkeit und Inklusion, mit über 200 neuen Einheiten. Der Stadtteil bleibt attraktiv für zukünftige Generationen. Für aktuelle Updates: Konsultieren Sie die Links oder die Stadtplanung Köln.
Longerich im Norden von Köln – das Viertel, das man oft als „den ruhigen Norden“ bezeichnet: viel Platz, grüne Straßen, solide Familienhäuser und eine entspannte Atmosphäre, die man in der City vermisst. Die Nähe zur A57 und die S-Bahn machen es für Pendler attraktiv, und der Stadtwald ist quasi um die Ecke. Als Makler höre ich hier immer wieder: „Hier kann man richtig leben.“ Aber sobald Energieeffizienz auf den Tisch kommt, wird’s schnell klar: Viele Häuser haben noch einen großen Nachholbedarf – und das merkt man beim Verkauf oder Kauf inzwischen sehr deutlich.
Der typische Bestand besteht aus Reihen-, Doppel- und Einfamilienhäusern aus den 60er bis 80er Jahren, ab und zu mit älteren Siedlungsbauten oder kleineren Neuerungen. Dieser Beitrag nimmt Longerich mal ganz ohne Umschweife unter die Lupe: Was ist schon zukunftsfähig? Wo liegt der größte Handlungsbedarf? Mit den neuesten Köln-Daten und realistischen Einschätzungen für genau dieses Viertel bekommst du einen Überblick, der wirklich hilft – egal ob du verkaufen, kaufen oder einfach nur Bescheid wissen willst.
Longerich grenzt an Chorweiler, Heimersdorf und den Grüngürtel – viel Natur, Parks und Felder direkt vor der Tür, und die Innenstadt ist über S-Bahn oder A57 in 15–25 Minuten erreichbar. Für Familien, die nicht im Zentrum wohnen wollen, aber auch nicht komplett abgeschieden, ein echter Treffer.
Die Häuser? Klassisch 60er- bis 80er-Jahre: praktisch, robust, meist Reihen- oder Doppelhäuser, manchmal mit etwas mehr Garten drumherum. Das Durchschnittsalter in Köln liegt bei etwa 50 Jahren – in Longerich oft ein bisschen höher, weil es ein typisches Siedlungsgebiet ist. Ganz neue Bauten sind selten, dafür sieht man immer mehr Renovierungen. Longerich ist ein richtig angenehmer, ruhiger Fleck – aber ein großer Teil der Häuser braucht dringend einen energetischen Boost, um fit für die Zukunft zu werden.
Stadtweit in Köln haben 40–50 % der Gebäude noch schwache Energieklassen – der Bedarf an Sanierungen ist überall riesig.
In Longerich sieht es ähnlich aus wie in den anderen nördlichen Vororten: Viele Häuser haben noch alte Gas- oder Ölheizungen, ungedämmte Dächer und Wände. Auf der anderen Seite: Immer mehr Eigentümer nutzen Förderungen für Wärmepumpen, neue Fenster oder Isolierung – der Fortschritt ist spürbar. Schätzungen liegen bei etwa 35–45 Prozent sanierten oder zumindest teilweise aufgerüsteten Objekten. Der Rest? Hat noch ordentlich Luft nach oben. Typisch für Außenviertel: Der Wandel kommt langsamer als in der City, aber genau das macht das Potenzial so spannend.
Den Modernisierungs-Score für Longerich würde ich auf einer Skala von 1 bis 10 bei 4–5 sehen – der Rückstand ist noch sichtbar, aber die Möglichkeiten, das zu ändern, sind enorm.
In Köln insgesamt dominieren Klasse D und schlechter. Longerich liegt ähnlich: Schätzungsweise 30 % in A/B/C (gut bis teilsaniert), 40 % in D/E und 30 % in F–H (noch hoher Bedarf). Ältere Familienhäuser bestimmen das Bild, die Effizienz ist meist nur Durchschnitt. Die aktuellen Studien für Köln zeigen ein gigantisches Wertsteigerungspotenzial durch Sanierungen – Longerich kann da voll mitziehen. Wer hier investiert, verwandelt ein normales Haus schnell in ein echtes Highlight.
Der Schwachpunkt ist klar: Viele Häuser aus den 70ern und 80ern haben noch alte Heizungen und fast keine Dämmung – der Verbrauch ist hoch, die Heizkosten auch.
Aber das Potenzial ist gigantisch! Große Grundstücke, viel Sonne und die grüne Umgebung schreien förmlich nach Solaranlagen und Wärmepumpen. Die Förderungen von KfW und BAFA machen das Ganze bezahlbar. In Köln gibt es Tausende unsanierte Häuser – Longerich ist mittendrin. Wer saniert, schneidet den Verbrauch oft halbiert und steigert den Wert um 15–20 %. Genau das wollen Leute heute: Grün drumherum und drinnen moderne, günstige Technik.
Eigentümer: Holt euch einen Energieberater – der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) ist meist gefördert und lohnt sich fast immer.
Fokus zuerst auf Heizung, dann Dach und Fassade, schließlich Fenster. In Longerich zahlt sich eine PV-Anlage besonders aus – offene Dächer, viel Sonne. Käufer: Energieausweis genau lesen – schlechte Klasse? Das ist euer Verhandlungs-Hebel. Sanierungskosten einplanen, Förderungen nutzen – und ihr habt plötzlich ein echtes Schnäppchen mit richtig viel Zukunft.
Der Zeitpunkt ist perfekt! Die Wärmewende rollt an – und macht Longerich noch interessanter.
Longerich landet bei einem mittleren Sanierungs-Score – der Rückstand ist überschaubar, das Potenzial aber riesig.
Bei geschätzten 35–45 % unsanierten Häusern liegt noch Arbeit vor uns. Aber Köln pumpt Fördergelder rein, und Longerich hat Grün, Ruhe und Familienvorteile. Wer saniert, verwandelt ein normales Haus schnell in einen echten Gewinner: ruhig, naturverbunden und zukunftssicher. Die nächsten Jahre werden spannend – und wertstabil. Ein Viertel, das gerade richtig Fahrt aufnimmt!
Dieser Bericht wurde Ihnen präsentiert von Ihrem Immobilienmakler Köln. Sie suchen eine Kapitalanlage in der Domstadt? Wir beraten Sie bei der Preisfindung im Verkaufsfall. Wir freuen uns auf Ihre Anfrage!
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