Dieser Stadtteil ist wahrlich geschichtsträchtig und bildet gemeinsam mit Altstadt-Süd das Zentrum von Köln. Der Stadtteil hat ungefähr 18.243 Einwohner und seine Fläche beträgt 2,456 Quadratkilometer.
Zentrumslagen zwischen Dom, Eigelstein und Kunibertsviertel | Stand: Januar 2026 Die Altstadt-Nord ist der Schmelztiegel Kölns. Der Immobilienmarkt ist hier durch eine extreme Knappheit an Wohnraum geprägt, da ein Großteil der Fläche gewerblich (Büro, Einzelhandel) genutzt wird. Während der Kern rund um die Hohe Straße rein kommerziell ist, bieten das Kunibertsviertel und der Eigelstein begehrte Wohnlagen. Die Preise für Eigentumswohnungen sind nach einer Korrektur in 2023 wieder stabil und steigen im Premiumsegment (z.B. Mediapark oder Rheinufer) bereits wieder an. ~6.300 € / m² Starke Spreizung zwischen Eigelstein und Mediapark. ~18,70 € / m² Neubau-Erstbezug oft jenseits der 23 €/m². ~2,8 % p.a. Fokus auf langfristigen Werterhalt ("Safe Haven"). ~65 % Hoher Nutzungsdruck durch Büroflächen. Wohnen in der Altstadt-Nord bedeutet maximale Zentralität und kulturelle Vielfalt. Der Mietmarkt ist durch eine extrem kurze Vermarktungsdauer gekennzeichnet. Wohnungen in Bahnhofsnähe werden oft innerhalb von 48 Stunden vermittelt. Die Altstadt-Nord bleibt das sicherste Investment in Köln. Die Transformation des Einzelhandels hin zu mehr Mischnutzung (Wohnen/Arbeiten) könnte langfristig neues Potenzial in den Seitenstraßen der Einkaufsmeilen schaffen. Für 2026 erwarten wir eine Fortsetzung des moderaten Preiswachstums, gestützt durch die Verknappung im Neubausegment.Marktbericht Köln Altstadt-Nord 2020-2025
1. Management Summary
Kaufpreis Wohnung
Mietpreis Wohnung
Rendite-Potential
Gewerbeanteil
2. Top-Wohnlagen Altstadt-Nord
3. Kaufpreisentwicklung (ETW)
Preise nach Mikrolage
Quartier
Ø Preis/m²
Trend
Kunibertsviertel 7.450 € Steigend Eigelstein 5.800 € Stabil Mediapark 8.100 € Steigend St. Gereon 6.900 € Leicht steigend 4. Mietpreisentwicklung
Mietpreise nach Segment
Segment
Miete 2025
Veränd.
Bestand (unsaniert) 15,90 € +3,2% Bestand (modernisiert) 19,10 € +5,8% Luxus / Penthouse 24,50 € +7,1% 5. Prognose & Fazit 2026
Herzlich willkomen im Herzen der Domstadt. Wohnen, wo Geschichte geschrieben wurde.
Mehr Infos vom Immobilienmakler Köln Altstadt Nord.
Die Kölner Altstadt-Nord gehört zu den bekanntesten Stadtteilen der Domstadt und ist weit mehr als nur ein touristisches Zentrum. Hier treffen Geschichte, Kultur und modernes Leben in einer dichten urbanen Struktur aufeinander. Das macht die Gegend sowohl für Investoren als auch für Bewohner besonders attraktiv. Zwischen historischen Bauten, lebendigen Geschäftsstraßen und modernen Wohnanlagen hat sich ein Immobilienmix entwickelt, der die Nachfrage kontinuierlich hochhält. Die Altstadt-Nord profitiert zudem von der zentralen Lage, der Nähe zum Rhein sowie einer hervorragenden Infrastruktur, die sowohl für private Wohninteressenten als auch für gewerbliche Mieter interessant ist.
Ein erheblicher Teil der Immobilien in der Altstadt-Nord hat einen historischen Hintergrund, der weit in die Stadtgeschichte zurückreicht. Viele Gebäude stammen aus dem 19. und frühen 20. Jahrhundert und zeichnen sich durch aufwendige Fassaden, hohe Decken und klassische Grundrisse aus. Besonders rund um den Kölner Dom und die nahegelegenen Plätze wie den Roncalliplatz oder den Wallrafplatz finden sich Objekte, die in der Vergangenheit oftmals als Wohnhäuser dienten und heute teilweise als repräsentative Büroflächen oder exklusive Eigentumswohnungen genutzt werden. Der Erhalt dieser Bauten stellt oft eine Herausforderung dar, doch genau dieser Charakter macht sie so begehrt. Immobilienkäufer schätzen den Charme und die unverwechselbare Architektur, auch wenn dies mit höheren Unterhalts- und Sanierungskosten verbunden sein kann.
Neben den historischen Gebäuden hat sich in der Altstadt-Nord in den letzten Jahren auch eine Reihe von modernen Wohn- und Gewerbeimmobilien etabliert. Besonders in den Randbereichen zur Neustadt hin wurden Neubauprojekte realisiert, die zeitgemäßen Wohnraum mit gehobener Ausstattung bieten. Großzügige Grundrisse, Tiefgaragen, Aufzüge und Balkone mit Blick auf die Altstadt machen diese Objekte zu gefragten Wohnadressen. Auch wenn die Preise hier deutlich über dem Durchschnitt liegen, sind die Wohnungen schnell vergeben. Viele Investoren sehen in diesen Projekten eine sichere Kapitalanlage, da die Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum in Köln konstant hoch bleibt. Die Nähe zu Einkaufsstraßen wie der Breite Straße oder der Ehrenstraße erhöht zusätzlich die Attraktivität dieser modernen Immobilien.
Ein besonderes Highlight innerhalb der Altstadt-Nord sind Immobilien, die direkt am Rhein oder in unmittelbarer Nähe gelegen sind. Wohnungen mit Blick auf den Fluss sind eine absolute Rarität und entsprechend hochpreisig. Insbesondere entlang der Rheinpromenade finden sich exklusive Eigentumswohnungen, die neben der Aussicht auch von der Nähe zu kulturellen Einrichtungen, Restaurants und Bars profitieren. Für viele Käufer spielen hier nicht nur die Wohnqualität, sondern auch der Prestige-Faktor eine große Rolle. Der Zugang zu dieser Art von Immobilien ist jedoch stark begrenzt, was die Preise noch weiter in die Höhe treibt. Auch für Kapitalanleger gelten solche Objekte als besonders wertstabil, da die Nachfrage nach Rheinblick-Immobilien konstant vorhanden ist.
Die Altstadt-Nord ist nicht nur als Wohnlage attraktiv, sondern auch als Standort für Unternehmen und Einzelhandel. Die Hohe Straße und die Schildergasse gehören zu den umsatzstärksten Einkaufsstraßen Deutschlands, was Immobilien in dieser Lage für Handelsketten und Investoren besonders interessant macht. Büroflächen in repräsentativen Gebäuden rund um den Dom oder den Hauptbahnhof sind ebenso stark nachgefragt, da sie von der zentralen Lage und der hervorragenden Anbindung profitieren. Viele historische Immobilien wurden in den letzten Jahren aufwendig saniert und für die gewerbliche Nutzung angepasst, wodurch sie eine Brücke zwischen Tradition und Moderne schlagen. Die Mietpreise sind hier entsprechend hoch, doch die zentrale Lage rechtfertigt in den Augen vieler Unternehmen die Investition.
Ein weiterer wichtiger Aspekt der Immobilienlandschaft in der Altstadt-Nord sind die kulturell geprägten Gebäude. Museen wie das Museum Ludwig oder das Römisch-Germanische Museum befinden sich in unmittelbarer Nähe und tragen zur besonderen Atmosphäre des Viertels bei. Auch wenn diese nicht klassisch am Markt gehandelt werden, beeinflussen sie den Wert der umliegenden Immobilien erheblich. Wohnungen in der Nähe kultureller Einrichtungen sind sowohl bei Einheimischen als auch bei Expats sehr begehrt, da sie eine hohe Lebensqualität versprechen. Der kulturelle Kontext steigert nicht nur die Nachfrage, sondern wirkt sich langfristig auch auf die Stabilität der Immobilienpreise aus.
Besonders interessant sind Immobilien, die unter Denkmalschutz stehen. In der Altstadt-Nord gibt es zahlreiche Objekte, die durch ihre historische Bedeutung geschützt sind. Für Käufer bedeutet dies nicht nur den Erwerb eines einzigartigen Stücks Stadtgeschichte, sondern oft auch steuerliche Vorteile. Gleichzeitig müssen sie jedoch die strengen Vorgaben für Sanierung und Modernisierung berücksichtigen, was mit erheblichen Kosten verbunden sein kann. Trotz dieser Einschränkungen sind denkmalgeschützte Eigentumswohnungen sehr gefragt, da sie eine unverwechselbare Kombination aus historischem Flair und modernem Wohnkomfort bieten. Für viele Käufer überwiegt hier der ideelle Wert, der den besonderen Charme dieser Immobilien ausmacht.
Die Immobilien in der Kölner Altstadt-Nord zeichnen sich durch eine hohe und beständige Nachfrage aus. Sowohl junge Berufstätige, die die zentrale Lage und die Nähe zu kulturellen Angeboten schätzen, als auch ältere Käufer, die den urbanen Charakter und die gute Infrastruktur bevorzugen, sind hier vertreten. Hinzu kommen zahlreiche Kapitalanleger, die von der Wertstabilität und den Mietpotenzialen profitieren möchten. Gerade durch die Mischung aus historischen Objekten, modernen Neubauten und exklusiven Rheinlagen entsteht ein Immobilienmarkt, der sich stark von anderen Stadtteilen unterscheidet und eine ganz eigene Dynamik entwickelt hat.
Die Altstadt-Nord ist durch ihre zentrale Lage zwischen Dom, Hauptbahnhof und Rhein ein hoch begehrtes und größtenteils abgeschlossenes Wohnviertel. Neue Bauprojekte sind hier Raritäten und konzentrieren sich auf anspruchsvolle Lückenbebauung, Dachgeschoss-Neuausbauten oder die Umwandlung von Gewerbeflächen in hochwertige Wohnquartiere.
Straße: Machabäerstraße / Johannisstraße / Am Alten Ufer Art des Baus: Exklusives Wohnquartier (Neubau und sanierte Bestandseinheiten) Bauvorhaben: Neubau von Wohneinheiten und umfassende Sanierung von Bestandshäusern. Das Ensemble liegt direkt am Rhein im Kunibertsviertel. Zielgruppe: Familien, Singles, Kapitalanleger. Preisspanne (Eigentumswohnungen): ca. 340.000 € bis über 1.839.000 € (je nach Größe, 37 m² - 161 m²).
Straße: Domkloster 2a Art des Baus: Mixed-Use-Objekt (Hotel, Einzelhandel) Bauvorhaben: Großes Bauvorhaben in unmittelbarer Domnähe. Fokus liegt auf hochwertigem Einzelhandel und Hotelnutzung. Fertigstellung ist für das Jahr 2025 geplant. Besonderheit: Die Entwicklung schafft keine neuen Wohnungen, sondern stärkt die zentrale Gewerbe- und Tourismusfunktion des Viertels. Preisangabe: Keine direkten Verkaufspreise für Wohnen verfügbar (Gewerbe/Hotel-Nutzung).
Straße: Hohe Straße 152–154 Art des Baus: Abriss und Neubau (Mixed-Use mit Wohnen) Bauvorhaben: Errichtung eines Gebäudes mit Einzelhandels-, Büro- und Wohnflächen (ca. 4 Wohneinheiten). Dies ist ein Beispiel für die seltene Wohnraumschaffung in der 1A-Lage. Fertigstellung: Voraussichtlich Q2/2027. Preisangabe: Preise für die 4 Wohneinheiten (ca. 500 m² Gesamtfläche) sind nicht öffentlich gelistet. Quadratmeterpreise für Neubau-ETW in Altstadt-Nord liegen durchschnittlich bei ca. 6.725 €/m².
Die Altstadt Nord zählt zu den teuersten Lagen Kölns. Neubauwohnungen erzielen hier in der Regel Höchstpreise, insbesondere bei Dom- oder Rheinblick.
Zusammenfassung: Die Altstadt-Nord investiert primär in hochwertige Wohn- und Mischnutzungsprojekte. Die Neubauten sind stark auf die Premium-Zielgruppe ausgerichtet, was sich in den hohen Quadratmeterpreisen und der Exklusivität der Angebote widerspiegelt. Aufgrund der Knappheit an Flächen sind größere, rein neue Wohnquartiere eine Seltenheit.
Die Altstadt Nord in Köln zählt zu den lebendigsten und geschichtsträchtigsten Stadtteilen, die zugleich eine enorme Dynamik im Bereich neuer Bauprojekte aufweisen. Zwischen historischen Gebäuden, engen Gassen und modernen Bürokomplexen entstehen hier Projekte, die sowohl architektonisch als auch wirtschaftlich eine wichtige Rolle für die Entwicklung der gesamten Innenstadt spielen. Besonders durch die Nähe zum Dom, dem Hauptbahnhof und den zentralen Verkehrsachsen ist die Altstadt Nord ein Standort mit herausragender Bedeutung, an dem Investoren, Bauträger und die Stadtverwaltung gleichermaßen großes Interesse zeigen.
Eines der bekanntesten Bauprojekte betrifft die kontinuierliche Neugestaltung des Domumfeldes, das die Aufenthaltsqualität in unmittelbarer Nähe des Kölner Wahrzeichens deutlich verbessern soll. Ziel ist es, die Verkehrsführung für Fußgänger, Radfahrer und Besucher zu optimieren und gleichzeitig Plätze zu schaffen, die eine einladende Atmosphäre bieten. Besonders wichtig ist dabei die denkmalgerechte Einbindung moderner Elemente, um den historischen Charakter zu bewahren und dennoch eine zeitgemäße Infrastruktur zu schaffen. Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie in der Altstadt Nord Tradition und Moderne miteinander in Einklang gebracht werden.
Die kulturelle Bedeutung der Altstadt Nord zeigt sich auch in den umfangreichen Baumaßnahmen rund um das Museumsquartier. Hierzu zählen das Museum Ludwig, das Römisch-Germanische Museum und das Wallraf-Richartz-Museum. Mit aufwendigen Sanierungen und Erweiterungen wird nicht nur die Bausubstanz modernisiert, sondern auch der Anspruch verfolgt, Köln als Kulturmetropole weiter zu stärken. Durch zusätzliche Ausstellungsflächen, eine bessere Anbindung an den öffentlichen Raum und modernisierte Gebäudetechnik sollen Besucher ein zeitgemäßes Kulturerlebnis genießen können. Die Projekte tragen somit maßgeblich zur Attraktivität des Viertels bei.
Ein besonders markantes Bauprojekt stellt das Vorhaben Am Domhof dar, bei dem moderne Büro- und Geschäftsräume in unmittelbarer Nähe des Kölner Doms entstehen. Dabei wird Wert darauf gelegt, architektonisch anspruchsvolle Lösungen zu finden, die sich harmonisch in das historische Stadtbild einfügen. Neben der Schaffung neuer Arbeitsplätze ist das Projekt auch ein Signal für die wirtschaftliche Stärke Kölns, da es Unternehmen attraktive Flächen in bester Innenstadtlage bietet. Gerade in der Altstadt Nord ist die Balance zwischen wirtschaftlicher Nutzung und städtebaulicher Sensibilität ein entscheidender Faktor, den dieses Bauvorhaben exemplarisch verdeutlicht.
Auch der Wohnungsmarkt in der Altstadt Nord wird durch Neubauten und Nachverdichtungen beeinflusst. Da die Nachfrage nach innerstädtischem Wohnraum konstant hoch bleibt, entstehen Projekte, die moderne Wohnungen mit urbanem Flair kombinieren. Hierbei werden nicht nur neue Gebäude errichtet, sondern auch bestehende Bauten saniert und umgestaltet. Oftmals entstehen attraktive Wohnkonzepte, die sowohl Singles als auch Familien ansprechen und durch die Nähe zu Kultur, Gastronomie und Arbeitsplätzen besonders reizvoll sind. Dieser Trend verdeutlicht, dass die Altstadt Nord nicht nur touristisch, sondern auch als Wohnstandort eine wichtige Rolle spielt.
Parallel zu den Bauprojekten im Bereich Wohnen und Kultur wird auch die Verkehrsinfrastruktur kontinuierlich angepasst. Die Erweiterung der U-Bahn-Linien, neue Fahrradwege und die Umgestaltung von Plätzen sollen dafür sorgen, dass die Altstadt Nord für Anwohner und Besucher gleichermaßen attraktiv bleibt. Besonders die Verkehrsführung rund um den Hauptbahnhof und den Dom ist Teil komplexer Planungen, die langfristig zu einer verbesserten Erreichbarkeit und einer höheren Aufenthaltsqualität führen sollen. Diese Maßnahmen ergänzen die städtebaulichen Entwicklungen und zeigen, dass Bauprojekte in der Altstadt Nord immer im Kontext einer ganzheitlichen Stadtentwicklung zu betrachten sind.
Die Vielzahl an Projekten verdeutlicht, dass Investoren und Bauträger die Altstadt Nord längst als einen der wichtigsten Standorte Kölns erkannt haben. Dabei reicht die Bandbreite von internationalen Immobiliengesellschaften bis hin zu lokalen Entwicklern, die spezifische Projekte umsetzen. Diese Akteure tragen dazu bei, dass die Bauvorhaben nicht nur in ihrer Größe, sondern auch in ihrer Vielfalt beeindruckend sind. Während die einen auf große Gewerbeflächen setzen, widmen sich andere der Umgestaltung kleinerer Immobilien, die durch kreative Nutzungskonzepte zu neuem Leben erweckt werden. So entsteht ein facettenreiches Bild, das den Charakter der Altstadt Nord prägt und ständig weiterentwickelt.
Die Altstadt Nord ist ein Markt der Superlative, dessen Preise durch die Seltenheit des Wohnraums und die historische Lage definiert werden.
Charakter: Exklusivste Lagen, oft denkmalgeschützt oder moderne Premium-Neubauten mit Rheinblick. Höchster Prestigefaktor.
Prämie: Hier werden Spitzenwerte von 9.500 € bis über 13.000 €/m² für Neubau/sanierten Altbau erzielt. Mieten liegen konstant über 20 €/m².
Struktur: Dichter bebaut, Mischung aus historischen Bauten und Nachkriegsarchitektur. Hohe Urbanität, teils höhere Lärmbelastung.
Marktwert: Der Durchschnitt liegt bei 6.500 € bis 8.500 €/m² für Bestandswohnungen, stabile Mieten von 17 bis 20 €/m².
Die Altstadt Nord ist das Herzstück des Kölner Verkehrsnetzes, was ihre Attraktivität für Bewohner und Gewerbetreibende steigert.
Hauptbahnhof: Überregionale Anbindung an ICE, RE und S-Bahn direkt am Dom.
KVB: Höchste Taktdichte an den Haltestellen Neumarkt, Appellhofplatz und Breslauer Platz (fast alle innerstädtischen Linien).
PKW: Durch Fußgängerzonen stark eingeschränkt; wenige private Parkmöglichkeiten. Tiefgaragen-Plätze sind rar und hochpreisig.
Gehdistanz: Alle zentralen Anlaufstellen (Einkauf, Kultur, Arbeit) sind fußläufig erreichbar.
In der Altstadt Nord investiert man nicht für die Rendite, sondern für die absolute Wertbeständigkeit und den inflationsgeschützten Sachwert.
Level: Die Bruttorenditen sind mit 2,0 bis 2,8 Prozent extrem niedrig, da die Kaufpreise zu den höchsten der Stadt zählen.
Vorteil: Die Gefahr von Leerstand ist faktisch nicht existent, was die Investition trotz niedriger Rendite hochattraktiv macht.
Objektfokus: Gewerbeimmobilien (Hohe Straße, Schildergasse) bieten die höchsten Mieten und stabile Verträge.
Wohnen: Kleine, gut sanierte Altbauwohnungen nahe des Hauptbahnhofs sind ideal für Expats/Business-Pendler mit hoher Mietbereitschaft.
Die Altstadt Nord ist das exklusivste und unveränderbarste Investment-Segment Kölns. Die Preise werden durch die Knappheit des Angebots geschützt.
Kaufpreisziel: Bestand wird stabil bei 7.500 bis 9.000 €/m² liegen. Das Wachstum findet primär in den Spitzenpreisen statt.
Premium: Rheinblick- oder Dom-nahe Neubauten können die Grenze von 13.000 €/m² dauerhaft überschreiten.
Chancen: Wohnen im Herzen der Stadt, umgeben von Geschichte, Kultur und exzellenter Infrastruktur.
Empfehlung: Der Kauf ist eine Generationen-Investition. Eigennutzer sollten den hohen ideellen Wert und die Einzigartigkeit der Lage berücksichtigen.
Die Altstadt Nord – das Zentrum Kölns – ist durch extrem hohe Bodenrichtwerte in den Gewerbe- und Top-Wohnlagen am Dom geprägt. Dies hat besondere Konsequenzen für die Neuberechnung der Grundsteuer nach dem Bundesmodell (NRW).
Einfluss: Die Altstadt Nord weist die höchsten Bodenrichtwerte Kölns auf. Die neue Grundsteuer legt einen deutlich stärkeren Fokus auf diesen Wert.
Folge: Die steuerliche Belastung verschiebt sich zugunsten der Bodenkomponente. Dies kann bei Objekten mit älterer Bausubstanz auf sehr teurem Grund zu einer spürbaren Erhöhung der Grundsteuer führen.
Gewerbeimmobilien: Lagen wie Hohe Straße und Schildergasse werden durch die hohen Bodenwerte stark beeinflusst, was die laufenden Kosten für Gewerbetreibende und Investoren erhöht.
Wohnen: Besonders kleinere Altbauwohnungen nahe dem Dom oder Hauptbahnhof erleben oft eine höhere Belastung, da die Bodenwerte im Vergleich zum Baujahr überproportional gestiegen sind.
Fazit für Eigentümer: Die Altstadt Nord bleibt eine der wertstabilsten Lagen. Die gestiegenen Bodenwerte werden die Grundsteuer zwar erhöhen, dies wird jedoch durch die hohe Wertentwicklung und die einfache Umlagefähigkeit der Kosten bei Vermietung kompensiert.
Die Altstadt-Nord zählt traditionell zu den hochpreisigsten Lagen Kölns. Die Werte basieren hier oft auf der Nutzung für Geschosswohnungsbau und Mischgebiete (Kerngebiet).
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Altstadt-Nord) | Bandbreite der Richtwerte (ca.) |
|---|---|---|
| Prognose/Daten für Stichtag 01.01.2025* | ca. 4.235 € | MIN 1.690 € / MAX 24.000 € |
| Entwicklung zum Vorjahr (ca. 2024)* | ca. -13,9 % |
Hintergrundinformationen zu Köln-Altstadt-Nord:
*Die angegebenen Durchschnittswerte (Datenbasis von Immobiliendienstleistern) sind als Richtwerte und Prognosen zu verstehen. Die offiziellen Werte werden vom Gutachterausschuss veröffentlicht. Insbesondere in der Altstadt sind die Werte stark von der genauen Lage (Wohnen vs. 1a-Geschäftslage) abhängig.
Hauptattraktion in dem Stadtteil ist zweifelsohne der weltberühmte Kölner Dom! Das mächtige Wahrzeichen von Köln ist mit Fug und Recht Weltkulturerbe. Weitere bekannte Sehenswürdigkeiten sind das Rathaus, viele Museen und das Zeughaus. Hier präsentieren sich auch Kirchen in romanischem Stil und zahlreiche geschichtsträchtige Bürgerhäuser. Durch den 2. Weltkrieg wurde viel zerstört und teilweise handelt es sich um Rekonstruktionen. Die Glockengasse 4 zeigt eine Rekonstruktion eines Stammhauses von „4711“.
Der Dom von Köln gilt mit Stolz als Wahrzeichen dieses Stadtteils. Das Weltkulturerbe ist 157,38 Meter hoch und der drittgrößte Kirchenbau auf der ganzen Welt. Dieses mächtige, erhabene Bauwerk muss man einfach einmal gesehen haben! Das Gebäude ist im Gotik-Stil erbaut und ist nur 250 Meter vom Rheinfluss entfernt. Der Dom liegt in der Nähe des Hauptbahnhofes. Der Dom zu Köln wurde auf einem kleinen Hügel errichtet. Dieser wird Domhügel genannt und der Dom ragt 17 Meter über dem Rheinfluss. Schon im 13. Jahrhundert wurde mit dem Bau begonnen, aber es dauerte bis ins 19. Jahrhundert bis zu seiner Vollendung. Zwischen den Jahrhunderten lagen allerdings Baustopps. Er zählt zu den Sehenswürdigkeiten Deutschlands mit den meisten Besuchern! Ungefähr 30.000 Touristen und Gäste besuchen das schöne Kirchenbauwerk!
Was zeichnet dieses Viertel für Besucher und Bewohner aus? Der Immobilienmakler Weihofen geht für Sie ins Detail.
Wie fühlt es sich an, dort zu leben, wo andere Urlaub machen? Die Kölner Altstadt-Nord ist für viele Besucher das pulsierende Herz der Stadt, eine Kulisse aus Dom, Rhein und historischen Gassen. Doch hinter den Postkartenmotiven verbirgt sich ein authentisches, lebendiges und überraschend familienfreundliches Veedel. Wer hier eine neue Heimat sucht, sei es als junge Familie oder als Neukölner, der fragt sich zu Recht: Wie hoch ist die Lebensqualität jenseits der Touristenströme? Was macht diesen Stadtteil zu einem echten Zuhause?
Die Lösung findet sich in den sogenannten „Dritten Orten“. Dieser Begriff stammt vom Soziologen Ray Oldenburg und bezeichnet jene wichtigen Orte im Leben, die weder unser Zuhause (erster Ort) noch der Arbeitsplatz (zweiter Ort) sind. Gemeint sind Cafés, Bibliotheken, Parks, Marktplätze, Kneipen, Stadtteilzentren oder einfach nur die Bank am Spielplatz – also all die Plätze, an denen man ohne großen Anlass hingeht, Leute trifft, ins Gespräch kommt und sich einfach „dazugehörig“ fühlt. Genau diese Orte bilden das unsichtbare soziale Netz eines Stadtteils. Sie ermöglichen lockere, ungezwungene Begegnungen, schaffen Zugehörigkeit und machen das tägliche Leben lebenswerter. Je mehr solcher lebendigen Dritten Orte ein Viertel hat, desto höher ist in der Regel auch die empfundene Lebensqualität der Menschen, die dort leben.
Diese Analyse nimmt genau diese "weichen Faktoren" unter die Lupe, die bei der Wohnungssuche oft den Ausschlag geben. Wir tauchen tief in die Infrastruktur der Altstadt-Nord ein und beleuchten drei entscheidende Bereiche, die für Familien und Zuzügler von höchster Relevanz sind:
Begleiten Sie uns auf einer Entdeckungsreise durch die Altstadt-Nord, die zeigt, dass dieses historische Viertel weit mehr ist als eine Sehenswürdigkeit – es ist ein Ort zum Ankommen, Leben und Wohlfühlen.
Die Vorstellung, im Herzen einer Metropole wie Köln eine Familie großzuziehen, scheint für viele mit Kompromissen verbunden zu sein: lange Wege, Anonymität, fehlende Infrastruktur. Die Altstadt-Nord tritt den Gegenbeweis an. Sie entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als ein Stadtteil, der urbanes, zentrales Wohnen und ein gut funktionierendes Familienleben nicht als Widerspruch, sondern als Symbiose versteht. Die Dichte und Vielfalt an Bildungs- und Betreuungseinrichtungen ist ein starkes Fundament für diese Lebensqualität.
Die Sorge um einen Kitaplatz treibt viele Eltern um. In der Altstadt-Nord ist die Ausgangslage erfreulich robust. Mit rund 17 Kindertageseinrichtungen direkt im Stadtteil ist eine bemerkenswerte Versorgungsdichte gegeben. Diese Zahl allein ist schon ein starkes Argument, doch die wahre Qualität zeigt sich in der Vielfalt der Angebote. Hier findet sich für nahezu jedes pädagogische Konzept und jede familiäre Präferenz der passende Träger.
Die Bandbreite reicht von städtischen Einrichtungen wie der Städt. Kita in der Weidengasse, die eine verlässliche kommunale Betreuung gewährleisten, bis hin zu kirchlichen Trägern, die oft eine wertebasierte Erziehung in den Vordergrund stellen, wie beispielsweise die Katholische Kindertagesstätte Casa Italia. Diese Vielfalt wird durch zahlreiche private Träger und Elterninitiativen ergänzt, die spezifische pädagogische Schwerpunkte setzen. Ein herausragendes Beispiel hierfür sind die Fröbel-Kindergärten (z.B. St. Kunibert oder Maria Montessori), die für ihre modernen und kindzentrierten Konzepte bekannt sind.
Ein besonderes Juwel in der Betreuungslandschaft ist die Kita Groß St. Martin. Als bilinguale Einrichtung (deutsch-spanisch) unterstreicht sie nicht nur die Internationalität des Viertels, sondern bietet ein einzigartiges Bildungsangebot. Auch wenn sie aufgrund von Sanierungsarbeiten einen neuen Standort sucht – bevorzugt in der Altstadt-Nord oder -Süd –, zeigt ihr Bestehen den Bedarf und die Wertschätzung für solche speziellen Konzepte im Herzen der Stadt (Quelle: CariKids gGmbH).
Die Vergabe von Kitaplätzen in Köln wird zentral über das Online-Portal "LITTLE BIRD" gesteuert. Unabhängig vom Träger können Eltern ihr Kind hier vormerken lassen. Es ist ratsam, dies so früh wie möglich zu tun, idealerweise direkt nach der Geburt. Das System ermöglicht es, mehrere Wunsch-Kitas anzugeben. Sollte in der Wunscheinrichtung kein Platz frei sein, bemüht sich das Amt für Kinder, Jugend und Familie, ein alternatives Angebot zu unterbreiten. Diese zentrale Anlaufstelle (Stadt Köln) vereinfacht den Prozess erheblich und schafft Transparenz.
Die gute Versorgung setzt sich nach der Kitazeit nahtlos fort. Die Altstadt-Nord bietet eine beeindruckende Bildungslandschaft, die den gesamten Weg von der Einschulung bis zum Abitur abdeckt. Die zentrale Lage und die Kompaktheit des Viertels führen zu einem unschätzbaren Vorteil für Familien: kurze und sichere Schulwege, die oft zu Fuß, mit dem Roller oder dem Fahrrad bewältigt werden können. Dies fördert nicht nur die Selbstständigkeit der Kinder, sondern entlastet auch den Familienalltag erheblich.
Das Angebot ist umfassend und deckt alle gängigen Schulformen ab:
Besonders zukunftsweisend ist der Ansatz der "Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN)". Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Ansammlung von Schulen, sondern um einen aktiven Verbund von Bildungs- und Stadtteileinrichtungen rund um den Klingelpützpark (Quelle: BAN-Koeln.de). Dieser vernetzte Ansatz, der Einrichtungen wie Studienhäuser, Mensen und Lehrküchen gemeinsam nutzt, sprengt die Grenzen der einzelnen Schule und schafft einen ganzheitlichen Lern- und Lebensort. Für Familien bedeutet dies, dass ihre Kinder in einem modernen, kooperativen und ressourcenreichen Umfeld aufwachsen, das weit über den klassischen Unterricht hinausgeht.
Innenstadt und Natur – ein Widerspruch? Nicht in der Altstadt-Nord. Wer hier lebt, muss nicht weit fahren, um durchzuatmen, Sport zu treiben oder einfach nur im Grünen zu entspannen. Der Stadtteil löst diesen scheinbaren Gegensatz auf elegante Weise durch eine clevere Kombination aus linearen Parks, strategischen Anbindungen und einem Blick in eine noch grünere Zukunft. Die Erholungsmöglichkeiten sind nicht nur vorhanden, sie sind ein integraler Bestandteil des täglichen Lebens.
Die wohl längste und schönste Parkanlage der Altstadt-Nord ist der Rhein selbst – oder besser gesagt, seine Uferpromenade. Sie ist weit mehr als nur ein Weg von A nach B. Sie ist die zentrale Freizeitader des Veedels, ein linearer Park, der sich über Kilometer erstreckt und zu jeder Tages- und Jahreszeit eine hohe Aufenthaltsqualität bietet. Hier mischen sich Jogger mit Spaziergängern, Familien mit Touristen. Zahlreiche Bänke laden zum Verweilen mit Blick auf den Fluss und die Skyline ein, während die angrenzende Gastronomie das Erlebnis abrundet (Quelle: TripAdvisor). Für die Anwohner ist die Rheinpromenade der unkomplizierte Kurzurlaub vor der Haustür – der Ort für den morgendlichen Lauf, den Spaziergang nach Feierabend oder das Eis am Sonntagnachmittag.
Was viele nicht wissen: Die Altstadt-Nord besitzt einen direkten Anschluss an Kölns berühmten Inneren Grüngürtel. Diese riesige, ringförmige Grünfläche, einst auf dem Gelände der preußischen Festungsanlagen unter Konrad Adenauer angelegt, ist die grüne Lunge der Innenstadt (Quelle: koeln.de). Der nördliche Teil dieses Rings, manifestiert durch Grünanlagen entlang des Theodor-Heuss-Rings und am Hansaplatz, gehört direkt zur Altstadt-Nord. Von hier aus ist es nur ein Katzensprung zu ikonischen Parkanlagen, die ebenfalls Teil des Grüngürtels sind. Der Stadtgarten, Kölns ältester Park, ist mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln in wenigen Minuten erreichbar und bietet mit seinem alten Baumbestand, dem Biergarten und dem Konzertsaal ein beliebtes Ausflugsziel für Jung und Alt.
Während der Rhein und der Grüngürtel die großen Erholungsräume darstellen, ist der Klingelpützpark das grüne Herz für die direkte Nachbarschaft. Mit seinen rund zwei Hektar ist er eine überschaubare, aber immens wichtige Oase im dicht bebauten Umfeld (Quelle: Wikipedia). Er ist der klassische "Park um die Ecke" – perfekt für die schnelle Mittagspause im Freien, den Besuch auf dem Spielplatz nach der Kita oder das Treffen mit Freunden auf der Wiese. Seine zentrale Rolle wird durch die bereits erwähnte "Bildungslandschaft Altstadt Nord" noch verstärkt, die sich um den Park gruppiert und ihn zu einem sozialen und pädagogischen Mittelpunkt macht.
Die Lebensqualität eines Stadtteils bemisst sich nicht nur am Status quo, sondern auch an seinem Entwicklungspotenzial. Und hier hat die Altstadt-Nord einen entscheidenden Trumpf in der Hand. Die Stadt Köln plant den Bau einer neuen Fuß- und Radwegbrücke, die den Stadtteil auf Höhe des Theodor-Heuss-Rings direkt mit dem rechtsrheinischen Rheinpark in Deutz verbinden wird (Quelle: Stadt Köln, Jan. 2025). Dieses Projekt, dessen Planung 2025 beginnt, wird die Erholungsmöglichkeiten für die Anwohner exponentiell erweitern. Der Rheinpark, eine riesige, preisgekrönte Parkanlage mit Spielplätzen, Thermalbad und weiten Wiesen, wird dann quasi per Fahrrad oder zu Fuß erreichbar sein. Diese zukünftige Verbindung ist mehr als nur Infrastruktur; sie ist ein Versprechen für eine weiter steigende Lebens- und Freizeitqualität und positioniert die Altstadt-Nord als einen dynamischen und zukunftsorientierten Wohnstandort.
Dies ist das Herzstück unserer Analyse, denn hier geht es um die Seele des Viertels. Was bewahrt die Altstadt-Nord davor, eine anonyme, rein funktionale Innenstadt zu sein? Es ist die außergewöhnlich hohe Dichte an charaktervollen "Dritten Orten", allen voran die Fülle an inhabergeführten Cafés, Bars und Restaurants. Sie sind die Wohnzimmer des Veedels, die Orte, an denen aus Nachbarn Freunde werden und an denen das Gefühl von Gemeinschaft entsteht. Die These lautet: Die Individualität dieser Orte ist der stärkste Schutzschild gegen die Anonymität der Großstadt und der entscheidende Faktor für das einzigartige, persönliche Flair der Altstadt-Nord.
Während es selbstverständlich auch die bekannten Ketten für den schnellen Kaffee gibt, wird das eigentliche Lebensgefühl von den individuellen Konzepten geprägt. Die Beweisführung erfolgt nicht über abstrakte Zahlen, sondern über ein Kaleidoskop an konkreten Beispielen, die die Vielfalt und Qualität dieser Orte greifbar machen.
Wer Kaffee nicht nur trinkt, sondern zelebriert, findet in der Altstadt-Nord ein wahres Paradies. Hier haben sich Röstereien und Cafés etabliert, die höchsten Wert auf Qualität, Herkunft und Zubereitung legen. Das hommage in der Friesenstraße ist eine Institution: gemütlich, immer gut besucht und bekannt für exzellenten Spezialitätenkaffee und die legendären, frisch gebackenen Pastéis de Nata. Am Rande des Viertels, am Friesenplatz, lockt das Kaffeesaurus mit einer modernen, hellen Atmosphäre, eigener Rösterei und einem ganztägigen Frühstücksangebot – ein Hauch von Amsterdam mitten in Köln (Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger). Ein echter Nachbarschafts-Tipp ist das Jlöcklich – il caffè felice am Gereonswall. In rotem Backstein gelegen, strahlt es einen herzlichen Charme aus und ist der perfekte Ort für eine entspannte Pause abseits des Trubels.
Manchmal ist der Ort genauso wichtig wie das, was in der Tasse ist. Die Altstadt-Nord bietet eine beeindruckende Zeitreise durch die Kaffeehauskultur. Das Café Reichard, direkt gegenüber dem Domportal, ist eine Legende. Seit 1905 empfängt es seine Gäste mit opulenter Tortenkunst und einer grandiosen Aussicht (Quelle: koelntourismus.de). Ähnlich traditionsreich ist das Café Jansen by Fassbender, dessen Einrichtung an die Wirtschaftswunderjahre erinnert und eine gediegene Atmosphäre für den Kaffeeklatsch am Nachmittag schafft. Wer es historisch, aber modern interpretiert mag, ist im Wartesaal am Dom richtig. Der ehemalige Wartesaal des Hauptbahnhofs wurde in ein stilvolles Restaurant mit Bar und Café verwandelt und bietet ein einzigartiges Ambiente (Quelle: OpenTable).
Die spannendsten Orte sind oft die, die man nicht auf den ersten Blick findet. Das Noorhaus Café, etwas versteckt in der Kleinen Budengasse, ist so ein Geheimtipp. Es überzeugt mit einer kreativen, farbenfrohen Einrichtung und einer ebenso bunten Speisekarte, die besonders Frühstücksfans begeistert. Im Agnesviertel, das direkt an die Altstadt-Nord angrenzt, findet sich mit dem Meramanis Coffee Roaster ein Spezialist für indonesischen Kaffee. Hier kann man exotische Besonderheiten wie Pandan-Käsekuchen probieren und in eine andere Kaffeewelt eintauchen (Quelle: Kölner Stadt-Anzeiger).
Die Gemeinschaft der Altstadt-Nord findet nicht nur bei Kaffee und Kuchen statt. Die traditionellen Brauhäuser wie das Gaffel am Dom sind seit jeher soziale Ankerpunkte. Hier kommen Alt- und Neukölner, Handwerker und Akademiker bei einem Kölsch zusammen. Sie sind gelebte kölsche Kultur und unverzichtbare "Dritte Orte". Ebenso spielen die großen Plätze wie der Alter Markt und der Heumarkt eine zentrale Rolle. Sie sind nicht nur Kulisse für Feste, sondern im Alltag die pulsierenden "Wohnzimmer" des Viertels, auf denen das Leben stattfindet und die auch für Anwohner wichtige Treffpunkte und Orientierungspunkte sind.
Nach der detaillierten Betrachtung der "Dritten Orte" und der Lebensinfrastruktur zeichnet sich ein klares Bild: Die Kölner Altstadt-Nord ist weit mehr als eine touristische Kulisse. Sie ist ein hochfunktionaler, charmanter und außerordentlich lebenswerter Stadtteil, der die Vorteile des urbanen Lebens mit einer überraschenden Gemütlichkeit und Gemeinschaft verbindet. Die Analyse der Bildungslandschaft, der Erholungsmöglichkeiten und der gastronomischen Szene liefert eine eindeutige Conclusio: Hier lässt es sich nicht nur wohnen, hier lässt es sich leben.
Die Altstadt-Nord beweist eindrucksvoll, dass sich das pulsierende Stadtleben und ein sicheres, gut versorgtes Familienumfeld nicht ausschließen. Die hohe Dichte an Kitas mit vielfältigen Konzepten und das lückenlose Schulangebot bis zum Abitur schaffen eine verlässliche Bildungsinfrastruktur mit unschlagbar kurzen Wegen. Grüne Fluchten wie die weitläufige Rheinpromenade, der nachbarschaftliche Klingelpützpark und die strategische Anbindung an den Grüngürtel bieten den nötigen Ausgleich zum städtischen Trubel. Für Familien, die die Energie der Stadt lieben, aber nicht auf eine kindgerechte Umgebung verzichten wollen, bietet die Altstadt-Nord eine seltene und wertvolle Kombination.
Wer neu in Köln ist und schnell Anschluss finden möchte, findet in der Altstadt-Nord ein offenes und einladendes Umfeld. Die Fülle an charaktervollen "Dritten Orten" – von der hippen Kaffeerösterei über das traditionelle Kaffeehaus bis zum urigen Brauhaus – macht es leicht, das Veedel zu seinem eigenen zu machen und Teil der Gemeinschaft zu werden. Anstatt anonymer Ketten prägen hier individuelle Inhaber das Straßenbild und schaffen Orte mit persönlicher Note, an denen man schnell ins Gespräch kommt. Die hervorragende Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die fußläufige Erreichbarkeit von Kultur, Gastronomie und Freizeitangeboten machen den Stadtteil zum idealen Ausgangspunkt, um Köln in all seinen Facetten zu entdecken.
Wohnen in der Altstadt-Nord bedeutet, die reiche Geschichte Kölns direkt vor der Haustür und die lebendige, gemeinschaftliche Zukunft des Veedels unmittelbar um die Ecke zu haben.
Köln Altstadt Nord, das pulsierende Herz der Stadt mit seinen engen Gassen, historischen Fassaden und dem unvergleichlichen Flair rund um den Dom, ist für viele der Inbegriff von urbanem Leben. Als Kölner Immobilienexperte kenne ich die enorme Nachfrage nach Immobilien in diesem Viertel – doch bei der Energieeffizienz zeigt sich in vielen Altbauten noch ein erheblicher Handlungsbedarf, der den Wert und die Zukunftsfähigkeit oft unterschätzt.
Der Bestand wird vor allem von Gründerzeit- und Wilhelminischen Mehrfamilienhäusern geprägt, ergänzt durch einige Nachkriegsbauten und vereinzelte Neuentwicklungen. In diesem Check werfen wir einen präzisen Blick darauf: Welcher Anteil ist bereits saniert? Wo besteht der größte Stau? Mit aktuellen Köln-weiten Daten und fundierten Schätzungen für die Altstadt Nord entsteht ein ehrlicher und praxisnaher Überblick, der Käufern und Eigentümern echte Orientierung gibt.
Altstadt Nord erstreckt sich nördlich des Doms bis hin zu Eigelstein und Agnesviertel – ein Viertel, das historischen Charme mit urbaner Lebendigkeit verbindet und eine unschlagbare Anbindung an alle Teile der Stadt bietet.
Der Bestand umfasst überwiegend Mehrfamilienhäuser aus der Gründerzeit um 1900, mit hohen Decken, Stuck und oft denkmalgeschützter Fassade, sowie einige Bauten aus den 50er bis 80er Jahren. Das Durchschnittsalter der Gebäude in Köln liegt bei etwa 50 Jahren, in Altstadt Nord tendenziell deutlich höher durch den starken historischen Anteil. Neuere Bauten sind selten, doch Modernisierungen – oft unter strengen Denkmalschutzauflagen – gewinnen an Dynamik. Altstadt Nord strahlt ein einzigartiges, urbanes Flair aus – allerdings fordern viele Häuser einen gezielten energetischen Aufschwung, um den heutigen Komfort- und Wertansprüchen gerecht zu werden.
In Köln insgesamt weisen 40 bis 50 Prozent der Gebäude schwache Energieklassen auf – der Sanierungsstau ist cityweit ein zentrales Thema.
Für Altstadt Nord ergibt sich ein besonderes Bild: Als historisches Zentrum mit einem hohen Anteil an denkmalgeschützten Gründerzeitbauten ist der Stand etwas besser als in reinen Außenbezirken, doch auch hier besteht Bedarf. Viele Objekte haben noch alte Etagenheizungen, unzureichende Dämmung oder historische Fenster. Positiv zu vermerken ist jedoch, dass Sanierungen hier stärker voranschreiten, oft durch engagierte Eigentümer, Investoren und Förderprogramme, die auch im Denkmalschutz greifen. Schätzungen gehen von etwa 50 bis 60 Prozent sanierten oder teilweise modernisierten Objekten aus, während der Rest klaren Handlungsbedarf zeigt. Altstadt Nord liegt damit deutlich über dem Kölner Durchschnitt – das verbleibende Potenzial ist jedoch nach wie vor hoch, besonders bei den wertvollen Altbauten.
Den Sanierungs-Score für Altstadt Nord würde ich auf einer Skala von 1 bis 10 bei etwa 6 bis 7 einordnen – ein solider Wert, der Fortschritt und Potenzial in Balance hält.
In Köln dominieren Klassen D oder schlechter. Altstadt Nord schneidet besser ab: Wahrscheinlich rund 50 Prozent in A/B/C (gut oder teilsaniert), 30 Prozent in D/E und 20 Prozent in F-H (deutlicher Stau). Gründerzeitbauten und historische Häuser prägen das Bild, die Effizienz liegt oft im mittleren Bereich. Studien zur Stadt Köln sehen ein enormes Wertsteigerungspotenzial durch Sanierungen – Altstadt Nord profitiert davon in besonderem Maße. Wer hier investiert, hebt den Wert schnell und nachhaltig, besonders in den begehrten, zentralen Straßen.
Der Stau in Altstadt Nord ist zu sehen, aber überschaubar: Viele Gebäude aus der Gründerzeit oder den 70er/80er Jahren arbeiten mit veralteten Heizsystemen und unzureichender Isolierung – der Verbrauch bleibt hoch, die Kosten steigen.
Das Potenzial ist jedoch beeindruckend! Zentrale Lage, sonnige Dächer und historische Substanz eignen sich hervorragend für Photovoltaik oder Wärmepumpen, auch unter Denkmalschutz. Förderprogramme wie KfW machen Sanierungen attraktiv und bezahlbar. In Köln warten Tausende unsanierte Einheiten, Altstadt Nord ist dabei. Wer investiert, senkt den Verbrauch um die Hälfte und steigert den Wert um 15 bis 20 Prozent. Ideal für anspruchsvolle Eigentümer, die historischen Charme mit moderner Effizienz verbinden wollen.
Eigentümer sollten einen Energieberater hinzuziehen – der individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird oft gefördert und ist speziell für denkmalgeschützte Objekte angepasst.
Setzen Sie Prioritäten: Heizungstausch (z. B. Fernwärme oder Wärmepumpe), Innendämmung, neue Fenster. In Altstadt Nord lohnt sich Solar durch die sonnigen Dächer und zentrale Lage besonders. Käufer: Schauen Sie den Energieausweis kritisch an – eine schlechte Klasse? Grund zum Verhandeln, Sanierung einpreisen. Mit Förderungen wird es realistisch – und hochattraktiv.
Greifen Sie zu! Die Wärmewende rollt an – und macht Altstadt Nord noch begehrter.
Altstadt Nord zeigt einen guten Sanierungs-Score – der Stau ist überschaubar, das Potenzial strahlt hell.
Mit geschätzt 35 bis 45 Prozent unsanierten Objekten liegt Arbeit vor uns. Doch Köln treibt Programme voran, und Altstadt Nord nutzt seine zentrale, historische Lage optimal. Saniert wird es zum echten Highlight: Urban, charmant und effizient. Die Zukunft sieht grün und wertvoll aus. Ein Viertel, das begeistert!
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