GEG (Gebäudeenergiegesetz) & Kommunale Wärmeplanung

Wir erklären Ihnen die wichtigesten Punkte aus dem GEG

GEG und Kommunale Wärmeplanung: Das Top-Thema für Immobilienbesitzer

Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) und die kommunale Wärmeplanung sind aktuell die großen Themen, die Kölner Haus- und Wohnungsbesitzer umtreiben. Diese Regelungen pushen die Wärmewende richtig voran – und wirken sich direkt auf den Wert von Bestandsimmobilien aus.

Viele Eigentümer in Köln fragen sich gerade: Kommt bald Fernwärme in meine Straße, oder muss ich selbst in eine Wärmepumpe investieren? Die Antworten darauf beeinflussen nicht nur die Heizkosten, sondern auch, was die Immobilie auf dem Markt wert ist. Kein Wunder, dass das Thema in den Veedeln von Ehrenfeld bis Rodenkirchen hochkocht.

Was ist das Gebäudeenergiegesetz (GEG)?

Das GEG gibt es seit 2020. Es packt frühere Vorschriften wie EnEV und EEG-Anteile in einen Topf.

Die Novelle 2024 hat die Schrauben angezogen: Neue Heizungen müssen mindestens 65 Prozent erneuerbare Energien nutzen. Fernwärme zählt dazu, solange sie klimafreundlich ist – ein Pluspunkt für verdichtete Kölner Quartiere.

Für Bestandsimmobilien greift die Pflicht gestaffelt, stark abhängig von der kommunalen Wärmeplanung, die bis Mitte 2026 vorliegen muss. In Köln bedeutet das: Viele warten gespannt auf den finalen Plan, der zeigt, wo Fernwärme kommt und wo man selbst ranmuss – eine echte Zukunftsfrage für jeden Immobilienbesitzer hier am Rhein.

Makler Köln

Die Rolle der kommunalen Wärmeplanung

Das Wärmeplanungsgesetz zwingt alle Kommunen, konkrete Pläne für eine klimaneutrale Wärmeversorgung bis 2045 aufzustellen.

Große Städte wie Köln mit über 100.000 Einwohnern müssen bis 30. Juni 2026 liefern, kleinere bis 30. Juni 2028. Diese Pläne teilen das Stadtgebiet ein: Hier kommt Fernwärme, dort Wasserstoff, andernorts dezentrale Wärmepumpen. Für Eigentümer bedeutet das endlich etwas Planungssicherheit – statt nur zu raten, ob man jetzt in eine neue Heizung investieren soll oder besser wartet.

Was bedeutet Fernwärmeplanung für Bestandsimmobilien?

In ausgewiesenen Fernwärmegebieten wird der Anschluss oft zur Priorität – manchmal sogar verpflichtend. Die aktuelle Situation ist jedoch oft noch unklar.

Der Vorteil für Eigentümer ist klar: Keine eigene Heizanlage mehr, kaum Wartung, stabile Versorgung. Nachteile? Hohe Anschlusskosten können wehtun, und man hängt am Versorger. Aber der Plan zeigt früh, ob Fernwärme kommt. Das hilft enorm bei Investitionsentscheidungen – besonders in Köln, wo viele Altbauten stehen und die Frage „Wärmepumpe oder warten?“ viele nervös macht.

Wertsteigerung durch Fernwärmeanschluss

Ein moderner, klimaneutraler Fernwärmeanschluss hebt den Immobilienwert oft spürbar. Denn er bringt Sicherheit für den Käufer und planbare Kosten!

Das Haus wird zukunftssicher. Energiekosten sinken langfristig. GEG-Anforderungen sind automatisch erfüllt. Studien belegen: Energieeffiziente Objekte bringen höhere Preise. Schon die bloße Aussicht auf einen geplanten Ausbau wirkt sich positiv aus – Käufer zahlen gerne mehr für Planungssicherheit.

Mögliche Wertminderung und Risiken

Bei verpflichtendem Anschluss ohne ausreichende Förderung können die Kosten kurzfristig drücken.

Unsanierte Immobilien ohne GEG-Konformität verlieren Attraktivität – Abschläge bis zu 30 Prozent oder mehr sind möglich. In Gebieten ohne klare Fernwärmeplanung bleibt die Unsicherheit. Eigentümer wissen nicht, ob sie jetzt sanieren oder warten sollen. Das bremst den Markt.

Fernwärmeplanung in Köln: Mehr Details zur Wärmewende

Die Fernwärmeplanung ist das Herzstück der kommunalen Wärmeplanung in Köln. Sie bringt den größten Effekt, aber auch Nutzen für die Anwohner.

Sie legt fest, wo Netze ausgebaut und dekarbonisiert werden, um die Wärme klimaneutral zu machen. Die RheinEnergie treibt das voran, mit klarem Fokus auf Innenstadt und Deutz – genau die dichten Bereiche, wo Fernwärme am meisten Sinn ergibt.

Stand Januar 2026 ist die Planung fachlich abgeschlossen. Die Öffentlichkeitsbeteiligung lief vom 7. November bis 8. Dezember 2025 über das Portal NRW.

Köln geht ambitioniert voran und will schon 2035 klimaneutral sein – zehn Jahre früher als der Bund. Der finale Ratsbeschluss und die Landesprüfung stehen jetzt an. Viele Eigentümer warten gespannt, weil der Plan zeigt, wer Fernwärme bekommt und wer selbst sanieren muss.

Planungen für Fernwärme in der Kölner Innenstadt

Die Innenstadt und Deutz teilen sich ein großes Fernwärmenetz, gespeist aus Niehl. Dort stehen sogar 2 Heizkraftwerke (Am Molenkopf 3, 50735 Köln)

Der Transformationsplan der RheinEnergie ist fertig und integriert. Der Anteil soll von aktuell rund 18 Prozent auf etwa 30 Prozent steigen. Das Netz hat derzeit ca. 380 Kilometer – und soll um 200 Kilometer wachsen. In der dicht bebauten City könnte Fernwärme langfristig bis zu 80 Prozent des Bedarfs decken. Ein echter Gamechanger für viele Hausbesitzer hier.

Dekarbonisierung und neue Technologien

Das Highlight: Europas größte Flusswasser-Wärmepumpe in Niehl mit 150 Megawatt, die bis zu 50.000 Haushalte grün versorgen soll.

Abwärme, Speicher, vielleicht Wasserstoff – alles kommt dazu. Bis 2035 soll die Fernwärmeerzeugung klimaneutral sein. In Köln setzt man damit echte Maßstäbe.

Bauarbeiten in Deutz und aktuelle Ausbauten

In Deutz graben sie fleißig: Leitungen werden verdichtet, erweitert, für grüne Quellen vorbereitet.

Ähnliches läuft in anderen Stadtteilen. Die RheinNetz, Tochter der RheinEnergie, stemmt das. Baustellen nerven kurz – aber sie bringen die Wärmewende voran.



Nächste Schritte und Auswirkungen

Die Stellungnahmen aus der Beteiligung werden jetzt ausgewertet. Der finale Plan geht 2026 durch den Rat.

Für Eigentümer in der Innenstadt heißt das: Mehr Sicherheit. Fernwärme wird priorisiert, Anschlüsse einfacher, Werte steigen. Der Plan teilt Köln in Versorgungsgebiete – dichte Zonen bekommen Fernwärme, Außenbezirke eher dezentral.

Köln als Vorreiter der Wärmewende

Köln macht ernst mit ambitionierten Zielen und Projekten wie der Riesewärmepumpe.

Die Fernwärmeplanung in City und Deutz schafft zukunftssichere Versorgung. Eigentümer sollten den Plan checken und Förderungen abgreifen – die Wärmewende kommt, und Köln ist vorne mit dabei. Deutz zählt zum größten Fernwärmenetz Kölns – dem Netz Innenstadt-Deutz, betrieben von der RheinEnergie.

Die Wärme kommt aus den Heizkraftwerken in Niehl. Der Ausbau läuft auf Hochtouren: Verdichtung, Erweiterung, Umstellung auf klimaneutrale Quellen. In Deutz spürt man das täglich – Baustellen überall, aber mit gutem Grund.

Aktuelle und kürzliche Bauarbeiten in Deutz

Kürzlich wurden Leitungen in der Deutz-Mülheimer Straße und der Opladener Straße verlegt.

Diese Arbeiten stärken und erweitern das Netz. In Deutz geht es kontinuierlich weiter – oft kombiniert mit anderen Infrastrukturprojekten. Die Bagger sind quasi Dauergäste, aber sie bringen die Wärmewende voran.

Geplante weitere Straßen und Ausbauten

Die RheinEnergie veröffentlicht keine exakten Straßenpläne für die nächsten Jahre – der Ausbau hängt von Nachfrage und Machbarkeit ab.

Klar ist aber: Das gesamte Netz Innenstadt-Deutz wächst weiter, mit Schwerpunkt auf dichten Bereichen. Bis 2035 sollen in Köln insgesamt 200 Kilometer neue Leitungen hinzukommen – ein großer Teil davon fließt in dieses Netz. Deutz profitiert stark davon.

Kosten für einen Fernwärmeanschluss

Ein freiwilliger Anschluss kostet natürlich. Rechnen Sie mit Hausanschluss vom Netz bis ins Gebäude und einer Übergabestation.

Die Preise sind individuell, abhängig von der Leistung in kW. Beispiele aus Tarifen: Anschlussbeitrag etwa 1,50 bis 2 Euro pro kW, plus Baukosten. Die Stadt Köln fördert Neuanschlüsse – hier lohnt es sich genau zu prüfen. Die RheinEnergie kalkuliert genau nach Vor-Ort-Check.

Wo und wie einen Antrag stellen

Den Antrag stellen Sie direkt bei der RheinEnergie AG. Mehr Informationen finden Sie hier auf der Internetseite.

Prüfen Sie zuerst auf rheinenergie.com oder bei RheinNetz die Netzkarte – zeigt, ob Fernwärme in Ihrer Straße schon da oder geplant ist. Dann online über das Anschlussportal oder per Formular beantragen. Die RheinEnergie checkt Machbarkeit und macht ein Angebot. Einfach und unkompliziert.

Koeln Deutz
Koeln Deutz

Koeln Deutz
Koeln Deutz

Deutz Tipps von Weihofen Immobilien

Deutz ist top angebunden ans Fernwärmenetz – mit laufendem Ausbau für mehr Klimaneutralität. Die Verdichtung der Anschlussmöglichkeit steigt mit jedem Tag.

Ein Anschluss lohnt sich: Er erfüllt GEG-Vorgaben automatisch, ist wartungsarm und langfristig günstig. Kontaktieren Sie die RheinEnergie früh – für Beratung und mögliche Förderungen. In Deutz sind die Chancen echt gut.

Unsere Meinung: Chancen überwiegen bei richtiger Planung

GEG und kommunale Wärmeplanung verlangen Anpassungen, öffnen aber Türen für echte Wertsteigerung.

Fernwärme macht Bestandsimmobilien zukunftssicher und attraktiver – besonders in verdichteten Lagen wie Deutz oder der Innenstadt. Eigentümer sollten den lokalen Plan checken und früh beraten lassen. So minimieren Sie Risiken und holen das Maximum raus. Die Wärmewende kommt – mit guter Planung wird sie zum Plus für Ihre Immobilie.

Weihofen Immobilien