Kalk ist dem Stadtbezirk Kalk angehörig und befindet sich rechtsrheinisch.. Der Stadtteil hat eine Fläche von ungefähr 3 Quadratkilometern. Hier leben ungefähr 24.000 Bewohner.
Urbane Dynamik & Industrieller Wandel | Stand: Januar 2026
Kalk ist einer der dynamischsten Immobilienmärkte Kölns. Während der Stadtteil historisch durch einfache Arbeiterquartiere geprägt war, führen Projekte wie die Entwicklung des "Kalker Bogens" und die Umnutzung ehemaliger Industrieflächen zu einer massiven Aufwertung. 2025 erholten sich die Kaufpreise für Bestandsobjekte deutlich (+5-6%), getrieben durch das knappe Angebot im benachbarten Deutz. Kalk fungiert zunehmend als "Trend-Überlauf" für das linksrheinische Ehrenfeld.
~4.015 € / m²
Bestandspreise steigen wieder (+5,9% zum Vj.).
~5.479 € / m²
Seltene Stadthäuser erzielen Höchstpreise.
~13,45 € / m²
Hoher Druck auf kleine Wohneinheiten (bis 24 €/m²).
Boomend
Zentrum der rechtsrheinischen Stadtentwicklung.
Kalk ist in seiner Struktur extrem vielfältig:
| Lage/Typ | Ø Preis/m² | Trend |
|---|---|---|
| Bestands-ETW (einfach) | 3.150 € | Stabil |
| Bestands-ETW (gepflegt) | 4.015 € | +5,9% |
| Neubau-ETW | 6.850 € | Steigend |
| Mehrfamilienhäuser | 3.200 € | Hohe Nachfrage |
Kalk verzeichnete 2025 einen der stärksten Mietpreissprünge in Köln (+6,1%). Besonders Apartments unter 30 m² erzielen Spitzenmieten, was Kalk für Micro-Living-Investoren hochattraktiv macht.
| Größe | Ø Miete/m² | Max. |
|---|---|---|
| bis 30 m² | 18,50 € | 24,75 € |
| 30 - 60 m² | 13,80 € | 16,50 € |
| über 90 m² | 13,40 € | 15,80 € |
Kalk bleibt der "Place to be" für Investoren mit Weitblick. Die geplante Entwicklung neuer Wohnquartiere an der Kalker Hauptstraße und die stetige Sanierung des Bestands sichern langfristige Wertsteigerungen. Kalk ist kein Geheimtipp mehr, sondern ein etablierter A-Standort im rechtsrheinischen Köln.
Köln Kalk gehört zu den Stadtteilen auf der rechten Rheinseite, die seit jeher stark durch Industrie, Handwerk und eine vielfältige Arbeiterschaft geprägt waren. Lange Zeit war Kalk ein Zentrum der Kölner Industrie, unter anderem durch die chemische Industrie, Maschinenbau und andere Produktionsstätten. Diese historische Prägung wirkt bis heute nach, auch wenn viele große Fabriken längst verschwunden sind oder zu modernen Nutzungen umgewandelt wurden. Kalk ist durch seine zentrale Lage, die Nähe zur Innenstadt und die gute Verkehrsanbindung über die KVB-Linien sowie die Autobahnzufahrten ein Stadtteil, der zunehmend an Bedeutung gewinnt. Der einstige Ruf als reiner Industriestandort weicht immer stärker einem Bild, das Kalk als urbanes und vielfältiges Quartier zeigt, in dem Wohnen, Arbeiten und Freizeit eng miteinander verbunden sind.
Der Immobilienmarkt in Köln Kalk ist sehr heterogen und spiegelt die Entwicklung des Stadtteils wider. Noch immer findet man zahlreiche Altbauten, die im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts errichtet wurden. Viele dieser Gebäude sind inzwischen saniert worden und bieten modernen Wohnraum in charmanten Häusern mit hohen Decken und klassischer Bausubstanz. Neben diesen Altbauten sind in den letzten Jahren viele Neubauprojekte entstanden, die sowohl Eigentumswohnungen als auch Mietwohnungen umfassen. Besonders die Umwandlung ehemaliger Industrieareale in Wohn- und Büroflächen hat den Immobilienmarkt nachhaltig verändert. Die Nachfrage ist groß, da Kalk durch vergleichsweise moderate Preise und gleichzeitig gute Anbindung als Alternative zu zentraleren Vierteln wie Deutz oder Mülheim wahrgenommen wird. Dieser Trend hat dazu geführt, dass Immobilien in Kalk kontinuierlich im Wert steigen.
In den vergangenen Jahren wurden in Köln Kalk zahlreiche städtebauliche Projekte angestoßen, die das Gesicht des Stadtteils nachhaltig verändern. Besonders hervorzuheben ist die Entwicklung ehemaliger Industrieareale zu modernen Wohnquartieren mit Grünflächen, Spielplätzen und einer Mischung aus Wohn- und Gewerbenutzungen. Auch die Stadt Köln investiert in die Infrastruktur, etwa in die Verbesserung von Schulen, Kitas und sozialen Einrichtungen, um Kalk als Wohnstandort weiter zu stärken. Die Schaffung von neuen Kultur- und Freizeitmöglichkeiten, wie die Ansiedlung von Kreativwirtschaft in alten Fabrikgebäuden, sorgt zusätzlich für ein neues Image des Viertels. Besonders junge Menschen, Studierende und Kreative ziehen nach Kalk, wodurch der Stadtteil eine neue Dynamik erhält, die sich auch auf die Immobilienpreise und die Nachfrage nach Mietwohnungen auswirkt.
Während Kalk früher als günstiger Wohnort galt, hat sich die Situation in den letzten Jahren deutlich verändert. Die Kaufpreise für Eigentumswohnungen und Häuser sind merklich gestiegen, wobei dennoch im Vergleich zu linksrheinischen Vierteln wie Lindenthal oder Sülz immer noch ein Preisvorteil besteht. Besonders bei Neubauprojekten sind die Quadratmeterpreise inzwischen auf einem Niveau angekommen, das zeigt, wie stark die Nachfrage gestiegen ist. Auch die Mieten ziehen kontinuierlich an, wobei sanierten Altbauten und modernen Neubauwohnungen eine besondere Rolle zukommt. Für Investoren ist Kalk mittlerweile ein äußerst interessanter Standort, da hier noch Chancen auf Wertsteigerung bestehen, die in etablierten, teuren Stadtteilen kaum mehr möglich sind. Zugleich sorgt die soziale Mischung im Viertel für eine breite Nachfrage, die von Studierendenwohnungen bis hin zu großzügigen Eigentumswohnungen reicht.
Die zukünftige Entwicklung von Köln Kalk wird stark durch die weitere Umgestaltung der ehemaligen Industrieflächen geprägt sein. Dabei stehen nachhaltiges Bauen, Energieeffizienz und die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum zunehmend im Fokus. Politische Initiativen und städtische Planungen setzen darauf, den Stadtteil lebenswerter zu machen und gleichzeitig den Druck auf den Immobilienmarkt durch neue Angebote zu reduzieren. Angesichts der positiven wirtschaftlichen Entwicklung und der wachsenden Attraktivität für junge Familien und Berufstätige ist zu erwarten, dass die Immobilienpreise weiter steigen, wenn auch moderater als in den vergangenen Jahren. Kalk hat sich damit von einem klassischen Arbeiterstadtteil zu einem urbanen, vielseitigen Quartier entwickelt, das in Zukunft eine noch wichtigere Rolle auf dem Kölner Immobilienmarkt einnehmen dürfte.
Köln-Kalk ist ein Viertel der Kontraste. Die Immobilienwerte variieren stark zwischen den urbanisierten Sanierungsgebieten im Norden und den traditionelleren, ruhigeren Wohnlagen im Süden.
Dieses Gebiet profitiert stark von der Nähe zu Mülheim und den umgenutzten Industrieflächen (z.B. Lanxess-Arena-Nähe). Hier herrscht die größte Dynamik.
Die traditionellen, ruhigeren Wohngebiete, die von Einfamilien- oder Mehrfamilienhäusern der Vorkriegszeit geprägt sind.
Die Kalker Hauptstraße und die dort verkehrenden KVB-Linien sind die zentralen Lärmquellen. Die Wertermittlung von Objekten in erster Reihe muss dies berücksichtigen.
Hebel: Objekte direkt an der Hauptstraße unterliegen einem Preisabschlag, wenn kein zeitgemäßer Schallschutz (Fenster, Dämmung) vorhanden ist.
Kriterium: Ruhige, rückseitige Balkone oder Innenhoflagen sind ein massiver Mehrwert und werden höher bepreist.
Vorteil: Die B55 (Kalker Hauptstraße) und die KVB-Haltestellen bieten eine der schnellsten Anbindungen an die Innenstadt und die umliegenden Stadtteile.
Folge: Diese zentrale Lage garantiert eine sehr stabile Vermietbarkeit für Pendler und Studierende.
Die Umwandlung von Industriehallen in Lofts und Büros zieht eine neue, kaufkräftigere Klientel an. Dies erhöht den Druck auf den traditionellen Wohnungsbestand.
Rarität: Die Neubauten und Umnutzungen im Stil von Lofts sind in Kalk sehr gefragt und erzielen die höchsten Quadratmeterpreise.
Klientel: Gerade die Kreativwirtschaft und IT-Firmen schätzen diese Flächen und sind bereit, hohe Mieten zu zahlen.
Druck: Die stark steigenden Mieten führen zu einem Verdrängungsdruck auf traditionelle Bevölkerungsgruppen.
Investment-Risiko: Als Investor muss die Mietpreisbremse in der Kalkulation berücksichtigt werden, um realistische Renditen zu erwarten.
Kalk ist ideal für Anleger, die in "B-Lagen" mit A-Lage-Potenzial investieren wollen. Die künftige Wertsteigerung hängt von der konsequenten Quartiersentwicklung ab.
Vorteil: Im Vergleich zu Deutz oder Mülheim ist Kalk noch um 20–30 % günstiger.
Chance: Diese Preisdifferenz bietet das größte Potenzial für eine überdurchschnittliche Wertentwicklung in den nächsten 5 bis 10 Jahren.
Grünflächen: Der Kalkberg und andere Grünzonen bieten wichtige Naherholung. Der Wert von Objekten in direkter Nähe steigt dadurch.
Zukunft: Die Verbesserung des öffentlichen Raums ist der Schlüssel für die weitere sozioökonomische Aufwertung des Stadtteils.
Kalk ist der zentrale Stadtteil des gleichnamigen Stadtbezirks und gehört zu den mittleren bis einfacheren Lagen in Köln, mit spürbar gesunkenen Werten in aktuellen Prognosen.
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Kalk - Stadtteil) | Bandbreite der Richtwerte (ca.) |
|---|---|---|
| 01.01.2024 (Offizieller Wert) | Nicht explizit als 2024-Wert verfügbar | (Große Spanne von 240 € bis 1.590 € im Bez. Kalk) |
| Prognose/Daten für Stichtag 01.01.2025* | ca. 814 € - 835 € | 240 € bis 1.590 € |
Hintergrundinformationen zu Köln-Kalk:
*Der offizielle Bodenrichtwert ist der Wert zum Stichtag 01.01.2024 (Quelle: Gutachterausschuss). Die Prognosen für den Stichtag 01.01.2025 basieren auf der Fortführung von Marktdaten und können je nach Quelle und Datenbasis variieren.
Die Haltestelle „Köln Trimbornstraße“ ist ein S-Bahn Haltepunkt. Damit besitzt Kalk ein öffentliches Verkehrsnetz. Die Haltestelle wurde 1991 erbaut. Diese diente als Ersatz für den Bahnhof in Kalk. Dieser lag verkehrstechnisch nicht sehr günstig. Die Buslinien 159 sowie 150 verkehren in die City und in die näheren Stadtviertel. Auch die S-Bahnlinien 9 und 1 fahren in die Stadt und in andere Viertel. Die Kalker Hauptstraße kann mit zahlreichen Shops aufwarten. Es gibt hier auch die „Köln Arcaden“ und einige kleine Geschäfte. Als das Einkaufszentrum dazukam, wurden aber zahlreiche kleine Läden geschlossen.
Die Leerstände wurden dann mit Discountern und Outlet-Läden bezogen. Von früher gibt es noch jede Menge Kneipen. Das Gasthaus „ReissdorfemCornely“ wurde bereits 1874 eröffnet! Diese Gaststätte hat Tradition und ist sehr bekannt. Das Gasthaus ist im Brauhausstil erbaut. Das Erscheinungsbild des Gasthauses veränderte sich über all die Jahre im Außenbereich nicht stark. Der Zechengarten wurde wieder eröffnet. Im Sommer kann man hier Bier der Region sowie delikate Hausmannskost essen und trinken.
Studenten lieben folgende Kneipen: Vorstadtprinzessin, Trash Chic und Blauer König (Cafe-Kneipe).
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