Die Rittergutshöfe Leidenhausen&Röttgen gaben erste Arbeit! Mit dem Stadtteil Eil besitzt Köln den größten Stadtteil in ihrer Stadt. Eil hat ein Areal von mehr als 16 Quadratkilometern zur Verfügung. Das Viertel ist ein Teil des Porzer Bezirkes. In Eil wohnen ungefähr 10.000 Einwohner. Ihre Eingemeindung in die Kölner Stadt erfuhr das Viertel im Jahre 1975.
Zwischen Wirtschaftskraft und Naturerlebnis | Stand: Januar 2026
Köln-Eil hat sich 2025 als äußerst robuster Wohnstandort erwiesen. Während die Kaufpreise für Bestandshäuser bei ca. 3.985 €/m² stagnieren, ist der Markt für Eigentumswohnungen mit einem Plus von 4,2% (auf ca. 3.510 €/m²) dynamisch gewachsen. Besonders die Nachfrage nach Mietwohnungen im mittleren Preissegment ist ungebrochen, was die Durchschnittsmiete auf 11,25 €/m² getrieben hat.
3.510 € / m²
Wachstum: +4,2%
3.985 € / m²
Wachstum: Stabil
11,25 € / m²
Wachstum: +4,8%
Hoch
Fokus auf Fachkräfte-Miete.
| Bereich | Ø Preis/m² | Typ |
|---|---|---|
| Leidenhausen | 4.250 € | EFH/DHH |
| Eil Heumarer Str. | 3.480 € | ETW |
| Frankfurter Str. | 3.210 € | ETW |
| Finkenberg Grenzbereich | 2.850 € | ETW |
Der Mietmarkt in Eil ist geprägt von einer hohen Fluktuation im Bereich der gewerblichen Angestellten. Die Mietpreise für gepflegten Bestand liegen stabil über der 11-Euro-Marke.
| Qualität | Miete/m² | Vj. |
|---|---|---|
| Einfach (Bestand) | 9,60 € | +2,1% |
| Normaler Standard | 11,25 € | +4,8% |
| Gehobene Lage | 13,90 € | Stark |
Eil wird 2026 von der weiteren Ansiedlung moderner Dienstleistungsgewerbe profitieren. Wir prognostizieren eine stabile Wertsteigerung bei Eigentumswohnungen (+3%) und eine anhaltende Knappheit im Segment der Einfamilienhäuser.
Eil liegt preislich im mittleren Porzer Segment. Die große Spannbreite der Preise ergibt sich durch die Nähe zum Naturschutzgebiet und die individuelle Betroffenheit vom Fluglärm.
Die Preisunterschiede in Eil werden nicht primär durch die Anbindung bestimmt, sondern durch die Nähe zur geschützten Natur und die Betroffenheit vom Flugbetrieb.
Objekte am nördlichen Rand, grenznah zu Rath/Heumar und dem Königsforst. Hier ist die Lärmbelastung am geringsten.
Das klassische Eil in den Siedlungen aus den 60er und 70er Jahren, gut angebunden an die Leidenhausener Straße und die Hauptstraße.
Siedlungsbereiche, die in der direkten Einflugschneise des Köln/Bonn Airports liegen und daher preissensibler sind.
Der Wert einer Immobilie in Eil hängt direkt von der juristischen und faktischen Situation in Bezug auf Fluglärm und Naturschutz ab.
Eil liegt in der Tag- und Nachtschutzzone I des Flughafens. Unsere Expertise prüft, ob die Immobilie bereits Fördermittel für passive Maßnahmen (Lärmschutzfenster, Lüftung) erhalten hat und ob die Standards noch aktuell sind. Fehlender Lärmschutz führt zu einem deutlichen Preisabschlag von bis zu 15% bei Häusern.
Angrenzende Lagen profitieren von der Natur, Bauherren sind jedoch durch die FFH- und Naturschutzauflagen stark eingeschränkt. Das Potenzial für Anbauten, Aufstockungen oder die Teilung von Grundstücken muss im Vorfeld durch eine Bauvoranfrage bei der Stadt Köln gesichert werden, um den Entwicklungswert realistisch zu bewerten.
Eil ist ein klassischer Vorort. Die Hauptaufgabe bei der Vermarktung älterer Objekte ist der Nachweis des Sanierungs- und Erweiterungspotenzials.
Typisch: 100–120 m² Wohnfläche, vollunterkellert, oft mit Garagenhöfen.
Fokus Sanierung: Eine erfolgreiche Vermarktung setzt die Dachaufstockung oder den Ausbau des Dachgeschosses voraus. Dies erhöht die Wohnfläche, oft die begehrteste Eigenschaft für junge Familien.
Typisch: Drei- bis Vierzimmerwohnungen in Mehrfamilienhäusern mit bis zu vier Geschossen.
Fokus Rendite: Die besten Renditen (4,5 %+) werden erzielt, wenn die Mietverhältnisse stabil und die Instandhaltungsrücklagen gut gefüllt sind. Die Vermietbarkeit ist aufgrund des moderaten Mietspiegels (Ø 12,35 €/m²) sehr hoch.
Typisch: Moderne EFH/DHH und MFH, die auf ehemaligen Gewerbeflächen oder Nachverdichtungen entstanden.
Fokus Werthaltigkeit: Diese Objekte sind preisstabil. Wir betonen die niedrigen Betriebskosten (KfW-Standard) und die garantierte Bauqualität zur Rechtfertigung des höheren Kaufpreises.
Eil gehört wie Gremberghoven zum Stadtbezirk Porz und liegt preislich im unteren Mittelfeld der Kölner Stadtteile.
| Stichtag | Durchschnittlicher Bodenrichtwert (Wohnbauland) | Bandbreite der Richtwerte (Wohnlagen) |
|---|---|---|
| 01.01.2024 (Offizieller Wert) | ca. 741 € | 290 € bis 930 € |
| Prognose/Schätzung (ca. 2025) | ca. 854 € (erschlossen) | Stark lageabhängig |
Hintergrundinformationen zu Köln-Eil:
*Der offizielle Bodenrichtwert ist der Wert zum Stichtag 01.01.2024 (Quelle: Gutachterausschuss). Die Schätzungen/Prognosen für 2025 basieren auf der Fortführung von Marktdaten, sind jedoch keine offiziellen Werte des Gutachterausschusses.
Bei der Wahner Heidelandschaft handelt es sich um eine Mittelterrassenlandschaft. Sie beginnt südlich der Sieger Mündung. Ihr Endpunkt ist die nördliche Dhünner Mündung. Die Wahner Heidelandschaft ist Bestandteil der „Bergischen Heideterrasse“. Sie befindet sich im Osten der Stadt Köln. Die Heide ist in etwa 28 km lang! Die gesamte Heideterrasse ist in nordnordwestlicher Richtung ungefähr 177 Quadratkilometer groß.
Die Wahner Heidelandschaft wiederum hat ein Areal von in etwa 47 Quadratkilometern zur Verfügung und steht unter Naturschutz! Der Flughafen „Köln-Bonn“ grenzt auch an die Heide. Hier befinden sich auch mehrere Randortschaften. In der preußischen Epoche nannte man die Heidelandschaft auch gerne „Schießplatz Wahn“. In den beiden Weltkriegen gab es hier einen Truppenübungsplatz. Daneben waren ein Flughafen sowie ein Gefangenenlager vorhanden. In nördlicher Richtung schließt sich der Königsforst, ein weiteres Naturschutzgebiet, an.
1931 bekam die Heide den Status eines Naturschutzgebietes. Bis 2004 war ein Teilstück der Heidelandschaft Truppenübungsplatz! Auch die Preußen nutzten das Gebiet ab 1817 für verschiedene Truppenmanöver des Militärs. Vor Ausbruch des 2. Weltkrieges gab es hier einen Luftwaffen-Fliegerhorst. Das Kasernengebiet wurde 1945 von der „Royal Air Force“ übernommen. Zu der Zeit wurde das „Potsdamer Abkommen“ beschlusskräftig. Die „Royal Air Force“ baute daraufhin einen Flughafen.
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