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Analyse von Spitzenmieten, Konzepten und Investmentaussichten | Stand: Jahresende 2025
Der Kölner Gastronomiemarkt profitiert 2025 von seiner geringen E-Commerce-Anfälligkeit und der anhaltenden Nachfrage nach sozialen Erlebnissen. Die erwartete Marktbelebung führt zu einer steigenden Nachfrage nach Top-Flächen (Innenstadt, Rheinauhafen, Szeneviertel). Die Nettoanfangsrenditen (NAR) für Core-Gastroimmobilien werden aufgrund des erhöhten Investorendrucks voraussichtlich leicht sinken.
~65 € / m²
Moderate Steigerung erwartet.
Hoch
Wenig Leerstand bei Top-Objekten.
3,8 %
Kompression um ca. 10 Basispunkte.
Steigend
Rückkehr institutioneller Investoren.
Hinweis: Die Nachfrage konzentriert sich auf Objekte mit guten Abluftanlagen und Außengastronomie.
Der Markt ist stark segmentiert nach der Art des Konzepts. Die Innenstadtlagen verzeichnen hohe Mieten, profitieren aber von Laufkundschaft und Tourismus. Die Szeneviertel punkten mit urbanen Konzepten und regionaler Loyalität.
Die Mieten für Gastronomieflächen sind 2025 durch die Kombination aus Inflation und knapper Verfügbarkeit in Top-Lagen weiter unter Druck. Betreiber fokussieren sich auf Konzepte mit hoher Wertschöpfung, um die steigenden Betriebskosten (Personal, Energie) und Mieten abzufedern. Die Spitzenmieten beziehen sich oft auf Konzepte mit Schlüsselfertigkeit oder hohen Ablösesummen.
| Lage | Spitzenmiete/m² | Veränd. zu 2024 |
|---|---|---|
| Top-Innenstadt (Nähe Dom) | 55 € – 75 € | Anstieg (+4,0%) |
| Szeneviertel (Ehrenfeld) | 35 € – 55 € | Anstieg (+6,0%) |
| Sekundäre Lagen (Veedel) | 18 € – 30 € | Stabilisierung |
Gastronomie-Immobilien in 1A-Lagen oder mit langfristigen, bonitätsstarken Mietern (Ketten) gelten 2025 als attraktive Investments. Die gezielte Nachfrage nach Objekten mit stabiler Umsatzbasis führt zu einer leichten Reduzierung der NAR. Der Markt für Transaktionen von Einzelobjekten wird aktiver, da die Finanzierungsbedingungen sich verbessern.
Besonders begehrt sind Mixed-Use-Objekte, bei denen die Gastronomie als Frequenzanker dient.
| Asset-Klasse | NAR Q4 2024 (ca.) | NAR Q4 2025 (ca.) |
|---|---|---|
| Top-Gastro (Innenstadt) | 3,9 % | 3,8 % |
| Veedels-Gastro (Core Plus) | 4,6 % | 4,5 % |
Der Gastronomiemarkt in Köln bleibt ein wichtiger Bestandteil der Stadtentwicklung. Die steigende Bedeutung von Gastronomie als Frequenzbringer in Einzelhandelslagen und die hohe Resilienz gegenüber strukturellen Veränderungen (E-Commerce) machen Gastro-Immobilien attraktiv. Die Herausforderung für Betreiber bleibt die Bewältigung der steigenden Personal- und Sachkosten bei gleichbleibend hohen Mietpreisen in Top-Lagen.
Analyse von Mietdruck, Investitionszurückhaltung und Konzeptransformation | Stand: Jahresende 2024
Das Jahr 2024 war für den Kölner Gastronomiemarkt durch einen Balanceakt zwischen stabiler Frequenz (dank Tourismus und lokaler Bevölkerung) und hohem Kostendruck (Mieten, Personal, Energie) gekennzeichnet. Am Investmentmarkt erreichten die Nettoanfangsrenditen (NAR) für Core-Gastroimmobilien ihren Höhepunkt aufgrund der hohen Finanzierungskosten. Die Nachfrage nach Flächen in 1A-Lagen blieb hoch, aber die Pachtverträge wurden härter verhandelt.
~62 € / m²
Leichte Steigerung gegenüber 2023.
Sehr hoch
Führt zu Konsolidierung der Betreiber.
4,0 %
Erreichte ihren Zinshöhepunkt.
Zurückhaltend
Deutlich unter dem Zehnjahres-Mittel.
Hinweis: Die Nachfrage nach Food-Hubs und Delivery-optimierten Küchen nahm weiter zu.
Die Kölner Gastronomielandschaft blieb 2024 eine Stütze des Einzelhandels. Erfolgreich waren Konzepte, die eine hohe Aufenthaltsqualität (Ambiente, Außengastronomie) oder einen klaren Mehrwert (Erlebnisgastronomie, gehobene Küche) boten.
Die Spitzenmieten stiegen nur moderat, da die Betreiber aufgrund des Kostendrucks an ihre finanzielle Schmerzgrenze stießen. Neuvermietungen in Top-Lagen wurden oft mit längeren mietfreien Zeiten oder schrittweisen Mietanpassungen (Stepped Rent) abgeschlossen, um das Risiko für den Mieter zu reduzieren.
| Lage | Spitzenmiete/m² | Veränd. zu 2023 |
|---|---|---|
| Top-Innenstadt (Nähe Dom) | 52 € – 70 € | Moderater Anstieg (+3,0%) |
| Szeneviertel (Ehrenfeld) | 32 € – 50 € | Stabilisierung |
| Sekundäre Lagen (Veedel) | 16 € – 28 € | Stabilisierung/Korrektur |
Die hohen Zinsen führten dazu, dass das Transaktionsvolumen gering blieb, da institutionelle Investoren auf fallende Zinsen warteten. Die Renditen gaben dem Druck nach und erreichten in 2024 ihren Höhepunkt. Lediglich Core-Objekte mit sehr langen Mietverträgen in besten Lagen waren noch gefragt, wobei die Investoren hier bereit waren, die hohen Renditen zu akzeptieren.
Die NAR für 1A-Gastro stieg auf 4,0 %, was im Vergleich zu Vorjahren deutlich höher war, aber die gestiegenen Finanzierungskosten reflektierte.
| Asset-Klasse | NAR Q4 2023 (ca.) | NAR Q4 2024 (ca.) |
|---|---|---|
| Top-Gastro (Innenstadt) | 3,9 % | 4,0 % |
| Veedels-Gastro (Core Plus) | 4,7 % | 4,8 % |
Es wird erwartet, dass 2025 durch die ersten Zinssenkungen der EZB eine Belebung des Transaktionsmarktes bringen wird. Die Renditen dürften leicht komprimieren (sinken), und die Nachfrage nach gut geführten Gastro-Objekten weiter steigen. Für Betreiber bleiben Effizienzsteigerungen und die Reduzierung von Betriebskosten der Schlüssel zum Erfolg.
Analyse der Zinswende und steigender Betriebskosten | Stand: Jahresende 2023
2023 war für den Kölner Gastronomiemarkt durch die endgültige Rückkehr der Umsatzsteuer auf 19% und massive Steigerungen der Energie- und Personalkosten geprägt. Trotz guter Frequenzen war die Profitabilität vieler Betriebe stark unter Druck. Am Investmentmarkt führte der Zinsanstieg zur **schnellsten Renditekorrektur seit 2008**. Transaktionen wurden seltener und konzentrierten sich auf langfristig gesicherte Mieten.
~60 € / m²
Moderate Steigerung dank Indexierung.
Massiv
Führte zu Insolvenzen in Sekundärlagen.
3,9 %
Starker Anstieg gegenüber 2022.
Hoch
Investoren warten auf Stabilisierung.
Hinweis: Die Schere zwischen Top- und B-Lagen öffnete sich im Investmentbereich dramatisch.
Nach der pandemischen Erholung 2022 setzte sich 2023 die Normalisierung der Frequenzen fort. Die Kölner Altstadt und die zentralen Geschäftsviertel profitierten von der Rückkehr des Tourismus und der Büroangestellten. Der Erfolgsfaktor lag in der Einzigartigkeit des Gastrokonzepts; austauschbare Anbieter hatten zunehmend Probleme.
Die Mieten folgten dem Inflationstrend, wurden aber durch die finanzielle Belastung der Mieter gebremst. Vermieter wurden in Neuverhandlungen oft flexibler in Bezug auf Mietdauer und Staffelmieten, um das Ausfallrisiko zu senken. Die Ablösesummen für bestehende Objekte sanken tendenziell, da die Betreiber weniger Kapital für den Markteintritt aufbringen konnten.
| Lage | Spitzenmiete/m² | Veränd. zu 2022 |
|---|---|---|
| Top-Innenstadt (Nähe Dom) | 50 € – 68 € | Anstieg (+5,0%) |
| Szeneviertel (Ehrenfeld) | 30 € – 48 € | Anstieg (+4,0%) |
| Sekundäre Lagen (Veedel) | 15 € – 27 € | Stabilisierung |
Der Investmentmarkt war 2023 stark verlangsamt. Die Nettoanfangsrenditen (NAR) stiegen schnell an, um die gestiegenen Zinsen widerzuspiegeln. Die Preisvorstellungen von Käufern und Verkäufern lagen weit auseinander, was zu einem niedrigen Transaktionsvolumen führte. Lediglich hoch-sichere Sale-and-Lease-Back-Transaktionen mit bonitätsstarken Ketten wurden abgeschlossen.
Die NAR für 1A-Gastro stieg von ca. 3,5 % (2022) auf 3,9 % (2023).
| Asset-Klasse | NAR Q4 2022 (ca.) | NAR Q4 2023 (ca.) |
|---|---|---|
| Top-Gastro (Innenstadt) | 3,5 % | 3,9 % |
| Veedels-Gastro (Core Plus) | 4,2 % | 4,7 % |
Für 2024 wurde erwartet, dass sich die Zinskurve stabilisiert und die Renditen ihren Höchststand erreichen. Der Mietmarkt sollte weiterhin von den Indexierungen getragen werden, aber der Fokus der Betreiber auf die Margenoptimierung wird zu einer noch stärkeren Bevorzugung von effizienten und gut ausgestatteten Flächen führen. Der Investmentmarkt erwartete eine leichte Belebung im zweiten Halbjahr 2024.
Analyse der Erholungsdynamik und des Investitionshöhepunktes | Stand: Jahresende 2022
Das Jahr 2022 war für die Kölner Gastronomie durch die Rückkehr der Gäste und hohe Umsätze gekennzeichnet, nachdem die meisten Corona-Beschränkungen fielen. Die Nachfrage nach Flächen mit Außenbereich und gut etablierten Konzepten zog stark an. Im Investmentmarkt führte der erste kräftige Zinsanstieg im zweiten Halbjahr zu einem abrupten Ende des Niedrigzinsumfelds, was die Nettoanfangsrenditen (NAR) erstmals seit Jahren wieder ansteigen ließ.
~55 € / m²
Stärkste Steigerung der letzten Jahre.
Optimistisch
Post-Pandemie-Effekt; hoher Nachholkonsum.
3,5 %
Beginn der Renditekorrektur (Anstieg).
Sehr Hoch
Letzte Chance auf günstige Finanzierung.
Hinweis: Die steigenden Energiepreise begannen im Q4 2022, die Stimmung einzutrüben.
Nach zwei Jahren Pandemie, in denen die Außengastronomie (durch Sondergenehmigungen) zum Überlebensfaktor wurde, blieb die Priorität auf Flächen mit Biergarten oder großer Terrasse 2022 extrem hoch. Dies trieb die Mieten in den Szenevierteln stärker an als in der Innenstadt.
Angetrieben durch die anziehende Inflation und die gestiegene Nachfrage in A- und B-Plus-Lagen stiegen die Mieten spürbar. Viele langfristige Mietverträge, die Indexklauseln enthielten, wurden im zweiten Halbjahr 2022 angepasst, was die Mieten weiter in die Höhe trieb und für die Betreiber die ersten Anzeichen des Kostendrucks darstellte.
| Lage | Spitzenmiete/m² | Veränd. zu 2021 |
|---|---|---|
| Top-Innenstadt (Nähe Dom) | 48 € – 65 € | Anstieg (+6,5%) |
| Szeneviertel (Ehrenfeld) | 28 € – 45 € | Starker Anstieg (+8,0%) |
| Sekundäre Lagen (Veedel) | 14 € – 25 € | Stabilisierung |
Die erste Hälfte des Jahres 2022 war von einer hohen Investitionsbereitschaft gekennzeichnet, da Investoren noch von den niedrigen Zinsen profitieren und in inflationsgeschützte Assets investieren wollten. Die NAR erreichte historisch niedrige Werte. Im zweiten Halbjahr stoppte die plötzliche Zinswende den Markt abrupt, und die NAR stieg bis Ende 2022 wieder an.
Die NAR für 1A-Gastro stieg von ca. 3,0 % (Mitte 2022) auf 3,5 % (Q4 2022).
| Asset-Klasse | NAR Q4 2021 (ca.) | NAR Q4 2022 (ca.) |
|---|---|---|
| Top-Gastro (Innenstadt) | 3,1 % | 3,5 % |
| Veedels-Gastro (Core Plus) | 3,9 % | 4,2 % |
Der Ausblick für 2023 war von Vorsicht geprägt. Man erwartete weiterhin steigende Zinsen und damit steigende Renditen. Die Betreiber mussten sich auf die Rückkehr des vollen Mehrwertsteuersatzes und anhaltend hohe Energiekosten einstellen, was eine Konsolidierungswelle im Gastronomiesektor zur Folge hatte. Der Fokus von Investoren lag auf Qualität und Mietvertragssicherheit.
Analyse der anhaltenden Lockdown-Effekte und des Delivery-Booms | Stand: Jahresende 2021
2021 war erneut ein herausforderndes Jahr, geprägt von Lockdowns und Wiedereröffnungen. Die Gastronomie in Köln überlebte primär durch staatliche Hilfen (Überbrückungshilfen) und die Ausweitung des Liefergeschäfts. Die Nachfrage nach 1A-Gastro-Flächen blieb verhalten, wurde aber durch Investoren auf der Suche nach Inflationsschutz im Niedrigzinsumfeld gestützt. Die Nettoanfangsrenditen (NAR) erreichten historisch tiefe Werte.
~50 € / m²
Mietniveau leicht gesunken/stabilisiert.
Moderat erhöht
Viele Objekte nur temporär geschlossen.
3,1 %
NAR auf Allzeittief.
Hoch
Beschleunigte strukturelle Verlagerung.
Hinweis: Die geringe Liquidität im Sektor führte zur Bevorzugung von Sale-and-Lease-Back-Transaktionen.
2021 zeigte sich die Stärke der Kölner "Veedel"-Gastronomie. Während zentrale Lagen unter dem fehlenden Tourismus litten, profitierten die Quartiere (Ehrenfeld, Südstadt) von einer gesteigerten lokalen Loyalität und dem "Home Office"-Mittagsgeschäft. Flächen mit einfacher Umrüstbarkeit für Delivery (guter Zugang, Parkplätze) waren gefragt.
Die Spitzenmieten in den besten Lagen blieben durch die Verhandlungsmacht der Vermieter weitgehend stabil, aber bei Neuvermietungen wurden häufiger umsatzabhängige Mietanteile oder lange mietfreie Zeiten vereinbart. Die tatsächliche effektive Miete war in vielen Fällen niedriger als die nominale Kaltmiete.
| Lage | Spitzenmiete/m² | Veränd. zu 2020 |
|---|---|---|
| Top-Innenstadt (Nähe Dom) | 45 € – 62 € | Stabil |
| Szeneviertel (Ehrenfeld) | 26 € – 42 € | Leichter Anstieg (+2,0%) |
| Sekundäre Lagen (Veedel) | 13 € – 24 € | Stabilisierung |
Das Niedrigzinsumfeld drängte Investoren weiterhin in Sachwerte, um der drohenden Inflation zu entgehen. Gut verhandelte, langfristige Mietverträge in Core-Gastro-Objekten wurden als sicherer Hafen betrachtet. Dies führte dazu, dass die Nettoanfangsrenditen (NAR) trotz der unsicheren Lage im Betreibergeschäft auf einem Rekordtief lagen.
Die NAR für 1A-Gastro sank auf 3,1 %, was eine extreme Preisbereitschaft der Investoren widerspiegelte.
| Asset-Klasse | NAR Q4 2020 (ca.) | NAR Q4 2021 (ca.) |
|---|---|---|
| Top-Gastro (Innenstadt) | 3,3 % | 3,1 % |
| Veedels-Gastro (Core Plus) | 4,1 % | 3,9 % |
Für 2022 wurde mit der vollständigen Aufhebung der Pandemie-Beschränkungen gerechnet, was eine starke Erholung des Umsatzes versprach. Die größte Unsicherheit lag im drohenden Zinsanstieg und der steigenden Inflation, die ab dem zweiten Halbjahr die Investmentrenditen beeinflussen sollten. Betreiber konzentrierten sich auf die Integration des Delivery-Geschäfts in ihre regulären Konzepte.
Die Gastronomie ist ein Bereich im Gastgewerbe. Dieser Teilbereich beschäftigt sich mit der Bewirtung, also mit Verköstigung und dem Ausschank von Getränken an Gäste, die hierfür bezahlen und befriedigt auch die kulturellen Bedürfnisse nach Kommunikation und nach Erlebnissen. Der Begriff kommt aus dem Französischen und bedeutet „Feinschmeckerei“ oder wird auch mit „feine Kochkunst“ übersetzt.
Dieser französische Begriff ist wiederum eine Ableitung vom griechischen Wort „gastronomia“, was für „Vorschrift zur Pflege des Bauches“ steht. „Gastronomia“ ist eine Zusammensetzung aus dem Wort „gastros“, welches mit Bauch oder Magen übersetzt wird, und „nomia“, deren Übersetzung „Fachgebiet“ ist.
Die Gastronomie wird von Gastronomen betrieben, die sich im Bereich der Kochkunst und im Gaststättenwesen auskennen. Die Tätigkeiten werden in Gastronomiebetrieben ausgeführt. Im Gaststättengesetz ist festgeschrieben, unter welchen Bedingungen es sich um ein Gaststättengewerbe handelt.
Zum einen müssen für den Verzehr vor Ort Getränke ausgeschänkt werden und zum anderen werden auch Speisen zubereitet und zum Verzehr vor Ort angeboten. Weiterhin muss der Betrieb für jedes Publikum und alle Personengruppen zugänglich sein.
Die Gastronomie wird in unterschiedliche Arten eingeteilt. Die Einteilung erfolgt nach dem Schwerpunkt und unterteilt sich in Bar, Bistro, Kneipe, Hotel, Restaurant, Imbisshalle und Veranstaltung. Weiterhin erfolgt eine Unterteilung in Innengastronomie, die in geschlossenen Gebäuden stattfindet, und Außengastronomie, die sich auf den Außenbereich beschränkt.
Eine Leistung der Gastronomie wird durch unterschiedliche Faktoren bestimmt:
Dienstleistungen sind eine besondere Art von Gütern im Bereich der Wirtschaft. Eine Dienstleistung ist eine Leistung, die man nicht einlagern kann. Die Herstellung und der Verbrauch finden zeitgleich statt. Im Bereich der Gastronomie erfolgt eine Dienstleistung durch den Service und durch die Bedienung sowie die Bereitstellung von Räumlichkeiten.
Ein Produkt ist ein materielles Gut, das auch mit dem Wort „Erzeugnis“ in Verbindung gebracht wird. In der Gastronomie wird unter der Produktdienstleistung das Herstellen von verschiedenen Speisen und Getränken verstanden.
Der Handel ist der wirtschaftliche Austausch von Gütern, die sowohl materiell als auch immateriell sein können. Dieser Austausch findet zwischen den Wirtschaftsunternehmen und den Konsumenten statt. In der Gastronomie erfolgt die Handelsleistung in Form vom Verkauf von Fertigprodukten.
Bars: Unter einer Bar versteht man eine Lokalität, die sich auf den Ausschank von Getränken spezialisiert hat. Das Wort stammt aus dem Englischen und lehnt sich an das englische Wort „bar“ an, was mit „Theke“ übersetzt wird. Vor dieser Theke stehen die Kunden oder sitzen auf Barhockern und konsumieren ihre Getränke. Hinter der Theke sind meist Regale vorhanden, in denen die Getränke und dazugehörigen Utensilien aufbewahrt werde. Meist wird allerdings die gesamte Lokalität als Bar bezeichnet.
Hotels: Ein Hotel wird für die Beherbergung und die Verpflegung von Gästen genutzt, die hierfür bezahlen. Hotels gehören zu touristischen Unternehmen und sind dem Gaststätten- und Hotelgewerbe zugeordnet. Hotelbetriebe werden nochmal in die Gewichtung ihrer Leistungen untergliedert. Es gibt Pensionen, in denen keine dauerhafte Besetzung der Rezeption erfolgt. Meist werden diese Beherbergungsbetriebe privat geführt.
Gasthäuer gehören ebenfalls dazu. Sie sind ein Verpflegungsbetrieb, die vorrangig von Gästen aufgesucht wird, die nur ein oder zwei Übernachtungen benötigen. Weiterhin gibt es Wohnheime, die jedoch meist keinen Service anbieten und für bestimmte Personengruppen gedacht sind. Zur Parahotellerie gehören alle Kleinformen im Bereich des Gastgewerbes. Sie werden nur anhand ihres Angebotes unterschieden.
Bistro: Der Begriff „Bistro“ kommt aus dem Französischen und ist meist eine kleine Gaststätte mit Biergarten, in dem Getränke und auch einfache Gerichte verkauft werden. Die Speisekarte ist sehr einfach gehalten und beinhaltet schlichte Speisen, wie Hamburger, Pommes Frites, Salate, Pizza oder Pasta.
Kneipen: In einer Kneipe steht der Konsum von Bier und anderen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken im Vordergrund. Oftmals werden auch kleine Gerichte angeboten. Besonders typisch für eine Kneipe ist das Ausschenken von Bier aus Fässern. Die Gäste sitzen häufig an Tresen. Der Gastraum ist mit einigen Tischgruppen ausgestattet. Für Unterhaltung sorgen aufgestellte Billardtische, Dartscheiben, Spielautomaten oder Kicker. Auf Fernsehgeräten zeigen die Wirte öffentliche Fußballspiele oder andere Sportveranstaltungen. Viele Vereine nutzen Kneipen als Treffpunkt oder um dort ihren Stammtisch abzuhalten. Aus diesem Grund ist in vielen Kneipen auch eine Dekoration aus Pokalen, Wimpeln und Urkunden zu sehen. Für größere Veranstaltungen oder Familienfeiern steht in der Regel ein separater und abgegrenzter größerer Raum zur Verfügung.
Restaurant: In Restaurants erfolgt das Anbieten und Verzehren von Speisen und Getränken. In den gehobenen Gaststätten gibt es eine Auswahl an Speisen, die an separatem Tischgruppen verzehrt werden.
Imbiss: Unter einem Imbiss versteht man einen kleinen Gastronomiebetrieb, mit nur wenigen Sitzgelegenheiten und einer kleinen Küche. Die Speisekarte beinhaltet meist fertige und einfache Speisen, die schnell zubereitet werden können. Auch Getränke werden ausgeschänkt.
Die traditionelle Gastronomie, die nur aus der Versorgung mit Speisen und Getränken bestand, gibt es mittlerweile nicht mehr. Man unterscheidet in der heutigen Zeit zwischen der Systemgastronomie und der Erlebnisgastronomie.
In der Systemgastronomie werden die Elemente der traditionellen Gastronomie und die der Produktion von Lebensmittel miteinander verbunden. Man erkennt sie an klar definierten Konzepten, deren Ziel die zentrale Steuerung sowie die Standardisierung und die Multiplikation ist. Sie zielen weiterhin auf den größtmöglichen Nutzen und die Verbindung von Synergien.
Die Erlebnisgastronomie rückt immer mehr in den Vordergrund und wird von den Kunden auch immer mehr verlangt. Bei diesem Konzept steht nicht nur das Essen und das Trinken im Vordergrund, sondern auch die Unterhaltung der Gäste. Es gibt mittlerweile Gastbetriebe, die eine Animation an den Tischen, eine öffentliche Essenszubereitung, Bühnenauftritte oder den Einbezug der Gäste bei der Speisenzubereitung anbieten. Auch eine außergewöhnliche Einrichtung der Räume, die sich meist an bestimmten Themen orientieren oder ein ungewöhnlicher Standort, wie zum Beispiel ein Restaurant in einem Turm, gehören zur Erlebnisgastronomie.
Die bekanntesten Themenrestaurants waren lange Zeit die Hard Rock Cafes. Sie gelten auch als Vorreiter dieses Konzeptes. In Deutschland sind vor allem die Gastronomiebetriebe bekannt, die ihren Gästen eine Bewirtung und gleichzeitig eine Zirkusvorführung bieten. Die mehrgängigen Abendessen werden meist in Zelten eingenommen. Auch Krimi-Dinner sind immer mehr im Kommen. Bei dieser Form entführen die Darsteller die Gäste in ein interaktives Schauspiel oder Theaterstück, während die Speisen verzehrt werden.
Gastronomiebetriebe können auch in ihre Betriebsart eingeteilt werden. Es gibt Gastronomieeinrichtungen, die lediglich Speisen zur Selbstbedienung oder mit Bedienung anbieten, Einrichtungen, die sich auf den Ausschank von Getränken spezialisiert haben, wie zum Beispiel Tanzlokale und Bars, und es gibt Caterings und Kantinen, die auf die Bewirtung von großen Menschenmengen spezialisiert sind.
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